Memorial Cimurri Beim Memorial Cimurri(Reggio Emilia) sorgte ein Sturz dafür, dass das Rennen für mich schon vorbei war bevor es überhaupt richtig begonnen hatte. Bei den ersten zwei Sprintwertungen konnte ich noch gut mitsprinten, einmal zweiter und dann dritter, doch kurz danach bei km 20 gab es an einer Engstelle einen Massensturz. Ich konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und bin in den Radfahrer- und Fahrradkäuel mitten hineingefallen und dann noch einige Fahrer auf mich drauf. Zunächst lag ich k.O. am Boden doch nach kurzer Zeit der Besinnung bin ich aufgestanden und hab mein Rad gerichtet(Lenker gerade, Laufräder kontrolliert, Brille und Tacho eingesammelt usw)  und weiter gefahren. Doch schon nach wenigen Meter hab ich gemerkt dass der Sturz doch heftiger war. Ich hatte starke Prellungen  und somit auch Schmerzen im unteren Rücken und konnte nicht mehr weiter fahren. Somit war das Rennen für mich beendet, leider. Nächste Woche stehen die zwei letzten Rennen in dieser Saison an, ich hoffe bis dahin ist alles einigermaßen wieder in Ordnung.

Münsterland Giro

Ja manchmal läuft es anders als man denkt...ich wollte heute eigentlich darauf setzen in einer Ausreißergruppe vertreten zu sein....gut ich habs zwar geschafft dabei zu sein, aber ich dachte eher an 10-15Mann und nicht an 2Fahrer incl. mir! Aber so läufts halt manchmal, jedenfalls hab ich mich zusammen mit Chris Sörensen von CSC ca. 100km vor dem Feld bei starkem Wind hergequält, dass das nix werden konnte war mir auch klar, aber da muss man durch. Das schlimme daran war noch, dass ich nicht meinen besten Tag hatte und Sörensen zumindest keinen schlechten, somit wars für mich noch unangenehmer. 50km vor dem Ziel sind wir dann eingeholt worden, da ging dann kurz darauf eine 30Mann Gruppe... ohne mich natürlich. Tja dumm gelaufen, am Ende war ich dann so ca. 40 und zweiter in der Bergwertung und ziemlich am Ar...



Velbert

Beim kämpfen am Rundstreckenrennen in Velbert, am Ende war leider nur Platz 10 drin

 



Daumendrücken für den Trainingspartner 26.09.2007 -

Heute beginnt in Stuttgart die Rad-Weltmeisterschaft. Auch der Döffinger Renè Weissinger fiebert den Titelkämpfen in der Landeshauptstadt entgegen: "1991 bei der letzten WM in Stuttgart stand ich mit meinem Vater an der Strecke. Da war eine ganz tolle Stimmung."

Eine Wiederholung erwartet der 28-Jährige nach den vielen Dopingfällen der vergangenen Monate aber nicht. Dennoch freut sich der Döffinger auf die Rennen. Vor allem auf den kommenden Sonntag, wenn Stefan Schumacher und Co. auf Stuttgarts Straßen ihren neuen Titelträger ermitteln. Renè Weissinger drückt dem Nürtinger die Daumen und ist überzeugt, dass er sich am Sonntag das Regenbogentrikot des Weltmeisters überstreifen darf. "Ich trainiere öfter mit Stefan Schumacher", so der 28-Jährige. Live an der Strecke kann Weissinger dann aber nicht stehen, er startet gleichzeitig bei einem Rennen in Düsseldorf.

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Heute, beginnt die Rad-Weltmeisterschaft der Straßenfahrer in Stuttgart. René Weissinger ist bei den Titelkämpfen nicht dabei, dennoch gewährte der Profi des österreichischen Volksbank-Teams den SZ/BZ-Lesern bis einen Einblick in seinen Trainings-Alltag.



Familien-Duell an den Anstiegen 25.09.2007 -

Gut, wenn in der Verwandtschaft alle die gleichen Interessen haben. Bei den Weissingers in Döffingen sind sie vom Radsport-Virus infiziert. Vater Roland Weissinger trat einst erfolgreich in die Pedale und René und sein 23-jähriger Bruder Matthias sind in seine Fußstapfen getreten.Gestern trainierten die beiden mal wieder zusammen. Und was sie sich dabei vorgenommen hatten, konnte sich wirklich sehen lassen.

Von Döffingen aus radelten die beiden durch den Nordschwarzwald. Stationen war dabei beispielsweise Bad Teinach, Calmbach, Neuenbürg, Schömberg und Weil der Stadt. "An den Steigungen liefern wir uns oft einen kleinen Wettstreit, wer als Erster oben ist", so René Weissinger. So war es auch gestern.

Rund fünf Stunden saßen die beiden Weissingers im Sattel. Schließlich ging es darum die letzten Sonnenstrahlen einzufangen, bevor das Wetter umschlägt. "Radfahren macht bei trockener Witterung einfach mehr Spaß", so der 28-jährige René Weissinger.

Aber auch bei einem Bäcker machten die beiden Brüder gestern Station, schließlich muss ab und an der Energie-Haushalt aufgefüllt werden. Rene Weissinger: "In Calmbach gibt es einen guten Bäcker." Der Döffinger kennt eben nicht nur die Straßen und Wege im Nordschwarzwald.

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Am Mittwoch, 26. September, beginnt die Rad-Weltmeisterschaft der Straßenfahrer in Stuttgart. René Weissinger ist bei den Titelkämpfen nicht dabei, dennoch gewährt der Profi des österreichischen Volksbank-Teams den SZ/BZ-Lesern bis dahin einen Einblick in seinen Trainings-Alltag.



Zwei Teamsiege in Vorarlberg 24.09.2007 -

Wenn andere am Wochenende die Füße hochlegen, tritt der Döffinger Radprofi René Weissinger so richtig in die Pedale. Am Samstag startete er bei einem Kriterium in Götzis und belegte dort unter 80 Fahrern den fünften Platz. "Ich habe dabei immer die Sprints für meine Teamkollegen angefahren", so René Weissinger. Das tat er mit Erfolg, denn der Sieg ging an seinen österreichischen Teamkollegen Werner Riebenbauer.

Auch gestern triumphierte Weissingers österreichisches Volksbank-Team in Götzis. Das Rundstreckenrennen über 140 Kilometer gewann Gerri Glomser im Alleingang. René Weissinger leistete im Hauptfeld viel Teamarbeit und fuhr als 15. über die Ziellinie.

"Das war ein richtig erfolgreiches Wochenende für unser Volksbank-Team", freute sich der 28-Jährige gestern auf der Heimfahrt aus Vorarlberg nach Döffingen.

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Am Mittwoch, 26. September, beginnt die Rad-Weltmeisterschaft der Straßenfahrer in Stuttgart. René Weissinger ist bei den Titelkämpfen nicht dabei, dennoch gewährt der Profi des österreichischen Volksbank-Teams den SZ/BZ-Lesern bis dahin einen Einblick in seinen Trainings-Alltag.


Sprint beim Kriterium in Rankweil



Volles Programm in Vorarlberg 22.09.2007 -

Der Döffinger Radprofi René Weissinger muss heute früh aus den Federn. Bereits um 7 Uhr erfolgt die Abfahrt nach Feldkirch. Dort wird dem 28-Jährigen Blut abgezapft. "Das ist vom Radsportverband UCI vier Mal im Jahr vorgeschrieben", so René Weissinger. Und das Blut darf nur von akkreditierten Ärzten abgenommen werden. "im vergangenen Jahr habe ich das immer in Tübingen gemacht, doch in Feldkirch bezahlt das mein österreichischer Rennstall", so der Döffinger.

Heute Abend tritt der 28-Jährige dann bei einem Kriterium in Götzis in die Pedale. Morgen steht dann an gleicher Stelle ein Rundstreckenrennen über 180 Kilometer auf dem Programm.

Angesichts dieser Belastung in den nächsten zwei Tagen ließ es René Weissinger gestern etwas langsamer angehen. Nach anderthalb Stunden im Sattel war Schluss, schließlich will er sich heute und morgen in Vorarlberg ausgeschlafen präsentieren.

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E in Döffinger auf Berg- und Talfahrt 21.09.2007 -

Bergauf und bergab hieß es gestern für den Döffinger Radprofi René Weissinger. Über Weil der Stadt und Merklingen fuhr der 28-Jährige zunächst nach Bad Liebenzell. Von dort ging es weiter nach Schömberg. Anschließend fuhr er hoch zum Dobel. Und danach ging die Fahrt wieder runter nach Bad Herrenalb.

Doch die nächste Steigung wartete schon auf den Döffinger. Auf zwölf Kilometern hoch nach Kaltenbronn. René Weissinger: "Das sind rund 800 Höhenmeter. Dort stoppe ich immer meine Zeit. Wenn ich oben ankomme, weiß ich dann, wie ich in Form bin", so René Weissinger.

Am kommenden Wochenende kann er seine Form auch bei zwei Rennen in Österreich unter Beweis stellen.



An der Enz und an der Nagold 20.09.2007 -

Nach dem verregneten Dienstag freute sich René Weissinger am Mittwoch über trockene Witterung - optimal für eine längere Tour. Diesmal führte die Strecke den 28-jähren Rad-Profi aus Döffingen über Renningen und Vaihingen/Enz an der Enz entlang nach Pforzheim, die Steigung hoch, nach Nagold hinunter und durch das Nagoldtal zurück nach Döffingen: "Das ist gerade an etwas kühleren Tagen optimal, da es in Vaihingen meist etwas wärmer ist als hier", sagt Weissinger.

150 Kilometer bewältigte Weissinger an diesem Mittwoch: "Das ist so die normale Distanz in der Wochenmitte." Am Abend war dann Ausruhen angesagt - in der Sauna. Seine Lieblingsstrecke über Schömberg im Schwarzwald will er vielleicht heute in Angriff nehmen: "Aber nur, wenn es noch etwas wärmer wird.

 



Helferdienste in Nürnberg

Radsport ist nicht immer ein Wunschkonzert. Beim gestrigen Altstadtrennen in Nürnberg stellte sich der Döffinger Radprofi René Weissinger ganz in den Dienst seiner Mannschaft. "Ich habe mich vor dem Start nicht so gut gefühlt und deshalb war es für mich klar, dass ich meinem Teamkollegen Harald Morscher helfe. Damit habe ich überhaupt kein Problem", so der 28-Jährige.

Mit einem Podestplatz für Sprinter-Ass Harald Morscher wurde es zwar nichts, dennoch war René Weissinger mit seinem Rennen zufrieden. "Es lief ganz gut für mich", sagte der Döffinger nach den 145 Kilometern durch die Franken-Metropole. Außerdem war ihm der Dank seines Teamkollegen sicher. Der Sieg in Nürnberg ging an den Deutschen Meister Fabian Wegmann vom Herrenberger Team Gerolsteiner.



Gemächlich durch das Würmtal 15.09.2007 -

Nach der Bergtour durch den Schwarzwald ließ es der Döffinger Radprofi René Weissinger gestern etwas gemächlicher angehen. Statt fünf Stunden wie am Donnerstag saß der 28-Jährige nur knapp zwei Stunden im Sattel. Und das aus gutem Grund. Schließlich hat sich René Weissinger für das morgige Altstadtrennen in Nürnberg einiges vorgenommen. "Dort will ich mich ordentlich präsentieren, denn meine Erkältung hab ich endgültig auskuriert", so der Döffinger.

Sein Trainingspensum stellt René Weissinger seit Jahren selbst zusammen: "Ich weiß doch am besten, was gut für mich ist. Bisher habe ich damit auch nur die besten Erfahrungen gemacht."

So rollte der Döffinger gestern gemütlich bis durchs Würmtal. Zurück ging es dann über Tiefenbronn, Mühlhausen und Hausen nach Döffingen. Es müssen ja nicht immer 135 Kilometer wie am Donnerstag sein. Auch ein Radprofi darf es mal etwas langsamer angehen lassen.



Fünf Stunden durch den Schwarzwald 14.09.2007 -

René Weissinger ist eine Naschkatze. Wann immer er im Schwarzwald trainiert, kehrt der Döffinger Radprofi in einem kleinen Café in Simmersfeld ein. "Bei Frau Böhler gibt es den leckersten Kuchen weit und breit", so der 28-Jährige. Gestern hatte René Weissinger bei seiner Trainingsfahrt durch den Schwarzwald allerdings Pech. Das kleine Café in Simmersfeld ist nämlich nur am Wochenende geöffnet.

Doch das tat dem Ehrgeiz des Döffingers gestern keinen Abbruch. Insgesamt fünf Stunden saß er im Sattel und fuhr dabei rund 135 Kilometer. Von Aidlingen über Sieben Tannen und Wildberg hoch nach Simmersfeld. Dann ging die Fahrt weiter über Enzklösterle und Bad Wildbad nach Calmbach. Durch den Wald ging es dann nach Würzbach, Oberreichenbach, Schömberg und runter nach Unterreichenbach. Über Schellbronn, Hausen und Weil der Stadt radelte Weissinger dann nach Hause.



Ein Profi voller Tatendrang 13.09.2007

René Weissinger ist auf dem Weg der Besserung. Der Döffinger Radprofi hat seine Erkältung auskuriert und steckt nun voller Tatendrang. Gestern nach seiner Rückkehr aus Nürnberg schwang er sich direkt wieder in den Sattel. Von Döffingen fuhr er über Ehningen, Holzgerlingen und Schönaich nach Waldenbuch. "Von dort bin ich dann das Aichtal bis Nürtingen gefahren und von da aus immer am Neckar entlang bis nach Tübingen. Dort gibt es einen gut ausgebauten Radweg, da kann man den Autos prima aus dem Weg gehen", so René Weissinger.

Am Samstag fährt René Weissinger schon wieder nach Nürnberg, schließlich steht am Tag darauf das große Altstadtrennen auf dem Programm. Am Start ist dann auch der Deutsche Meister Fabian Wegmann vom Team Gerolsteiner. Doch nicht nur deshalb hat sich der Döffinger für Sonntag viel vorgenommen. An der Strecke drückt schließlich auch seine Freundin Tina die Daumen.



60 Kilometer durch den Landkreis 11.09.2007

Auch ein Leistungssportler bleibt von Krankheiten nicht verschont. Den Döffinger Radprofi René Weissinger bremste in der vergangenen Woche eine hartnäckige Erkältung in seinem Tatendrang. Dennoch schwang sich der 28-Jährige gestern auf sein Rad und fuhr rund 60 Kilometer durch den Landkreis von Döffingen nach Ehningen, über Holzgerlingen und Altdorf nach Herrenberg. Dort traf René Weissinger einen Kumpel und gemeinsam ging die Fahrt Richtung Deckenpfronn weiter. "Zu zweit macht das Training einfach mehr Spaß", so der 28-Jährige.

Groß aufs Tempo drückte Weissinger gestern noch nicht: "Ich bin schön langsam gefahren, denn mehr ist nach meiner Erkältung einfach noch nicht drin." Insgesamt rund 60 Kilometer saß der Döffinger gestern Nachmittag im Sattel.



Nächstes Rennen Rund um die Nürnberger Altstadt

Das nächste Rennen ist nun am 16.Septmber in Nürnberg, ich hoffe es läuft mir wieder einigermaßen, bei der Deutschland Tour war meine Form noch super, danach erwischte mich eine Erkältung an der ich ziemlich lange zu kämpfen hatte.  Jetzt gehts mir wieder besser, aber wie die Form ist, muss man sehen. Trotzdem freu ich mich natürlich sehr wieder in Nürnberg am Start zu stehen, schauen wir wie es läuft.


Mehr Infos unter www.radrennen.de



Deutschland Tour Etappe 7 -- Platz 6 in Regensburg Der deutsche Team Volksbank-Legionär René Weissinger sorgt mit Rang sechs auf der 7. Etappe der Deutschland-Tour erneut für ein Top-Ergebnis. Teamkollege Sven Teutenberg (Ger) komplettiert den Volksbank-Erfolg mit Rang neun. Über den zweiten Etappensieg jubelt deren Landsmann Gerald Ciolek (T-Mobile), der sich nach 192 km von Kufstein nach Regensburg im Massensprint vor Erik Zabel (Milram) behauptet. Im Gelben Trikot vor dem entscheidenden Einzelzeitfahren in Fürth über 33 km bleibt der 35-jährige CSC- Profi Jens Voigt.

Zuvor hatte das Team Volksbank mit offensiver Fahrweise für Akzente gesorgt. 18 Kilometer nach dem Start setzte sich der Schweizer Florian Stalder mit vier Mitstreitern vom Peloton ab und strampelte bei einem maximalen Vorsprung von 6:10 Minuten sogar im virtuellen Gelben Trikot an der Spitze. Neun Kilometer vor dem Ziel im Regensburg war die 165 Kliometer lange Flucht beendet. In der Gesamtwertung belegt Stalder weiterhin als bestklassierter Volksbank-Fahrer mit 5:27 Minuten Rückstand den 23. Rang.

"Zwei Fahrer in den Top 10, damit bin ich mehr als zufrieden", freut sich Volksbank-Team Manager Thomas Kofler. "Riebenbauer hätten wir noch gebraucht, er wurde abgedrängt und war damit aus dem Rennen. Dass er dennoch 13. wurde, spricht für ihn. Und Florian hat sein Kämpferherz einmal mehr unter Beweis gestellt. Morgen noch ein gutes Zeitfahren und dann volle Konzentration auf die Schlussetappe nach Hannover. Vielleicht klappt es ja doch noch mit dem Podium. Das wäre der krönende Abschluss dieser Rundfahrt."

KRZ: Weissinger macht mächtig Wirbel

Regensburg - Der Grafenauer Radprofi René Weissinger belegte auf der gestrigen siebten Etappe der Deutschland-Tour wie schon auf dem dritten Tagesabschnitt am Sonntag erneut einen sechsten Rang.

Während im Ziel in Regensburg alle auf das Duell zwischen dem am Ende siegreichen T-Mobile-Sprinter Gerald Ciolek und Altmeister Erik Zabel schauten, entwickelte auch René Weissinger auf der rechten Straßenseite eine mächtige Endgeschwindigkeit und machte im Finale noch manchen Platz gut. Zweimal unter den ersten zehn bei einem ProTour-Rennen - das ist für den Mann aus der zweitklassigen österreichischen Volksbank-Mannschaft allemal ein Qualitätsnachweis.

Auf der vorgestrigen sechsten Etappe mit Ziel in Kufstein sah es für den 28-Jährigen kurz vor dem Ziel sogar noch besser aus. Hervorragend von seinem Mannschaftskameraden Sven Teutenberg lanciert, fand sich René Weissinger 300 Meter vor Schluss sogar an der Spitze des Feldes wieder. Doch der Schwabe war zu früh im Wind. Die Kraft ging aus, aber er wurde immer noch guter Elfter.



D-Tour Etappe 3 Pforzheim - Offenburg Rang 6 für Weissinger Für ein zweites Top-10-Ergebnis für das Team Volksbank bei der Deutschland-Tour 2007 sorgte auf der dritten Etappe der ProTour-Rundfahrt Lokalmatador René Weissinger: Der Deutsche beendet den von Pforzheim über 182 km nach Offenburg führenden Tagesabschnitt auf dem sechsten Platz. Den Tagessieg im Sprint des nach zwei Bergwertungen der 1. Kategorie dezimierten Hauptfeldes sichert sich sein Landsmann Erik Zabel (Milram) vor José Rojas Gil (Esp/Caisse d'Epargne) und Bradley McGee (Fra/Francaise des Jeux). Der Volksbank-Schweizer Florian Stalder erreicht das Ziel ohne Zeitverlust auf Platz 17. Harald Morscher (84.) und Gerrit Glomser (102.) verlieren 1:34 Minuten. Im Gelben Trikot bleibt CSC-Profi Jens Voigt.

"Ein wahnsinnig schwere Etappe. Am Ende hatte ich richtig gut Druck am Pedal, traute mich im Sprint aber nicht ganz rein zu halten", sagt Weissinger. "Die Form stimmt. Ich bin super stark und motiviert für die nächsten Tage. Schon die morgige Etappe könnte mir auf den Leib geschneidert sein." Teammanager Thomas Kofler: "Die Burschen sind während der gesamten Etappe super gefahren. Das stimmt mich zuversichtlich. Sofern die nächsten Tage nach Plan verlaufen, ist sogar das Podium in Griffweite."

Die 4. Etappe am Montag führt über 183,8 km von Singen nach Sonthofen und den 1.420 m hohen Riedbergpass kurz vor Ziel. Am Dienstag geht es dann für den Tour-Tross nach Österreich: Am Rettenbachferner soll in Sölden eine Vorentscheidung in Sachen Gesamtwertung fallen.

Deutschland-Tour Etappe 2 Bretten Teamzeitfahren

Am morgen haben wir uns die Strecke des 42km langen Mannschaftszeitfahren angeschaut, und es hat auch was gebracht, denn der Kurs hatte doch sehr viele Kurven und es ging fast nur auf und ab. Wir machten uns dann am Mittag auf 7.letztes Team auf den Weg, unser Ziel war eigentlich so wenig Fahrer wie möglich zu verlieren und noch wichtiger: Nicht letzter werden. Erstaunlicherweise hat dann das "in der Reihe fahren" doch sehr gut geklappt und haben uns auch nie richtig verloren, alles in allem ein harmonisches Teamzeitfahren. Am Ende sind wir dann auf den 16.Platz gekommen, mit ca. 3min auf die Sieger von CSC. Damit können wir wirklich zufrieden sein, v.a. dass wir vorher noch nie miteinander trainiert hatten.

Morgen wirds dann zum ersten Mal richtig bergig, durch mein heimatliches Trainingsgebiet im Nordschwarzwald von Pforzheim nach Offenburg. Ich hoffe die Beine sind morgen gut, auch wenn es wirklich schwer wird morgen vorne mitzufahren, aber ich geb mein Bestes!



Deutschland Tour Etappe 1 Saarbrücken

Heute gings also los, 183km von Saarbrücken nach Saarbrücken und zum Start regnete es in strömen, was mich jetzt nicht wirklich betrübt hat ;-) Am Anfang gingen ein paar Attacken, ich war auch das eine oder andere Mal dabei, aber die meisten Fahrer wollten nur dabei sein und nicht wirklich weg kommen. So kams, dass sich dann eine kleine 3Mann Gruppe abgesetzt hat, und sogar jemand von uns, Philipp Ludescher. Hinten wurde dann erst mal ruhiger gemacht, und erst wieder zur Halbzeit des Rennens das Tempo forciert. Die drei wurden natürlich irgendwann eingeholt, und es lief dann auf einen Massensprint raus. Im Finale hatte ich gute Beine, hab mich aber in den Dienst der Mannschaft gesetzt und den Sprint für Sven angezogen. Sven hat dann im Finale allerdings Pech gehabt und sich irgendwie in den Wind stellen lassen, so dass Ribi auf Platz 7 der beste von uns war. 

Morgen ist dann das Mannschaftszeitfahren in Bretten, ich hoffe wir verlieren da nicht allzuviel Zeit. Irgendwie ist so eine Etappe blöd, weil wir sicher nicht die besten Mannschaftszeitfahrer sind und man eine Menge Zeit verlieren kann und man dann die Gesamtwertung danach eigentlich schon abschreiben kann. Aber da müssen wir jetzt durch!



Deutschland Tour

Ab kommenden Freitag beginnt die Deutschland Tour, und unser Team (incl. mir) ist dabei. Glücklicherweise haben wir eine von 4 WildCards erhalten und dürfen somit bei diesem Pro Tour Event teilnehmen. Ganz toll ist, dass eine Etappe direkt durch meine Heimat und auch mein Trainingsgebiet führt, nämlich die dritte Etappe von Pforzheim nach Offenburg. Und auch Pforzheim als Etappenstadt ist für mich etwas ganz besonderes, denn in Pforzheim an der Hochschule habe ich studiert, somit ist Pforzheim ein doppeltes Heimspiel.

Ich bin jedenfalls voll motiviert und freue mich bei der Deutschland Tour dabei zu sein!

 




Am Ende auf Rang 6 bei der Sachsen Tour

29.07.2007 - Mit den Rängen sechs und zehn in der Gesamtwertung durch Rene Weissinger (Ger) und Marius Witecki (Pol) tritt das Team Volksbank zufrieden nach fünf Tagen Sachsen-Tour die Heimreise an. Die 23. Auflage des deutschen Etappenrennens (UCI Kat. 2.1) wurde zum Erfolg.

Nach Top 10-Platzierungen durch René Weissinger auf den vorangegangenen Tagesabschnitten und einem und Rang 14 im Zeitfahren. Die abschließende Etappe über 158 Kilometer mit Start und Ziel in Dresden beendet der Deutsche auf Rang vier, obwohl er in der vierköpfigen Spitze fahrend, 15 km vor dem Ziel gestürzt war.
Eine achtköpfige Spitzengruppe hatte sich bei strömendem Regen (O-Ton Weissinger: "Genau mein Wetter!") auf der Abschlussetappe alleine in Richtung Etappenziel auf den Weg gemacht. Weissinger, nach dem Zeitfahren achter der Gesamtwertung, gelang es, zusammen mit einem Begleiter den Anschluss herzustellen. Vor der ersten Zielpassage in Dresden lancierte der Grafenauer auf hügeligem Terrain Attacken. "Mir ging es primär um die Gesamtwertung und so wollte ich heute das Gelbe Trikot ein wenig in Bedrängnis bringen." Zusammen mit drei weiteren Begleitern konnte er sich lösen und den Fluchtversuch bis zum Ziel durchziehen. "Die Chance auf den Etappensieg war da", so der endschnelle Allrounder, "doch nach meinem Sturz auf den Schlussrunden brauchte ich erst einmal fünf Kilometer, um wieder vorne ranzufahren. Danach war ich leer."
Das Feld mit den weiteren Volksbank-Fahrern wurde mit einem Rückstand von 44 Sekunden gewertet. Die Gesamtwertung sicherte sich Dank seines Zeitfahrensieges der Niederländer Joost Posthuma (Rabobank).

Mit dem Erreichten ist Teammanager Thomas Kofler knappe zwei Wochen vor dem Start der Deutschland-Tour in Saarbrücken zufrieden: "Dafür, dass wir in Minimalbesetzung angetreten sind, waren wir mannschaftlich extrem stark. Die Burschen machten einen guten Job, super gefahren. In den letzten Monaten sind wir kompakter geworden und müssen den direkten Vergleich mit anderen Teams, wie ich glaube, nicht mehr scheuen. In Hinblick auf die Deutschland-Tour sind wir in jedem Fall gut aufgestellt."

5. Etappe: Dresden - Dresden (185 km)
01. Stephan Schreck (Ger) T-Mobile Team 3:24:49
02. Erik Hoffmann (Ger) 3C Gruppe-Lamonta +0:00
03. Tom Stamsnijder (Ned) Gerolsteiner
04. René Weissinger (Ger) Team Volksbank
...
42. Mariusz Witecki (Pol) Team Volksbank +0:44

Gesamtwertung (Endstand)
01. Joost Posthuma (Ned) Rabobank 18:28:59
...
06. René Weissinger (Ger) Team Volksbank +1:18
10. Mariusz Witecki (Pol) Team Volksbank +2:05



Interview mit René Weissinger Team Volksbank-Legionär René Weissinger auf dem Weg zur Deutschland-Tour: Knappe zwei Wochen vor dem Start des ProTour-Events in Saarbrücken zeigte sich der 28-jährige Deutsche bei der Sachsen-Tour gut in Form und holte neben Top 10-Platzierungen auf drei Etappen auch den sechsten Rang in der Gesamtwertung. Auf der verregneten Schlussetappe nach Dresden stürzte Weissinger in einer vierköpfigen Spitzengruppe 15 km vor dem Ziel und verpasste somit die Chance auf den Tagessieg. www.team-volksbank.com sprach nach der Schlussetappe mit dem endschnellen Allrounder.

René, erstmal Gratulation zu deinen Ergebnissen bei der Sachsen-Tour. Genau dein Wetter heute, oder?
Ja, ganz genau! Es hat den ganzen Tag geregnet, das mag ich. Es hat die Etappe aber auch gefährlich und die Straßen rutschig gemacht, was mir letztendlich zum Verhängnis geworden ist...

Du sprichst deinen Sturz im Finale der heutigen Etappe an. Lassen wir doch den Schlusstag erstmal aus deiner Perspektive Revue passieren.
Es war eine schwere Etappe heute, nicht zuletzt wegen dem Wetter. Acht Fahrer hatten sich abgesetzt und einen Vorsprung von drei Minuten herausgefahren, vom Team Volksbank war keiner dabei. Zusammen mit einem weiteren Fahrer habe ich attackiert und bin vorne hingefahren. Am letzten Berg testete ich dann an und fühlte mich dabei gut. Die Gruppe teilte sich und wir erreichten die Schlussrunden in Dresden nur noch zu viert. Primär ging es mir heute um den Gesamtsieg, da wollte ich so viel Zeit wie möglich gut machen. Bei der ersten Zieldruchfahrt, als man die Zeit genommen hat, hatten wir 1:20 Minuten Vorsprung - die Rennleitung legte aber 44 Sekunden fest. Wieso weiß ich nicht. Ärgerlich für mich, da ich so eigentlich Gesamt-Vierter sein müsste!

Und dann noch der Sturz...
Ja! Ich kam auf einer nassen Schiene zu Fall, dabei hat sich die Schaltung meines Rades verbogen. Unser Materialfahrzeug war aber nicht bei der Spitzengruppe, da man mich im Tourfunk gar nicht vorne gemeldet hatte. Überhaupt muss ich sagen: Man hat es uns hier nicht unbedingt leicht gemacht.
Aber wie dem auch sei: Ich brauchte fünf Kilometer, um mich wieder vorne ranzukämpfen. Dann war ich leer. An einen Sprint war nicht mehr zu denken.

Dein nächstes großes Ziel ist die Deutschland-Tour. Die Marschrichtung scheint zu stimmen, oder?
Absolut. Hier in Sachsen ist es für mich gut gelaufen. Im Zeitfahren wäre mehr drin gewesen, wenn es etwas anspruchsvoller gewesen wäre und nicht so flach. Nichtsdestotrotz habe ich um den Gesamtsieg mitgekämpft und als Mannschaft haben wir uns gut präsentiert. Das ist auch gut für die Moral.

Wie gehts für dich in der nächsten Woche nun weiter?
Mein nächster Renneinsatz ist am kommenden Wochenende bei der Hainleite in Erfurt. Ich will nichts versprechen, aber wenn alles gut läuft, sollte ich dort vorne ein Wörtchen mitreden können. Kriterien werde ich in nächster Zeit keine fahren, ich will mich lieber voll und ganz auf die Deutschland-Tour konzentrieren und nichts unnötig riskieren.

Platz 14 im Zeitfahren
Bautzen 37km Einzelzeitfahren
1 Joost Posthuma (Ned) Rabobank                                        47.19 (47.16 km/h)
2 Bobby Julich (USA) Team CSC                                           0.29
3 Michael Schär (Swi) Astana                                            0.32
4 Bart Vanheule (Bel) Chocolade Jacques - Topsport Vlaanderen           0.50
5 Björn Schröder (Ger) Team Milram                                      0.59
6 Tony Martin (Ger) Thüringer Energie Team                              1.13
7 Nicki Sørensen (Den) Team CSC                                         1.22
8 Martin Müller (Ger) Team Milram                                       1.29
9 Robert Bartko (Ger) Germany                                           1.39
10 Torsten Hiekmann (Ger) Gerolsteiner                                  1.44
11 Sebastian Siedler (Ger) Team Milram                                  1.46
12 Pedro Horrillo Munoz (Spa) Rabobank                                  1.51
13 Koos Moerenhout (Ned) Rabobank                                       2.00
14 René Weissinger (Ger) Team Volksbank                                 2.02

 

 



Weissingers Formkurve zeigt nach oben

27.07.2007 - René Weissingers Formkurve bei der 23. Sachsen-Tour (UCI Kat. 2.1) zeigt tendenziell nach oben. Der 28-jährige Deutsche beendet die dritte und längste Etappe über 214 km von Eibenstock nach Meißen auf dem sechsten Rang. Den Sprint der 29-köpfigen Spitzengruppe, der mit Mariusz Witecki (Pol) ein weiterer Volksbank-Fahrer angehört, gewinnt Erik Baumann vor seinem T-Mobile-Teamkollegen Thomas Ziegler (beide Ger). Rund 15 Minuten dahinter erreicht das Feld das Ziel.

"Ich bin zufrieden, zumal ich den Top-10-Platz in der Gesamtwertung abgesichert habe, aber es wäre mehr möglich gewesen. CSC und T-Mobile fuhren im Finale zu stark, da führte fast kein Weg vorbei. 500 Meter vor dem Ziel lag ich an dritter Position, schade, dass die beiden vor mir nicht durchgezogen haben. Egal. Ich fühle mich super und bin bestens motiviert für das morgige Zeitfahren", sagt Weissinger. Das Einzelzeitfahren am Samstag führt über 37 km, Start und Ziel ist in Bautzen.

3. Etappe: Eibenstock - Meißen (214 km)
01. Eric Baumann (Ger) T-Mobile Team 5:16:24
02. Thomas Ziegler (Ger) T-Mobile Team +0:00
03. Matti Breschel (Den) Team CSC
...
06. René Weissinger (Ger) Team Volksbank
22. Mariusz Witecki (Pol) Team Volksbank
33. Sven Teutenberg (Ger) Team Volksbank +25:58

Gesamtwertung (nach der 3. Etappe)
01. Björn Schröder (Ger) Team Milram 14:15:52
...
07. René Weissinger (Ger) Team Volksbank +0:15
16. Mariusz Witecki (Pol) Team Volksbank



Starker Auftritt des Volksbank Teams in Sachsen

25.07.2007 - Gelungener Auftakt für Team Volksbank bei der 23. Internationalen Sachsen-Tour. Rene Weissinger (Ger) beendet die auf 149 km reduzierte erste Etappe von Dresden nach Delitzsch auf dem sechsten, sein Wiener Teamkollege Werner Riebenbauer auf dem neunten Rang (inoffiziell). Den Etappensieg im Massensprint sichert sich T-Mobile-Sprinter Andre Greipel (Ger).

"Zehn Kilometer vor dem Ziel bestimmten wir mit Milram das Tempo, wir haben durchaus Akzente gesetzt, aber es hat nicht gereicht. Für das Podium hätte alles passen müssen. Die deutschen Teams waren hoch motiviert", sagt Weissinger, dessen Konzentration nun der zweiten Etappe gilt. "Sehr anspruchsvoll. Ich fühle mich gut genug, um in der Gesamtwertung eine gewichtige Rolle zu spielen."

1. Etappe: Dresden-Delitzsch (149,5 km)
01. André Greipel (Ger) T-Mobile Team 3:52:0,
02. Steffen Radochla (Ger) Wiesenhof-Felt +0:00
03. José Antonio Haedo (Arg) Team CSC
...
07. René Weissinger (Ger) Team Volksbank
09. Werner Riebenbauer (Aut) Team Volksbank



Höhentraining Bielerhöhe

Meine Bleibe an der Silvretta Hochalpenstraße

Die letzten Wochen habe ich an der Bielerhöhe am Silvrettastausee verbracht, nachdem ich letztes Jahr schon in der Höhe war(China), ist es nun das erste Mal, dass ich mich in Éuropa in einer Höhe von über 2000m aufhielt und trainierte. Ich habe mich dort aufgehalten um mich auf die nächsten Rennen vorzubereiten ( Sachsen Tour, Hainleite & Deutschland Tour). Meistens habe ich dort alleine trainiert und den restlichen Tag alleine verbracht, was im Gegenteil zu meinen Erwartungen gar nicht so langweilig war. Nur beim Frühstück und Abendessen hab ich mich wieder unter die Leute begeben, und abends gabs viele spannende Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen, die hauptsächlich zum wandern an die Silvretta kommen.

Schnee am Silvrettapass

Das Training hab ich in der ersten Woche stark reduziert um mich an die Höhe zu gewöhnen(da Schnee lag ist mir das nicht schwer gefallen), und dann in der 2. und 3.Woche das Training synchron zu dem Temperaruranstieg gesteigert ;-) . Nicht immer bin ich vom Hotel weg los gefahren, denn der Silvrettapass ist wirklich sehr schwer, und den am Ende des Trainings ist wirklich hart. Manchmal musste ich doch schwer kämpfen um oben anzukommen.   

Der nahezu tägliche Schlussanstieg: Die Silvretta Hochalpenstraße

Die Strecke war auch nicht langweilig, auch wenn man nur erst mal nur zweit Täler zur Auswahl hat, und wenn man mit dem Auto ein Stück fährt und dann losfährt kann man tolle Runden fahren. So bin ich unter anderem mal auf den 2800m hohen Kaunertalgletscher gefahren. Also langweilig wars mir wirklich nicht, außerdem muss ich sagen dass ich mich jeden Tag wieder auf das tolle und leckere Abendessen gefreut hab, v.a. nach einem langen harten Trainingstag.

Blick vom Anstieg des Kaunertalgletschers

Ich hoffe der ganze Aufwand hat was genützt, denn trotz allem kostet es eine Menge Überwindung und Ehrgeiz. Wir werden ja sehen wie es dann läuft!



Ohne Rennhose und Trikot zu Platz 8 bei den Deutschen Meisterschaften

Ja der Tag fing heute nicht gut an...als ich in Wiesbaden meine Tasche morgens öffnete, stellte ich fest, dass ich keine Rennhose und kein Kurzarmtrikot dabei habe, ich dachte ich spinn. Das ist mir wirklich noch nie passiert...nach einem kurzem Überlegen welche Möglichkeiten ich habe,  hab ich folgenden Entschluss gefällt: Langarmtrikot(das hatte ich Gottseidank dabei) die Ärmel abschneiden und irgendwo eine Rennhose organisieren. Mein Vater hat dann an einem Stand eine schwarze und somit neutrale Rennhose gekauft. Somit konnte ich dann starten, aber der Wirbel hat natürlich für eine ganz schöne Aufregung gesorgt; vielleicht war das ganz gut, denn das Rennen hat sich schon nach 5km entschieden und ich hatte wahrscheinlich eine gewisse Anspannung und Wut die ich loswerden musste und war natürlich dann vorne dabei. Ich konnte mich zusammen mit 30 weiteren Fahrern absetzen, und wir wurden auch nicht mehr eingeholt. Auf den letzten 3Runden zerfiel dann unsere Gruppe, Sinkewitz und Wegmann konnte sich klar absetzen, und waren auch eindeutig stärker, aber um Platz drei war alles offen. Leider war ich auf mich alleine gestellt und wurde taktisch natürlich etwas blockiert durch die anderen Fahrer der drei großen Teams.  Am Ende bin ich dann auf Platz 8 ins Ziel gekommen. Mit dem Ergebnis bin ich sicherlich zufrieden, aber leistungsmäßig wäre um einiges mehr drin gewesen...aber nach dem ganzen Tohuwabohu vor dem Start bin ich natürlich mehr als zufrieden.

 


Mit abgechnittenem Trikot und schwarzer Rennhose zu Platz 8



Etappe 9 TDS Zeitfahren und Schlußbilanz

Zum Abschluß 33km Zeitfahren, eigetlich wollte ich heute nochmal ein gutes Zeitfahren absolvieren, aber die Beine waren so schwer, und mein ganzer Körper war einfach nur müde...das heißt es ging gar nichts. Ich weiß noch nicht welchen Platz ich belegt habe, aber sicher ziemlich weit hinten, die Zeit war so um die 48min, ich kam mir jedenfalls extrem langsam vor. Aber was solls, ich hab die Rundfahrt beendet und damit kann ich jedenfalls sehr zufrieden sein. Ehrlich gesagt bin ich jetzt doch sehr glücklich wieder nach Hause zu kommen, es waren zwar nur 10Tage, aber irgendwie lebt man in diesen 10Tagen in seiner eigenen Welt, wie muss das erst bei einer 3wöchigen Rundfahrt sein.

Jetzt heißt es für mich erst mal gut erholen, um dann bei der Meisterschaft nicht allzu schlecht auszusehen, normalerweise (abgesehen von dem heutigen Tag) müsste es nicht so schlecht gehen. Danach werde ich dann endlich eine Wettkampfpause einlegen, die ich auch dringend nötig habe und mir 3Wochen lang die Tour im Fernsehen anschauen ;-)



Etappe 8 TDS Einfach nicht mein Tag...heute hab ich versucht in der Ausreißergruppe zu sein, aber mit dieser Idee war ich nicht der Einzige. Somit gestaltete sich das als schwierige Angelegenheit, und es kam wie es kommen musste, ich habe nicht nur die Gruppe nicht erwischt, sondern auch sehr viel Kraft investiert. Somit haben mir im Finale doch einige Körner gefehlt, ich musste 3km vor dem Ziel abreißen lassen, was mich wirklich sehr verärgert hat...da wäre einiges drin gewesen, Gerrit ist zwar 5. geworden, zu gerne hätte ich ihn im Finale noch unterstützt. Somit bin ich dann als 66. mit 2-3min Rückstand ins Ziel gekommen. Morgen ist das abschließende Zeitfahren, ich werde um 14:06 starten, das ist sehr früh...somit komm ich um so früher nach Hause *gg*. Ob ich morgen alles geben werde, weiß ich noch nicht...mal sehen wie ich mich fühle, ansonsten heißts in der Karrenzzeit bleiben. Sozusagen ist die Rundfahrt jetzt (fast)gelaufen, ich bin jedenfalls zufrieden dass ich die Rundfahrt beenden konnte, die Form wurde jeden Tag eigentlich besser, schade dass es am Anfang nicht so gut lief, aber ich hab mich durchgekämpft und mit einer ansteigenden Formkurve hab ich nun wirklich nicht rechnen können, somit bin ich zuversichtlich für die nächsten Rennen.

Etappe 7 TDS

Alarmalarm...3Berge, zwei mit Hors Kategorie und einer mit erster Katergorie, d.h. 125km gesamt, davon knapp die Hälfte hoch und die Hälfte wieder runter. Von km 0 an gabs sofort Attacken, ich hing eigentlich sofort in den Seilen, nach 10km hab ich mich im Gruppetto mit ca. 40-50Mann wieder gefunden. So sind wir dann auch geschlossen zusammen weiter bis ins Ziel gefahren, aber wer denkt dass es eine Spazierfahrt für uns war, der täuscht sich. Die Karrenzzeit von ca. 42-45min mussten wir nämlich auch noch schaffen, und vorne wars schon ziemlich schnell. Trotzdem habe ich mir während der Fahrt den einen oder anderen Blick in die tolle und unheimlich beeindruckende Landschaft gegönnt. Einfach unglaublich, da kommt man sich als Radfahrer(bzw. als Mensch) so winzig vor. Das Ziel habe ich dann zusammen mit meiner Gruppe mit ca. 39min Rückstand auf den Sieger erreicht.

Morgen wirds nicht mehr ganz so schwer, trotzdem geht es immer hoch und runter. Meine Beine sind noch nicht ganz müde, also werde eventl. morgen versuchen in eine Ausreissergruppe zu kommen, mal sehen obs gelingt.


Unglaublich tolle Landschaft bei der 7.Etappe



Etappe 6 TDS

Ach herrje was für ein Chaos, 10km nach dem Start fing es an zu Hageln, aber richtig...Tennisballgroße dinger kamen da vom Himmel. Ich konnte mich gerade noch in einem Haus unterstellen, zusammen mit Daniele Bennati hab ich dort ausgeharrt bis es vorbei war. Nicht alle hatte einen so guten Unterschlupf, manche saßen in einem Baggerhäuschen(u.a. marius), manche lagen unter dem Bagger, manch unter einem Vesperwagen, manche im Unterholz....und wieder andere wie unser Flo versteckten sich im Hundezwinger....aber es gab doch tatsächlich 2(SCHWEIZER!!!) die weiter gefahren sind...undglaublich.

Naja das Rennen selber wurde dann verlegt, d.h. der Nufenen wurde mit dem bus absolviert, was meine rettung war *gg* dann der neue Start in Ullriche, somit waren es ca. 100km bis nach Crans montana. Ich hab dann sogar noch die richtige nase für den Ausreisversuch erwischt und bin somit mit noch einem Fahrer (Victor Hugo Pena) vorne weg gefahren...dabei hab ich noch 2Sprintwertungen gewonnen. Kurz vor dem Schlussanstieg wurden wir dann wieder gestellt, aber das war mir egal, ich hab mich wenigstens heute zeigen könne. gerrit ist dann sogar noch 2 geworden, sensationell...für unser Team war der Tag heute perfekt, trotz des  Hagels ;-)


Hagel bei der 6.Etappe



Etappe 5 TDS

Und wieder Berge...heute gings nicht ganz so wild zu, nur am Anfang sehr heftig, aber dafür wurde über den Lukmanierpass eher ruhiger gefahren, mir lief es nicht so schlecht berghoch, d.h. ich wurde nicht abgehängt. im Finale habe ich mitgesprintet und Platz 12 belegt, bin heute sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Ab morgen wrds dann richtig schwer.

Platz 12 im Zielsprint in Giubiasco, Sieger Robbie Mc Ewen

Beim Zieleinlauf neben Schumi



Etappe 4 TDS

 Berge Berge Berge...und kein Ende. Heute war der Arlberg im Programm, und eine Bergankunft hinauf nach Malbun. Ich hatte schon am Arlberg zu kämpfen, konnte aber mit einer 30Manngruppe wieder zum Feld aufschließen, als es dann in Richtung Schlussanstieg ging hab nochmal versucht die anderen zu unterstützen und vorne reinzufahren. Dadurch hab ich unten rein so stark übersäuert, dass ich nicht einmal das Grupetto halten konnte. Erst gegen mitte des Anstiegs konnte ich wieder aufschließen. Kurz vor dem Ziel hab ich noch meinen Brile verloren, da hab ich nochmal umgedreht, zeit war eh genug. Somit war ich dann 147. mit 21min Rückstand auf den Sieger. 

Morgen sind natürlich auch wieder Berge drin, so ca. 2 an der Zahl und kaum schwer mal wieder ;-) , ach was solls ich versuch einfach ins Ziel zu kommen.



Etappe 3 TDS So heute gings zum ersten Mal zur Sache, zuerst über den Flüelapass, und anschließend zum Schlussanstieg nach Nauders, und das bei 230km. Vom Start weg ging 500Höhenmeter nach oben und dabei mit eienm sehr hohen Tempo, mir ging es noch relativ gut, besser als gestern zumindest. Am ersten richtigen Berg am Flüela hatte ich dann schon mehr zu kämpfen. Gottseidank war das tempo nicht zu hoch, so dass ich mit dem Feld in den Schlussanstieg gekommen bin, hier bin ich dann in meinem Tempo hoch gefahren, das Ziel hab ich dann als 108. erreicht, mit ca. 7min Rückstand auf den Sieger. Im Ziel war ich doch sehr erschöpft, aber ich glaube dass ich nicht der Einzige bin ;-) Morgen gehts dann über den Arlbergpass und dann zur Bergankunft mit 800Höhenmeter Unterschied und bis zu 20% Steigung.

TDS - Etappe 2

Für unser Team war der Tag heute sehr erfolgreich, Pascal war alleine weg und somit ziemlich lange im Fernsehen, Florian gewann dann die zweite Sprintwertung und hat sich somit das Sprinttrikot gesichert. Für mich war am letzten Anstieg vor dem Ziel Schluß, der Berg war 2,5km mit 12% und 1000m vor der bergwertung bin ich total explodiert und konnte somit dem Feld nicht mehr folgen. Das Ziel habe ich dann mit 4min Verspätung aufs Hauptfeld erreicht. Etwas enttäuscht bin ich schon, zumal es in den nächsten Tagen nicht leichter wird. Morgen gehts zum ersten mal richtig hoch, über den Flüelapass, auf 2400m, bleibt zu hoffen, dass das Wetter hält, weil sonst könnte es ziemlich eklig werden..naja das wirds auch so *lach*

Bis bald, Euer René  




Weissinger auf Platz 41 im Prolog

Heute begann mit dem Prolog in Olten die Tour de Suisse, genau 3,8km war die Strecke lang, mit einigen Kurven und einem Anstieg kurz nach dem Start. Ich habe mich meiner Meinung nach perfekt auf das Zeitfahren vorbereitet, gut warmgefahren, die Strecke angeschaut und voll motiviert gestartet. Aber irgendwie war es nicht genug...leider. ich hatte mir schon ein bisschen mehr erhofft. Aber ich denke nicht dass ich heute hätte schneller sein können, deswegen muss ich mich mit dem 41.Platz von 166 Fahrern eben zufrieden geben. Morgen könnte auch noch einmal eine Chance für mich sein, sofern ich über die letzten zwei Schlussberge komme werd ich im Sprint mit rein halten. Ich gebe mein Bestes und noch ein bisschen mehr...also drückt mir die Daumen!

Euer René


Platz 41 im Prolog in Olten (Photo by radsportphoto.net)



Der nächste Wettkampf & absolutes Highlight:

Am Freitag beginnt sie also, die berühmt berüchtigte Tour de Suisse, und mit dabei das Team Volksbank inklusive mir.  Ich freu mich schon richtig auf dieses Highlight, allerdings gehe ich auch mit einer gehörigen Portion Respekt in das Rennen, das Höhenprofil ist alles andere als leicht, ich weiß nicht genau wieviel unzählige Pässe und Bergankünfte auf mich warten aber es sind jedenfalls einige. Ich persönlich will mich trotzdem nicht verstecken und mein bestes geben, v.a. die gemäßigteren Etappen(Prolog, Etappe 1, 5 & 8)werden mir eher liegen und dort werde ich mich besonders ins Zeug legen. Des weiteren werde ich natürlich versuchen mich voll und ganz für das Team einzusetzen und was auch ganz wichtig ist, das Ziel in Bern überhaupt zu erreichen.

Das Rennen wird täglichab 15:45 im SF2 übertragen und im DSF meist ab 16:00Uhr(außer Prolog 17:30Uhr)

mehr Infos unter: www.tds.ch



Weissinger beendet Bayern Rundfahrt auf Rang11

Einen harten Fight um wichtige Bonussekunden lieferte sich Team Volksbank-Profi René Weissinger auf der letzten Etappe der Bayern-Rundfahrt (UCI Kat. 2.HC) mit seinen direkten Konkurrenten: Auf dem letzten Teilstück des Etappenrennens über 161 km von Rothenburg ob der Tauber nach Fürth kämpfte der Deutsche verbissen um die Zwischensprints, nach einem beherzten Schlussspurt auf Tagesrang 8 blieb am Ende aber doch "nur" der 11. Gesamtrang aus dem Zeitfahren gestern. Ein Ergebnis bei einer stark besetzten Rundfahrt, mit dem das Team Volksbank zufrieden sein darf. "Was ich gesehen habe hat mir gefallen", lobt Team Manager Thomas Kofler seine Schützlinge zwei Wochen vor dem Start der Tour de Suisse. "Auch heute haben die Jungs alles gegeben und am Ende für gute Ergebnisse gesorgt."

5. Etappe: Rothenburg ob der Tauber - Fürth (161 km)
01. Sebastian Siedler (Ger) Team Milram 3:47:21
02. Erik Zabel (Ger) Team Milram +0:00
03. Javier Benites Pomares (Spa) Benfica
...
08. René Weissinger (Ger) Team Volksbank

Gesamtwertung (Endstand)
01. Stefan Schumacher (Ger) Gerolsteiner 17:39:18
...
11. René Weissinger (Ger) Team Volksbank +1:00
23. Gerhard Trampusch (Aut) Team Volksbank +1:49


Platz 8 auf der Schlussetappe in Fürth Foto:Mereike Engelbrecht



1.Etappe Bayern Rundfahrt

Die erste Etappe der Bayern Rf fängt ganz gut an, ich habe heute den 10.Platz belegt. Sehr gut sogar, wenn man bedenkt dass ich nach der Pfalz RF mir eine leichte Erkältung eingfangen hatte und ich nicht wirklich viel trainieren konnte. Bei Rund um die Braunkohle habe ich vorzeitig aufgegeben in Hinblick auf Besserung der Erkältung. Ganz weg ist sie noch nicht, aber arg geschwächt habe ich mich heute nicht gefühlt. Der Massensprint im Finale war ziemlich chaotisch,  somit ist ein Platz unter den ersten 10 ok. Ich rechne allerdings in den nächsten Tagen mit noch mehr.

1. Andre Schluze Wiesenhof

2. Stuart O´Grady CSC

3. David Kopp  Gerolsteiner

...

10.René Weissinger Volksbank

mehr Infos auf www.bayern-rundfahrt.com



6.Platz für Weissinger auf der Schlussetappe

Das ganze Finale als fotografischen Zielfilm gibts hier

Ergebnis:

1 DIETZIKER, Andreas LPR Team L.P.R.

2.RADOCHLA, Steffen WIE Team Wiesenhof 

3 CAETHOVEN, Steven JAC Chocolade Jaques

4.CIOLEK, Gerald TMO T-Mobile

5.MARCATO, Marco LPR Team L.P.R. 

6.WEISSINGER, Rene VBG Team Volksbank



Weissinger Zweiter bei Rheinland-Pfalz-Rundfahrt

145,5 Kilometer von Landau nach Worms und am Ende ein Massensprint: Platz 2 für Team Volksbank-Profi René Weissinger bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt (UCI Kat. 2.1)! Der Deutsche musste sich im "Sprint royal" nur Landsmann Steffen Radochla (Wiesenhof-Felt) geschlagen geben, der auch gestern bereits den Sprint des Feldes für sich entschieden hatte. "Dabei hat heute wirklich nicht viel zum Sieg gefehlt!", freut sich Weissinger im Ziel. "Ich bin den Sprint von vorne gefahren, wie ich es mir vorgenommen hatte, und bei 300 Metern angetreten. Nur schade, dass Radochla am letzten Abdruck noch an mir vorbei ist." Team Manager Thomas Kofler ist erleichtert: "Dieser Erfolg ist gut für unser Selbstvertrauen. Das Team hat super funktioniert und wurde endlich dafür belohnt."

Schon morgen auf der Etappe von Worms nach Mainz über 164,7 Kilometer, will Weissinger wieder angreifen. "Mit einem Auge schiele ich natürlich auf die Gesamtwertung. Lieber, als ein fünfter Gesamtrang, ist mir aber ein Etappensieg", sagt der Grafenauer schmunzelnd.

2. Etappe: Landau - Worms (145,5 km)
01. Steffen Radochla (Ger) Wiesenhof-Felt
02. René Weissinger (Ger) Team Volksbank +0:00
03. Edvald Boasson Hagen (Nor) Maxbo-Bianchi


Platz zwei bei der zweiten Etappe der Rheinland-Pfalz Rundfahrt



Wildcard für Deutschland Tour

Heute wurde verkündet dass wir eine Einladung zur Deutschland-Tour erhalten haben, für mich eine Super Sache, ich freu mich natürlich richtig.

Neben der Deutschland Tour haben wir eine Wildcard für die Tour de Suisse und die Polen Rundfahrt, beides auch Pro Tour Rennen. Damit können wir wirklich zufrieden sein, somit haben wir wirklich ein super Rennprogramm im restlichen Jahr.

Die Deutschland Tour 2007 wird vom 10.-18.August 2007 stattfinden. Unter anderem wird eine Etappe in Pforzheim stattfinden, hier freu ich mich besonders in meiner alten Studentenheimat zu starten.


Strecke Deutschland Tour 2007



Henninger Turm

Am 1.Mai steht nun Rund um den Henninger Turm an, ich muss mal sehen wie sich die Erkältung (und auch die damit verbundene Pause) auf meine Form ausgewirkt hat. Ich konnte jetzt 5Tage (im Schwarzwald) trainieren, von dem her will ich nicht zu viel erwarten, aber nichtsdestotrotz werde ich mein bestes geben und um eine vordere Platzierung kämpfen! An das Rennen letztes Jahr habe ich leider schlechte Erinnerungen, hier musste ich schon nach der ersten Abfahrt aufgeben, da ich schwer gestürzt war und die Hand gebrochen hatte. Das will ich jetzt mal nicht hoffen und wünsche es auch natürlich keinem anderen.

Wer das Rennen live mitverfolgen möchte:

Dienstag bereits ab 10:30 Uhr auf dem dritten Programm HR, ab 13:15 Uhr zeigt auch die ARD den Taunus-Klassiker live.

Bis bald Euer

René


Diese Woche beim Training im herrlichen Nord-Schwarzwald



Erkältung überstanden Nach langem Kampf gegen eine wirklich hartnäckige Erkältung konnte ich heute wieder das Training aufnehmen. Ich hoffe jetzt einigermaßen wieder in Schwung zu kommen, um dann mit einer soliden Basis in den Mai zu starten. Der nächste Wettkampf wird dann für mich das Rennen "Rund um den Henninger Turm" sein. Bis dahin heißt es jetzt erst mal trainieren trainieren trainieren. 


Jetzt heißts nicht nach hinten, sondern nach vorne schauen!



Platz 9 bei Rund um Köln

Mit einem guten Resultat im Gepäck reist das Team Volksbank von der deutschen Saisoneröffnung bei "Rund um Köln" (UCI 1.1) ab: Lokalmatador René Weissinger schloss nahtlos an seine Leistungen in Belgien und Italien an und belegte im Massensprint nach 203,2 km am Niederländer Ufer den neunten Rang. Zuvor gestaltete Teamkollege Pascal Hungerbühler das Rennen gut 100 Kilometer lang in einer vierköpfigen Spitzengruppe mit, die jedoch rechtzeitig von den Sprinterteams gestellt werden konnte. Den Sieg sicherte sich der Argentinier Juan-José Haedo (Team CSC) vor Graeme Brown (Aus/Rabobank) und Alessandro Petacchi (Ita/Team Milram).

Ein Sturz auf den letzten 1000 Metern mischte im letzten Moment die Karten neu, auch für René Weissinger. "Der Sturz hat im Finale für einige Fahrer ein besseres Ergebnis verhindert. Es war sehr hektisch, ich bin eigentlich gar nicht zum sprinten gekommen, sondern einfach über die Ziellinie gerollt", so der Deutsche. "Am Berg lief es bei mir super, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden."

Auch der Sportliche Leiter der Vorarlberger, Patrick Vetsch, zieht ein positives Resümee: "Die Mannschaft hat das, was ich vor dem Rennen gesagt hatte, perfekt umgesetzt. Ich denke, wir haben heute gut mitgemischt. Mit dem Resultat sehen wir nicht schlecht aus. Zudem hat Pascal das heutige Rennen animiert."

Results

1 Juan Jose Haedo (Arg) Team CSC 4.50.09 2 Graeme Brown (Aus) Rabobank 3 Alessandro Petacchi (Ita) Team Milram 4 Ciaran Power (Irl) Navigators 5 Markus Zberg (Sui) Gerolsteiner 6 Tilo Schüler (Ger) Team Sparkasse 7 René Obst (Ger) Team 3CG-Gru 8 Luke Roberts (Aus) Team CSC 9 Rene Weissinger (Ger) Team Volksbank 10 Sergey Lagutin (Uzb) Navigators

Weissinger links schon ziemlich eingeklemmt

Auf dem Foto sieht man wie ich auf der linken Seite total eingeklemmt war, und dummerweise wurden auf der Ziellinie zwei Pylonen(Bild unten) aufgestellt, so dass ich noch fast gestürzt wäre, hätte ich nicht die Bremse gezogen. Wie kann man eigentlich so bescheuert sein und auf einer Ziellinie 2 Hütchen aufstellen??? Sonst wäre sicherlich Platz 5 oder 6 drin gewesen. Aber was solls, es bringt auch nichts jetzt hinterher zu jammern. Meine Form ist jedenfalls richtig gut, und ich werde einfach bei den nächsten Rennen zeigen was ich wirklich drauf hab.

Haedo gewinnt vor Brown und Petacchi, Weissinger scheitert am Hütchenspiel ;-)



Rund um Köln für Weissinger erster Höhepunkt

Nach Rang 11 bei Nokere Koerse und einem offensiven Auftritt bei der Settimana Ciclista in Italien zeigt bei René Weissinger die Formkurve nach oben. Für ihn und seinen Teamkollegen Sven Teutenberg ist der deutsche Saisonauftakt bei Rund um Köln am Ostermontag das erste Heimrennen der Saison. www.team-volksbank.com sprach mit dem motivierten Lokalmatador.

René, wie hast du die Zeit seit deinem letzen Renneinsatz verbracht?
Mit Trainieren natürlich, was sonst. Am Anfang war ich natürlich noch etwas kaputt von der Rundfahrt in Italien, inzwischen fühle ich mich aber wieder topfit. In letzter Zeit habe ich eher kürzere Einheiten trainiert.

Wie hast du die Settimana Ciclista verdaut?
Das Rennen war für mich als Vorbereitung gedacht und als solche auch optimal. Schade, dass kein zählbarer Erfolg am Ende für mich herausgekommen ist. Mit der Form bin ich also zufrieden, von den Ergebnissen her wäre aber für mich sicher mehr drin gewesen.

Am Montag startest du bei Rund um Köln. Es ist für dich und deinen Teamkollegen Sven Teutenberg das erste Heimrennen der Saison. Was erwartest du dir davon?
Nachdem es das erste Rennen auf deutschem Boden ist bin ich topmotiviert. Das Motto wird heißen: sich zeigen. Und zeigen werde ich mich bestimmt. Ich bin Rund um Köln schon mehrmals gefahren. Ich denke, das ist wichtig. Es gibt viele Kurven und Richtungswechsel, bei denen man sich auskennen muss. Von daher ist das sicher ein Pluspunkt.

Was denkst du wird die richtige Strategie sein, um am Ende am Niederländer Ufer vorne mitdabei sein zu können?
Das ist schwer zu sagen. Bei einem normalen Rennverlauf würde ich sagen, dass eine Gruppe von zehn bis 15 Mann vorne ankommt. So war es in den letzten Jahren meistens. Dieses Jahr stehen aber viele Sprinter am Start. Vielleicht umfasst das Feld also am Ende 40, 50 Fahrer oder sogar mehr. Für meine Chancen hoffe ich das aber nicht, mit Sven Teutenberg haben wir aber auch einen richtig endschnellen Sprinter fürs Finale dabei.

Was sind in nächster Zeit deine großen Höhepunkte?
Rund um Köln sicherlich und dann der Henninger Turm. Den Eintagesrennen gilt mein größtes Augenmerk.



Husarenritt von Weissinger prägt Settimana-Etappe

Sieben Fahrer, eine Meinung: Team Volksbank, allen voran Ausreißer-König René Weissinger, war heilfroh, das Ziel des vierten Abschnitts der Settimana Ciclista Internazionale (UCI 2.1) unbeschadet erreicht zu haben. Bei Regen und Kälte wurde auch die von 194 auf 177 Kilometer verkürzte, einzige Flachetappe der 5-tägigen Rundfahrt zur Qual. Im Massensprint sollte Gerolsteiner-Profi Robert Förster (Ger) vor Elia Rigotto (Ita) und Andre Greipel (Ger) die Oberhand behalten.

Die Geschichte dieses vierten Abschnitts schrieb Volksbank-Profi René Weissinger. Der 28-jährige Deutsche setzte zwei Kilometer nach dem offiziellen Start zu einer beherzten Attacke an und lag satte 160 Kilometer mit einem maximalen Vorsprung von 8:23 Minuten an der Spitze. 15 Kilometer vor dem Ziel wurde Weissinger, der sich zuvor die einzige Bergwertung des Tages in Rio Saliceto und 7Sprintwerungen sicherte, vom Peloton gestellt.



Settimana Internationale 1.Etappe 95km & 2.Etappe 12km Team ZF

Heute standen zwei Etappen auf dem Programm, und zu allem Unglück auch noch starker Regen und ziemlich kalt. Naja, Regen liegt mir ja schon, aber es musste nicht unbedingt sein. jedenfalls war mir nach einer Runde schon ziemlich kalt, weil das Feld so langsam fuhr...also hab ich die erste Attacke gestartet ;-) Jedenfalls bin ich eine Weile allein gefahren, dann kamen 5 weitere fahrer dazu, und dummerweise haben sie mich unten am berg eingeholt und ein Experte attackiert driekt drüber. Ja und was passiert, drei Mann fahren davon, und ich werde mit den zwei anderen vom Feld wieder eingholt. Na ganz toll...jedenfalls sind die drei auch noch am Ende ankommen, das hat mich natürlich schon geärgert. Im Finale des Feldes gab es dann ein paar Strüze, da die Strecke doch sehr gefährlich war, ich hab versucht mich einigermaßen raus zu halten und bin ca. auf Position 25 ins Ziel gerollt.

Nachmittags mussten wir nochmal in den Regen raus, zum 12km langen Teamzeitfahren, also wenn etwas unnötig ist, dann genau das. Für den Zuschauer mag es wohl schön anzusehen sein, aber mich interessiert sowas gar nicht, und Spaß machts auch keinen. Unser Ziel war ohne Sturz ins Ziel zu kommen, das haben wir jedenfalls geschafft, und letzter waren wir auch nicht. Hoffen wir mal, dass es morgen nicht nochmal regnet.



Gazzeta dello Sport

Forster sfreccia nell'acqua Il tedesco della Gerolsteiner si impone in volata nella 4ª tappa della Coppi e Bartali, ma il protagonista della tappa è stato il connazionale Weissinger, in fuga per 160 km. Pierfelici resta leader Roberto Forster, 29 anni, vince a Finale Emilia. Sirotti FINALE EMILIA (Modena), 30 marzo 2007 - Ha 29 anni, occhi azzurri, naso da pugile, due gambe da sprinter e coraggio da vendere. Anni, occhi e naso aiutano, gambe e coraggio servono. E con questi Robert Forster ha vinto la 4ª tappa della Settimana internazionale Coppi & Bartali. In volata. Una volata sull’acqua. Fatta così: rettilineo, curva a 90 gradi verso sinistra, subito un’altra curva a 90 gradi verso sinistra con rotonda, rettilineo e striscione. E ai 200 metri Forster è schizzato davanti a tutti. "Mi considero il nono, forse decimo velocista della Terra - spiega -. Petacchi è ancora il più forte, anche se forse lo è un po’ meno di un anno fa. Poi c’è McEwen, sempre in prima linea". Il suo sogno è "vincere una tappa al Tour de France. Ne ho vinte due al Giro e una alla Vuelta, così farei il tris dei Grandi Giri". E poi? "Ho ancora 5-6 anni da vivere di corsa. Ho un negozio di bici a Lipsia. Quando io corro, in negozio c’è un mio amico. Vedremo". L'EROE DI GIORNATA - Il vincitore morale è invece un altro tedesco: Renè Weissinger, 28 anni, sesto anno da professionista, 13 vittorie in corse provinciali nei primi tre anni, altre tre significative nelle ultime due stagioni (il Tour di Berna, due tappe del Giro della Cina), professione passista. "Sarebbe un bel corridore, ma gli basta gareggiare con noi, non vuole avere problemi né responsabilità", spiega Mario Beccia, suo direttore sportivo nella squadra austriaca Volksbank, banca popolare multinazionale (tre austriaci, due svizzeri, un polacco e un tedesco, Weissinger). Stamattina si sono messi d’accordo così: Beccia ha detto "oggi tira aria di fughe, cercate di entrarci dentro subito", tre corridori hanno tradotto dall’italiano al tedesco, e Weissinger - il cantante bianco - è scattato dopo neanche un chilometro. Forse la traduzione non è stata precisa, o forse Weissinger aveva voglia di cantare sotto la pioggia. Ha resistito al comando per 160 chilometri, con un vantaggio massimo di 8’23". Poi, quando ormai sembrava che ce la potesse fare, anche perché dietro nessuno smaniava dal desiderio di dannarsi l’anima, si è arreso. "E’ finita la benzina", sospira Beccia, come per allontanare eventuali ipotesi. LA VOLATA - "Mirco Lorenzetto ci aveva detto che non stava bene, così mi sono messo d’accordo con Marco Velo per fare un giochetto - rivela Elia Rigotto -. Lui davanti nella rotonda, io dietro a creargli il buco. Invece prima della curva ho perso Velo, e me lo sono ritrovato davanti dopo la rotonda. Lui sulla destra, io sulla sinistra. Siccome c’era spazio, mi sono buttato dall’altra parte e ho preso la sua ruota. Quando lui ha finito di tirare, io l’ho passato. E insieme con me anche Forster. Ma Forster è più esplosivo". Infatti: primo Forster, secondo Rigotto, terzo Greipel e Pierfelici ancora leader. E’ caduto Chicchi. Si è agganciato a un altro tedesco, Carlo Westphal, compagno di Forster, e sono saltati in aria. Westphal si è rimesso in sella, Chicchi no. Probabile frattura del femore. Non partiti, fra gli altri, Sella, Cioni, Ferrara e lo statunitense Hamilton. Ritirati, fra gli altri, Bonomi, Barbero, Anzà e lo spagnolo Serrano.



Rang 11 bei Nokere Koerse

21.03.2007 - Zufrieden kehren das Team Volksbank und René Weissinger heute aus Belgien zurück: Beim UCI-Rennen Nokere Koerse über 196,9 Kilometer mit zahlreichen Kopfsteinpflasterpassagen konnte sich nämlich der deutsche Team Volksbank-Profi ausgezeichnet in Szene setzen und holte am Ende mit einem 11. Rang das erste internationale Resultat für das Team Volksbank in der noch jungen Saison. "Auf jeden Fall bin ich zufrieden", freut sich Weissinger nach dem Rennen, auch wenn er sich persönlich mehr erhofft hatte. "Die Form ist da. Eigentlich wollte ich unter die ersten Fünf fahren. Fünf Kilometer vor dem Ziel am letzten Berg hatte ich aber einen kleinen Schwächeanfall."
Schon ab Kilometer 50 machte sich Weissinger in einer großen Gruppe auf und davon. Der starke Wind teilte das Feld in der Anfangsphase mehrmals, so dass die Team Volksbank-Profis Philipp Ludescher und Christian Pömer, die sich anfänglich auch in der rund 40 Mann großen Spitzengruppe befanden, bald um den Anschluss kämpfen mussten. 25 Mann inklusive Weissinger holten schließlich einen maximalen Vorsprung von sieben Minuten heraus. Entschieden wurde das Rennen dann erst in der letzten Runde, als der spätere Sieger Leon van Bon (Ned/Rabobank) attackierte und sich mit zwei Begleitern absetzen konnte. Nach der langen Flucht hatte Weissinger dem nicht mehr viel entgegenzusetzen und steuerte das Ziel in einer achtköpfigen Verfolgergruppe an. Auf der Ziellinie am Nokereberg fehlten dem 28-jährigen Allrounder schließlich eineinhalb Minuten auf Sieger van Bon.

Den nächsten Angriff des Team Volksbank auf klassischem Terrain gibt es schon am Sonntag. Bei der "Ronde van het Groene Hart" in den Niederlanden wird Klassikerjäger Weissinger dann aber nicht mit von der Partie sein. Er bereitet sich dann bereits auf die nächste Woche beginnende Settimana Ciclista Internationale in Italien vor.

Nokere Koerse: Oudenaare - Nokere (196,9 km)
01. Leon van Bon (Ned) Rabobank
02. Aart Vierhouten (Ned) Skil-Shimano +0:15
03. Geert Steurs (Bel) Predictor-Lotto +0:35
...
11. René Weissinger (Ger) Team Volksbank +1:31


Zieldurchfahrt am Nokereberg



Teampräsentation Corratec

14.03.2007 - Beginnt in rund einer Woche wieder die anstrengende "Tour d'Europe" für das Team Volksbank mit langen Autofahrten von Rennen zu Rennen so absolvierte die Vorarlberger Profiequipe dieser Tage einen wahrhaftigen "Präsentations-Marathon". Nach der gelungenen Teampräsentation gestern, Dienstag, in Wien wurde das Team Volksbank heute im oberbayrischen Raubling euphorisch in der großen Corratec-Familie willkommen geheißen.
Bei einer Präsentation am Abend stellte dabei Team Volksbank-Radausrüster Corratec sein weitläufiges Betätigungsfeld im Radsport vor und präsentierte vor versammelter Presseschar nicht nur langjährige Zugpferde der Firma wie Olympiasiegerin Kate Allen oder MTB-Ass Roland Stauder, sondern auch die 17 Hauptakteure der neuen Galeonsfigur der Firma.
"Wir freuen uns, mit Corratec einen so erfahrenen und zuverlässigen neuen Partner gefunden zu haben", freute sich Team Manager Thomas Kofler. Mit einem freundschaftlichen Handschlag begrüßte Corratec-Chef Konrad Irlbacher Kofler und seine Truppe als neuen Partner, der nicht nur für die Bewerbung der Marke Corratec wichtig ist, sondern auch für die Entwicklung der Premium-Carbonräder handmade by Mauro Sannino. "Wir verstehen uns gut und sprechen die gleiche Sprache", so Irlbacher. "Bayern und Österreich liegen nicht so weit auseinander." Teamkapitän Harald Morschers Zusatz "Das haben wir heute beim Training bereits festgestellt" lässt auf die tolle Athmosphäre und gute Vorbereitung der Team Volksbank-Athleten schließen.


Team Volksbank mit Team Corratec



Teampräsentation in Wien

Heute fand in Wien die offizielle Teampräsentation in Wien statt. Die Präsentation war sehr professionell aufgzogen, jeder Fahrer wurde vorgestellt, die Ziele des Teams vorgestellt(Wir wollen zur tour de France) und natürlich auch reichlich erzählt.

Ich denke es war eine gelungene Präsentation, auch wenn wahrscheinlich weniger Medienvertreter als erwartet da waren, aber damit musste man rechnen. Morgen steht der nächste Termin bei unserem Radsponsor Corratec in Rosenheim an, und dann ists zum Glück vorbei mir Shows und Auftritten, dann kehrt der Alltag mit Training & Rennen wieder ein.

 


"Das Österreichische Radteam" auf der Bühne



Hartes Wochenende

Am Wochenende standen zwei schwere Rennen in der Schweiz an, Chiasso & Lugano, dass es nicht leicht wird wusste ich, aber ich hatte gut trainiert und war auch motiviert. Leider war das wohl nicht ausreichend, denn es schaffte am Samstag keiner von uns ins Ziel, ich war der letzte der zwei Runden vor Ende aus dem Rennen ist. Am Sonntag lief es bei mir nicht viel besser, das Ziel hab ich erreicht aber unter ferner liefen...aber ich mach mir jetzt keinen Kopf deswegen, ich zieh mein Training weiter durch. Außerdem muss man es auch so sehen, das Ergebnis war zwar schlecht aber ich konnte im Rennen schon mit mischen, und war auch von Beginn an bei der Springerei dabei..dass es am Ende wenn die Bergziegen loslegen nicht reicht war auch klar. Von dem her bin ich schon zuversichtlich. Jetzt trainiere ich erst mal in meiner Heimat im Schwarzwald und dann gehts ab zur Teampräsentation nach Wien.

 


Am Berg bei Chiasso



Trofeo Laigueglia

Gestern war ich wieder in Italien bei der Trofeo Laiguglia unterwegs, leider lief das Rennen nicht so gut wie ich erwartet habe, die Strecke war auch schwerer als ich dachte, 3Berge mit jeweils 700hm, das war irgendwie noch ein bisschen viel für mich, am letzten Berg, ca. 30km vor dem Ziel musste ich abreißen lassen und bin dann zusammen mit meinen Teamkollegen Pascal und Florian in einer 20Mann starken Gruppe ins Ziel gerollt. Gewertet wurden wir nicht mehr, obwohl wir max. 12min Rückstand auf den Sieger hatten und dazu noch im offenen Straßenverkehr unterwegs waren. Naja was solls, war nicht unser Tag, abhaken und aufs nächste konzentrieren.

 



Coppa degli Etruschi Platz 18

So, heute war es wieder soweit, das erste Rennen der Saison, GP Coppa de Etruschi! Ich bin heute mit ein bisschen Unisciherheit in Sachen Form an den Start gegangen, da ich mich nach gran Canaria erkältet hatte und mich auch im Training hier nicht 100% in Form gefühlt habe, aber ich muss sagen mein Bedenken waren unbegründet. Zumal ich auch den ganzen Winter konsequent trainiert hatte, konnt mich das auch nicht gleich weit zurück werfen. Im gegenteil, es lief super, ich konnte am Anfang bei der Springerei gut mit gehen, und auch am berg habe ich mcih nicht schwach gefühlt. Ich denke auch, dass das neue und leichte Corratec Rad seinen Anteil dazu beigetragen hat. Das Rennen selbst lief wie erwartet ab...Massensprint. Dadurch dass es für die meisten Fahrer das erste Rennen war wurde auchs ehr kriminell gefahren. Mich hats zum Glück nicht erwischt, aber manchmal war es schon sehr knapp. Im Finale gab es auch zwei Stürze, bei denen ich zwar nicht gestürzt bin, aber doch ein wenig aus dem Schwung gekommen, am Ende war dann Platz 18. drin. Fürs erste Rennen ok, aber ich denke es ist bei den nächsten Rennen sicher noch mehr drin. 

1 Alessandro Petacchi (Ita) Milram                               195km    4.38.00
2 Gabriele Balducci (Ita) Acqua & Sapone                                    
3 Daniele Bennati (Ita) Lampre-Fondital                                     
4 Robert Hunter (RSA) Barloworld                                            
5 Giosuè Bonomi (Ita) Barloworld                                            
6 Crescenzo D'Amore (Ita) OTC Doors-Lauretana                               
7 Krzysztof Szczawinski (Pol) Unknown                                       
8 Francesco Chicchi (Ita) Liquigas                                          
9 Jochen Summer (Aut) Elk Haus-Simplon                                      
10 Tiziano Dall'Antonia (Ita) Ceramica Panaria-Navigare                     

13 Werner Riebenbauer (Aut) Volksbank                                                              
18 René Weissinger (Ger) Volksbank                                          


Sturz im Finale, mich sieht man auf der rechten Seite



Gran Canaria

Im Januar war ich nun in Gran Canaria zum Trainineren, zusammen mit Teamkollege Pascal Hungerbühler, Philippe Schnyder (Selle Italia) und dem Duathleten Richard Grämiger bewohnten wir einen Bungalow in Playa del Ingles.

Für mich war es das erste Mal auf der Insel, deswegen bin ich schon mit einer gewissen Vorfreude angereist und ich muss es sagen ich war äußerst positiv überrascht. Meine Befürchtungen, dass die Insel etwa zu klein sein könnte haben sich überhaupt nicht bestätigt. Das Training hier super, aber auch sehr schwer. Man sollte schon mit einer gewissen Form anreisen um hier zu "überleben". Nicht nur die hohen Berge, sondern auch der starke Wind machen das Training wirklich sehr schwer. Aber das super Wetter, meist zw. 25 und 30Grad entschuldigt alles. Also ich würde sagen es war kein Fehler hierher zu kommen.

Jetzt werde ich ein paar Tage zuhause im Schnee verbringen und dann geht es mit dem Team ins Traininglager und von dort dann direkt auch schon zum ersten Rennen. Ich freu mich schon auf die ersten Rennen!



Teambuilding in Vorarlberg

Dass Teamgeist, familiäre Atmosphäre und gegenseitiges Vertrauen der Schlüssel zum Erfolg sein können weiß man beim Team Volksbank bekanntermaßen nicht erst seit heuer. Denn dies alles sind Tugenden, die bei der Vorarlberger Equipe schon seit der Gründung im Jahr 1999 groß geschrieben werden. Neu ist allerdings der Weg, den man für die Saison 2007 beschritt, um dieses Feuer im Team zu entfachen - und es war bestimmt kein einfacher Weg, Wort wörtlich gesprochen. Denn Anfang Dezember kamen Fahrer, Mechaniker und Betreuer des Team Volksbank zum ersten gemeinsamen Treffen nach Vorarlberg. Team Manager Thomas Kofler erinnerte die Fahrer noch eine Woche vor dem Treffen per E-Mail: "Rucksack und warme Kleidung mitnehmen, Handys und Essen bleiben zu Hause." Nicht nur Volksbank-Heimkehrer René Weissinger war am ersten Tag der "Teambuilding-Woche" gespannt, was auf ihn und seine neuen Teamkollegen zukommen sollte. "Zuerst dachte ich, wir machen vielleicht eine kleine Wanderung auf eine Hütte", erzählt der Deutsche.

Über Stock und Stein
Dass an den folgenden drei Tagen aber "Überlebenstraining light" wartete, damit konnte keiner der Fahrer rechnen. Betreut von Karate-Weltmeister Daniel Devigili legten Trampusch und Co 35 km-Tagesmärsche zurück, wanderten durch Wälder, Gestrüpp und über Berge und hatten dabei einige Aufgaben zu bewältigen, die dem wachsenden Team gestellt wurden. "Für mich zählt, dass unsere Fahrer schon vor dem ersten Trainingslager in Italien Kontakt haben und wissen, dass sie einander in schwierigen Momenten blind vertrauen können. Überlebenstraining schweißt zusammen. Besser kann man die tote Saison nicht nutzen", sprach Team Manager Thomas Kofler über die Motivation zu einer Veranstaltung dieser Art. Die Neuzugänge waren von der ersten Minute weg angetan von der positiven Stimmung, die zwischen den Fahrern herrschte. Christian Pömer: "Die Mannschaft ist ganz locker, Berührungsängste gab es kaum." Harald Morscher ist von den Auswirkungen der Teambuilding-Woche auf der Straße überzeugt. "Wir werden uns von Beginn an besser verstehen, somit wird die Mannschaft auch früher zu einander finden", so der Vize-Staatsmeister. "Was ganz wichtig ist: Es ist gegenseitiges Vertrauen aufgebaut worden. Auch zu den Masseuren und Betreuern, das ist besonders wichtig."

Apfel, Banane und eine Semmel zum Mittagessen
In der gemeinsamen Woche hatten die Akteure des Team Volksbank einige Hindernisse zu bewältigen: Nebel machte schon den Aufbruch zur ersten Wanderung zur Schwierigkeit noch bevor es einen Baggersee in Kanus zu überqueren galt. Nach einem wärmenden Lagerfeuer machte sich der Troß auf zu einer zweistündigen Wanderung zum Mittagessen - das aus Apfel, Banane und einer Semmel bestand und noch dazu am Grund einer 40 Meter tiefen Schlucht wartete. Einige Fußkilometer später erreichte man das Lager für die kommende Nacht - Drei-Mann-Zelte. Auf die Zubereitung von Forellen folgte ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer, bei dem aber nicht nur freundliche Töne angeschlagen wurden. "Am Abend des ersten Tages waren wir alle ziemlich müde und gereizt, sodass wir uns gegenseitig auch mal die Meinung gesagt haben. Das war so aber absolut positiv und ist von allen auch so aufgenommen worden", berichtet Harald Morscher. René Weissinger bläst ins gleiche Horn: "Es gab wirklich auch harte und kritische Momente, die sich aber im Nachhinein als super Erlebnis herausgestellt haben und auch den Gruppenzusammenhalt im Team absolut gefordert haben. Schön waren natürlich auch die gemütlichen Stunden am Lagerfeuer oder auf der Berghütte", denkt der Deutsche an die gemeinsame Woche zurück. Denn die Berghütte wartete - natürlich erst nach einigen Kilometern Fußmarsch - am Abend des zweiten Tages auf die Fahrer.
Die Belohnung für alle Mühen dann an Tag drei: Das Team residierte in der luxuriösen Arlberg-Hospiz in St. Christoph und konnte es sich erstmals richtig gut gehen lassen. Team Manager Thomas Kofler nahm dort seine Schützlinge in Empfang und zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Begeisterung, die schon nach den ersten drei gemeinsamen Tagen in der Mannschaft zu spüren war. "Was ich zu sehen bekam war schon eine eingefleischte Truppe, in der auch der Spaß nicht zu kurz kam", freut sich Kofler über die gelungene Aktion. Und Teamkapitän Harald Morscher: "Mir hat das wirklich gut gefallen, dass sich das Team heuer schon so früh getroffen hat und vor allem kennengelernt hat. Bei einem gemeinsamen Trainingslager ist es immer so, dass man sehr intensiv trainieren fährt, anschließend geht man was essen und dann "ruhen" die meisten noch etwas. Dass alle zusammen was unternehmen gibt es dann das ganze Jahr nicht mehr."

Teambuilding als Schlüssel zum Erfolg
"Wir haben in dieser Woche an einem gemeinsamen Strang gezogen, so wie es auch in der Saison 2007 sein soll", fasst René Weissinger das Teambuilding zusammen. Nach diesem gemeinsamen Erlebnis strotzen die Volksbank-Pedalritter jetzt vor Selbstvertrauen und Motivation. "Ich denke wir haben dieses Jahr sicherlich eine sehr schlagkräftige Truppe, die sich vor nichts mehr verstecken muss und im Internationalen Radsport sicher etwas mehr mitreden wird als in der Vergangenheit", freut sich Allrounder Morscher.
Nach dem strapaziösen Teil der Woche hieß es erst einmal Entspannen in der Hospiz St. Christoph, anschließend warteten noch obligatorische Dinge wie die Kleideranprobe oder die Rennplanung auf ihre Erledigung. Das nächste gemeinsame Treffen der Fahrer wird es wohl erst im Februar wieder geben. Dann bei angenehmeren Temperaturen als bei der Teambuilding-Woche. Auf die Fahrer wartet dann nämlich wie schon im Vorjahr das Vorbereitungstrainingslager in Italien.
Von der Premierenauflage des Team Volksbank-Teambuilding spricht Team Manager Thomas Kofler unisono mit seinen Fahrern von einer "gelungenen Geschichte". Auf dass die Saison 2007 ebenso gelingen möge. Denn nicht umsonst heißt es auch beim Team Volksbank: Vertrauen verbindet.



Wechsel

 

Weissinger zurück zu Volksbank

Mit René Weissinger kehrt ein alter Bekannter zum Team Volksbank zurück. Schon von 2003 bis 2005 trat der Deutsche für die Ländle-Equipe in die Pedale, bevor in der Ruf in die Niederlande ereilte, wo er bei Skil-Shimano seine Klassikerqualitäten ausbauen konnte. Der österreichischen Konkurrenz ist Weissinger noch besonders aus dem Jahr 2005 bekannt, als er neben dem UCI-Rennen in Bern auch bei drei schwierigen Tchibo-Cup-Rennen jeweils in beeindruckender Manier solo siegte. Der 27-Jährige aus Grafenau bestätigte auch in den Vorjahren schon internationale Qualitäten wie bei der Bayern-Rundfahrt 2004, wo er einen ausgezeichneten fünften Platz erreichte.
René Weissinger schließt beim Team Volksbank die Lücke, die das Team bei den Klassikern des Nordens plagte. Sein Terrain sind schwere, hügelige Rennen; auch Regenrennen gehören zu Weissingers liebsten. Der studierte Maschinenbauer bringt zudem eine ordentliche Portion Endschnelligkeit mit. Zu seinen besten Resultaten im Vorjahr gehören zwei Etappensiege bei der Tour of Qinghai Lake, vier Top 5-Etappenplatzierungen bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt und ein zehnter Platz beim Scheldeprijs Vlaanderen.

von Andreas Richter

 

Sommer 06: Noch im Skil Trikot