Saisonende & Fazit 2008

Und schon ist die Saison vorbei. So schnell geht ein Jahr vorüber, man meint das Frühjahrstrainingslager war erst gestern. 2008 war für mich ein ereignissreiches Jahr, sehr erfolgreich aber trotzdem von Höhen und Tiefen geprägt.

Ein besonderes Highlight war im Januar mein Trainingslager mit meinem Freund Peter. So viel Spaß und Freude hatte ich selten in einem Trainingslager. Im Februar fand das Teamtrainingslager in der Toscana mit dem Team statt, wobei ich davon die meisten Zeit krank im Bett gelegen bin. Im März hab ich mich zusammen mit dem Velo-Team nach Mallorca begeben um nochmal an der Form zu feilen und bin danach direkt mit den Frühjahrsklassikern in Belgien gestartet.

 Dreckige Angelegenheit im Frühjahr beim  E3preis in Harelbeke/ BEL

Schmutzige Angelegenheit: Nach dem Frühjahrsklassiker E3Preis in Harelbeke/BEL

So richtig in Schwung kam ich allerdings erst im April, bei der Sarthe Rf kam zum ersten mal ein Topten Ergebnis zustande. Im Mai hab ich nochmal eine 2wöchige Trainingszeit eingelegt, um mich für die Bayern RF (mein Heimrennen und Highlight) vorzubereiten. Dann traf es mich wie ein Schock: ich wurde nicht zur Bayern Rundfahrt nominiert. Zuerst war ich bitter enttäuscht, aber dann hab ichs gelassen gesehen. 

Ins weiße Trikot geschlüpft bei der Tour de Suisse

Tour des Suisse: Ins Sprintertrikot geschlüpft und nicht mehr abgegeben

Bei der Tour de Suisse im Juni hab ich dann gezeigt was ich kann: Dort hab ich mir durch mehrere spektakuläre Ausreißversuche das Sprintertrikot erkämpft und bis zum Rundfahrtsende in Bern nicht mehr abgegeben. Im Juli bei der Österreich Rundfahrt wollte es zuerst nicht laufen und ich hab für meine Teamkollegen gearbeitet, aber auf der Schlußetappe war die Kraft da: Ich hab auf dem letzten km attackiert, wurde aber leider 10m vor dem Ziel von Tom Boonen abgefangen. Trotzdem sprang noch der dritte Platz heraus, was für mich ein super Erfolg war.

Zieleinlauf in Wien bei der Österreichrundfahrt: Platz 3 hinter Boonen

Österreich Rundfahrt: An der Schlußetappe Platz 3 belegt

Kurz danach kam mir ein Sturz beim Kriterium in Hohenems in Quere, wodurch ich lange zeit braucht um mich davon wieder zu erholen. Im August folgte dann kurz vor der D-Tour der nächste schwere Sturz, mit einem schweren Trauma am Rücken und starken Prellungen, so daß bei der D-Tour trotz Top Form nichts zu holen war für mich. Es ist die Hölle ein Rennen zu bestreiten beim dem man gesundheitlich angeschlagen ist. Die Probleme wurden von Tag zu Tag weniger, so dass ich sogar bei den VattenfallCyclassics(direkt im Anschluß an die D-Tour) noch 180km mit in der Spitzengruppe vertreten war.

In der Spitzengruppe bei den Vattenfallcyclassics

Vattenfall Cylassics Hamburg: 180km lang in der Spitzengruppe

Doch danach lief es umso besser, im September beim Nürnberger Altstadtrennen konnte ich am Anstieg 5km vor dem Ziel eine Attacke setzen, und mich zusammen mit Markus Fothen vom Feld absetzen, leider hat es nicht ganz gereicht und wir wurden 100m vor dem Ziel gestellt. Ende September bei der Tour de Poitou Charentes lief es nochmal hervorragend: einen Tag im Leadertrikot, einmal Etappenzweiter, einmal 5. und einmal 6. auf den Etappen; eine Super ausbeute für das letzte Rennen und Saisonabschluß.

Im Leadertrikot bei Poitou Charentes

Tour de Poitou Charentes: Einen Tag als Gesamtführender im Leadertrikot

Im Oktober hab ich noch zuhause in Weil der Stadt beim Charity Race teilgenommen. Jetzt heißt es erst mal den Urlaub genießen und Anfang November wieder langsam mit dem Training beginnen und für die nächste Saison vorbereiten.

Ein René im Reisfeld

Zeit für Urlaub, Zeit für ferne Länder, Zeit andere Kulturen kennen zulernen : Das Backpackerziel dieses Mal heißt Vietnam 

Besuch bei Run & Box

Gestern wurde ich von Bernhard Nuss dem Gründer des Vereins Never Walk Alone, und Initiator von Run & Box eingeladen einer seiner Aktionen anzuschauen. Zusammen mit Peter Althof hat Bernhard ein Programm zur Gewaltprävention an Schulen in die Wege geleitet. Ich finde die Aktion eine super Sache, die Kinder haben richtig Spaß am Boxen und sind richtig heiß darauf sich zu bewegen und etwas zu machen. Das Boxen erscheint mir wie ein Ventil für die überschüssige Energie der Kinder.  Eine Super Sache, und ein großes Lob an alle Mitwirkenden!

Video zu Run & box: http://www.nwa-nuernberg.de/podcast/run_box.html

Frohe Weihnachten

Ich wünsche meinen treuen Fans, meinen Freunden, meinen Bekannten und allen anderen Besuchern meiner Webseite frohe und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 


Teambuilding in den Bergen Vorarlbergs

1.Dez.08 Dieses Jahr gab es das jährliche Teamtreffen in Vorarlberg. Auch dieses Mal hat sich unsere Teamleitung etwas ganz besonderes einfallen lassen. Wir haben uns 2Tage lang zu Fuß in den Bergen bewegt. Nicht nur der viele Neuschnee, die Berge und der Schneefall waren dabei die Hindernisse, sondern auch die Aufgaben die uns dabei gestellt wurden. Bei diesen Aufgaben musste jeder an seine eigenen Grenzen gehen, seinen Mut zusammen nehmen und sich überwinden. So musste z.B. eine 50m tiefe Schlucht auf einem Stahlseil überwunden werden, oder nur mit einem Seil einen steilen Felsen hinaufklettern. Am Abend gab es dann auf einer Almhütte, in der im Sommer Käse hergetellt wird, ein gemütliches Beisammensein mit Übernachtung. Am nächsten Tag wurde wieder den ganzen Tag gewandert. Zwischendurch mussten wir aus einem "brennenden Haus"(mit einer Nebelmaschine nachgestellt) eine Puppe retten und gegen Ende mit einer Landkarte den Weg alleine nach Hause finden. Abends sind wir dann ins Hotel Arlberg Hospiz gefahren, wo wir dann 2Tage geblieben sind und das Organisatorische der kommenden Rennsaison besprochen haben.

Das Teambuilding war dieses Mal wirklich ein besonderes Erlebnis, da ich wirklich an meine Grenzen gehen musste, besonders auf dem Stahlseil die Schlucht zu überwinden war wirklich nicht einfach und hat mich zum ersten Mal vor eine Situation gestellt die ich so nicht kannte. Umso stolzer ist man danach wenn man die Hürden überwunden und die Aufgaben bewältigt hat. Das diesjährige Teambuilding werde ich so schnell nicht vergessen.

Am Klettersteig "Wassermannweg" in Vorarlberg sind wir an unsere persönlichen Grenzen gestoßen 

Vorarlberg-Corratec verlängert mit Weissinger und Musiol

13.11.2008 - (rsn) – Die beiden Deutschen Daniel Musiol und Rene Weissinger haben ihre Verträge beim Vorarlberg-Corratec-Team um jeweils ein Jahr verlängert, wie der österreichische Zweitdivisionär am Donnerstag meldete. Der 29-jährige Weissinger, der in diesem Jahr die Sprintwertung der Tour de Suisse gewann, will seinen Saisonschwerpunkt 2009 auf die Frühjahrsklassiker und Eintagesrennen legen. Der drei Jahre jüngere Musiol, Gewinner des Bergtrikots der Deutschland Tour, hat besonders „die wenigen deutschen Rennen, die im Kalender noch übrig sind“ im Visier.

Darüber hinaus bestätigte das Team die Verpflichtung von Tim Klinger. Der 24-jährige Kletterspezialist kommt von Gerolsteiner und unterschrieb ebenfalls einen Vertrag über eine Saison.

René Weissinger radelt beim Charity Race zugunster von Star Care Wir helfen Kindern

Letztes Wochenende gab es noch ein Radrennen der besonderen Art. In Weil der Stadt fand bereits zum zweiten Mal der Charity Bike Cup zugunsten von Star Care-Wir helfen Kindern statt. Mit dabei waren viele namhafte Sportler aus dem Radsport und anderen Sportarten.

Ich selbst stand als Teamkapitän des Team Derichsweiler Umzüge Teams am Start des 80km langen Jedermannrennens. Zuerst gab es mit meiner ca. 30köpfigen Jedermanntruppe eine gemütliche gemeinsame Einführungsrunde. Hier ergab sich die Möglichkeit für die Jedermänner mich über die verschiedensten radsporttechnische Fragen und Infos zu befragen. Nach dieser ersten Runde begann dann das eigentliche Rennen bei dem wir auch mitgefahren sind.
Alles in allem ein super Idee, gemeinsam zu radeln, sich zu unterhalten und anschließend noch ein Rennen zu bestreiten. Ziel der Aktion ist es, hilfsbedürftige Kinder und Kinderprojekte im Landkreis Böblingen finanziell zu unterstützen. Ein Gremium, bestehend aus STAR CARE, dem Landrat und dem Bürgermeister von Weil der Stadt, werden entscheiden für welche konkreten Maßnahmen die Mittel eingesetzt werden.

René Weissinger im Team Derichsweiler Umzüge Trikot bei der Präsentation im Gespräch mit Karsten Migels

Ein Teil "meiner" Mannschaft, das Team Derichsweiler

Präsentation am Vortag in Weil der Stadt, die Teamkapitäne

 

Platz 5 zum Abschluss

René Weissinger hat auf der fünften und letzten Etappe der französischen Tour du Poitou-Charentes (UCI Kat. 2.1), gestern Samstag, im Massensprint den fünften Rang belegt. Die Gesamtwertung, die Francaise des Jeux-Profi Benoît Vaugrenard für sich entschied, beendete der 29-jährige Deutsche als Bester des Volksbank-Corratec-Teams auf dem 22. Platz, in der Punktewertung nahm er hinter Samuel Dumoulin (Fra/Cofidis) Rang zwei ein. "Einen Tag im Weißen Führungstrikot, Zweiter in der Punktewertung, drei Mal in den Top 10, ich bin zufrieden", bilanzierte Weissinger.

Zieleinlauf bei der Schlußetappe in Poitiers

Der Samstag startete mit einem 23 km langen Zeitfahren, das René Weissinger als 29. (1.17 Minuten Rückstand auf Sieger Morizot/Auber 93) beendete und in der Gesamtwertung damit auf den 27. Platz zurückrutschte.

Zum Abschluss startete um 14:00 Uhr am Nachmittag eine 108 km lange Halbetappe von Lussac-lex-Châteaux nach Poitiers. Dieser fünfte Abschnitt wurde lange Zeit mit einem Schnitt jenseits von 45 km/h bestritten. Eine achtköpfige Ausreißergruppe hielt sich dabei bis zur zweiten Zielpassage in Poitiers vor dem von Francaise des Jeux angeführten Feld. Die Fahrer des Team Volksbank-Corratec konzentrierten sich auf den Kampf um das Punktetrikot im Finale und brachten René Weissinger optimal über die drei Mal zu befahrende Côte de Buxerolles (500 Meter mit 11% Steigung). Der Anstieg, drei Kilometer vor dem Ziel, wurde dem bisherigen Träger des Grünen Trikots, Anthony Ravard (Agritubel) zum Verhängnis. Weissinger erwischte ideal das Hinterrad von seinem größten Konkurrenten Dumoulin, gegen den aber an diesem Tag kein Kraut gewachsen war. René Weissinger: "Die enge letzte Kurve, als kleinwüchsiger Fahrer war er im Vorteil, hat er absolut perfekt erwischt. Da konnte ich sein Hinterrad nicht halten, musste sogar noch Bremsen, da ich fast auf eine Verkehrsinsel gefahren wäre."

Gregor Gut, der Sportliche Leiter des Teams, bilanziert nach vier Tagen Frankreich positiv. "Auch ohne das Punktetrikot war diese Rundfahrt für uns ein großer Erfolg. Wir haben uns gegen die acht ProTour-Mannschaften denkbar gut aus der Affäre gezogen", ist der Schweizer zufrieden. Als letzte Renneinsätze stehen nun noch der GP Cimurri in Italien und der Münsterland-Giro in Deutschland auf dem Programm, bei dem ein Start Weissingers noch nicht fixiert ist.

5. Etappe
Pressignac - Montmorillon (175 km)

1.  Samuel Dumoulin (Fra) Cofidis 2:27.03
2.  Thomas Voeckler (Fra) Bouygues Télécom + 0.00
3.  Florian Vachon (Fra) Roubaix-Lille Metropole
4.  Anthony Roux (Fra) Francaise des Jeux  
5.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank-Corratec

Gesamtwertung

1.  Benoît Vaugrenard (Fra) Francaise des Jeux 15:20.09
  ...  
22.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank-Corratec + 1.24

 


In der Gesamtwertung spielte René Weissinger nach dem Zeitfahren keine Rolle mehr, unterstrich aber im Massensprint, dass er zu den stärksten Fahrern der 22. Tour du Poitou-Charentes gehörte.

Weissinger muss Führung bei der Tour Poitou Charentes wieder abgeben

26.09.2008 - Nach einem Tag im Weißen Führungstrikot der Tour du Poitou-Charentes (UCI Kat. 2.1) in Frankreich muss Team Volksbank-Corratec-Profi René Weissinger selbiges wieder abgeben. Der Deutsche belegt auf der 3. Etappe von Pressignac nach Montmorillon (175 km) als bester Fahrer des Teams Rang 40. Trikot und Etappensieg gehen an den Franzosen Benoît Vaugrenard (Francaise des Jeux), der sich auf einer Finalrunde in einer 13-köpfigen Spitzengruppe vom Feld absetzen konnte. "Die heutige Etappe war vom Start bis zum Zieleinlauf Krieg", beschreibt Weissinger, in der Punktewertung nach wie vor auf Platz 1, ex aequo mit Anthony Ravard (Fra/Agritubel). "Die Rundfahrt ist erst morgen zu Ende. Auch die letzte Etappe kommt mir vom Profil hier entgegen."

Vom ersten Kilometer an stand das Team Volksbank-Corratec heute durch das Weiße Trikot in der Pflicht. Die sieben Fahrer der Ländle-Equipe (Alexander Egger beendete die 2. Etappe nicht) mussten bei starkem Gegenwind zahlreiche Attacken kontern und verschossen so bereits in der ersten Rennhälfte wertvolle Körner. Erst nach 80 Kilometern lösten sich zum ersten Mal zwei Fahrer, Nicolas Crosbie (Fra/Bouygues Télécom) und Daniel Musiol vom Team Volksbank-Corratec. "Bis dahin fuhren wir bei Gegenwind einen Schnitt von 45 km/h", beschreibt Youngster Philipp Ludescher, der nach getaner Arbeit dem hohen Tempo Tribut zollen musste. Die Fluchtgruppe rund um Daniel Musiol wurde bald von weiteren Fahrern verstärkt, ehe die Mannschaft Agritubel auf der 40 km langen Schlussrunde die Ausreißer stellte und sich die 13 Mann rund um den späteren Sieger Vaugrenard absetzen konnten. "Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mehr reagieren. Ich musste im Verfolgerfeld lauern und hoffen, mein Punktekonto aufstocken zu können", so Weissinger im Ziel. Die Verfolger rund um den 29-Jährigen erreichten das Ziel mit 31 Sekunden Verspätung.

In der Gesamtwertung belegt Weissinger mit 33 Sekunden Rückstand nun Platz 16. "Noch ist alles offen", hofft der Deutsche auf die zwei Halbetappen am Samstag. "Im Zeitfahren muss ich auf eine Karte setzen, am Nachmittag folgt noch einmal eine schwere Etappe." Das morgige Zeitfahren fürt über 23 km von Saint Germain nach Saint Savin. Die Abschlussetappe über 110 km bringt das Feld der 22. Tour du Poitou-Charentes dann nach Poitiers. Die Top 10 der Gesamtwertung hat Weissinger jedenfalls noch nicht abgeschrieben, "auch wenn es sehr schwer wird."

 

3. Etappe
Pressignac - Montmorillon (175 km)

1.  Benoît Vaugrenard (Fra) Francaise des Jeux 4:00.21
2.  Johannes Fröhlinger (Ger) Gerolsteiner + 0.00
3.  Iban Mayoz (Esp) Xacobeo Galicia
  ...      
40.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank-Corratec + 0.31

Gesamtwertung

1.  Benoît Vaugrenard (Fra) Francaise des Jeux 12:24.44
  ...  
16.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank-Corratec + 0.33


Am Beginn eines harten Tages im Leadertrikot

Platz zwei bei der 2.Etappe bringt Weissinger ins Leadertrikot

25.09.2008 - René Weissinger hat die zweite Etappe der Tour du Poitou Charentes (UCI Kat. 2.1) in Frankreich auf dem zweiten Platz beendet und damit die Gesamtführung übernommen. Der 29-jährige Deutsche Volksbank-Corratec-Profi musste sich in Massignac nach 175 Kilometern im ansteigenden Zielsprint nach Jury-Entscheid nur dem Franzosen Samuel Dumoulin (Cofidis) geschlagen geben. Der ursprüngliche Tagessieger, Michael van Stayen (Bel/Rabobank Continental), wurde von der Jury ans Ende des Feldes gereiht, weil er im Sprint eine Welle geschlagen hatte. "Die Finalrunde war verdammt schnell, die ansteigende Zielgerade ist mir entgegengekommen. Jetzt wartet viel Arbeit auf uns", so Weissinger.

Der zweite Tagesabschnitt der Rundfahrt war bis zur Finalrunde in Massignac von einer vierköpfigen Spitzengruppe geprägt, die einen Vorsprung von vier Minuten auf das Peloton herausgefahren hatten. Auf den letzten 15 Kilometern folgten zahlreiche Attacken, die Weissinger an der Spitze des Feldes abwartete. Pech hatte kurz vor dem Ziel der gestrige Etappensieger und bisherige Träger des Führungstrikots, Tylar Farrar. Ihn stoppte im ungünstigsten Moment eine Reifenpanne. Im Massensprint hatte dann der junge Belgier van Stayen die schnellsten Beine. Von der Disqualifikation und seinem weißen Leadertrikot erfuhr René Weissinger erst auf der Fahrt zum Teamhotel. „Das kam sehr überraschend. Die Entscheidung der Jury war aber absolut korrekt“, erklärte der Grafenauer. „Es läuft blendend. Aber Vorsicht: Die morgige Etappe wird noch schwerer. Auf uns wartet anstrengender Tag, denn mit dem Führungstrikot sind wir in der Pflicht. Die Rundfahrt wird aber erst im Zeitfahren am Samstag entschieden.“

Das weiß auch Gregor Gut, der Sportliche Leiter des Teams: "Morgen gilt es, klug zu fahren. Nun sieht hier alles auf uns. Zwei Fahrer liegen in der Gesamtwertung zeitgleich mit René, uns erwartet ein heißer Tanz. Mit den bisherigen Leistungen können wir aber zufrieden sein."

Die dritte Etappe führt morgen über 175,8 Kilometer von Pressignac nach Montmorillon. René Weissinger wird diese im Weißen Trikot des Gesamtleaders antreten. Außerdem führt der Deutsche die Punktewertung an.

 

2. Etappe
St. Jean d'Angély - Massignac (175 km)

1.  Samuel Dumoulin (Fra) Cofidis 4:36.51
2.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank-Corratec + 0.00
3.  Steve Chainel (Fra) Auber 93
  ...      
12.  Daniel Musiol (Ger) Team Volksbank-Corratec  

Gesamtwertung

1.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank-Corratec 8:24.25
2.  Anthony Ravard (Fra) Agritubel + 0.00
3.  Samuel Dumoulin (Fra) Cofidis

 


Zieleinlauf der zewiten Etappe

Weissinger auf Platz 6 auf der ersten Etappe bei Poitou Charentes

4.09.2008 - Mit einem Top 10-Resultat startete das Team Volksbank-Corratec heute in die Tour du Poitou-Charentes (UCI Kat. 2.1) in Frankreich: René Weissinger (Ger) belegte auf der 1. Etappe von Celles-sur-Belle nach St. Jean d'Angély (166,9 km) im Massensprint den starken sechsten Rang. Sein Teamkollege und Landsmann Daniel Musiol klassiert sich als Elfter. Der Etappensieg geht an den US-Amerikaner Tyler Farrar (Garmin). "Ein Top 10-Resultat zum Auftakt motiviert ungemein. René hatte heute die Beine fürs Podium. Die nächsten Tage versprechen also interessant zu werden", sagt Gregor Gut, der Sportliche Leiter.

Der heutige Tag wurde von einer dreiköpfigen Fluchtgruppe geprägt, die sich bis zur Schlussrunde in St. Jean d'Angély vor dem Feld halten konnte, schließlich aber von den Sprinterteams gestellt wurde. Beim Team Volksbank-Corratec wurden René Weissinger und Daniel Musiol gut in Position gefahren. "In der letzten Kurve ist vor mir ein Fahrer ausgeschert und hat mich anschließend geschnitten", beschreibt Weissinger die letzten Meter. "Das hat entscheidende Positionen gekostet und mich in den Wind gestellt." Directeur Sportif Gregor Gut ist mit dem ersten Tag aber zufrieden. "In der Mannschaftswertung liegen wir auf dem dritten Rang, was zeigt, dass wir für dieses Profil die richtige Truppe am Start haben. Diese Position nimmt uns für die nächsten Tage aber auch in die Pflicht. Wir werden sicher etwas versuchen."

Die zweite Etappe führt morgen über 175,4 km von St. Jean d'Angély nach Massignac.

1. Etappe
Celles-sur-Belle - St. Jean d'Angély (166,9 km)

1.  Tyler Farrar (USA) Team Garmin-Chipotle 3:47.30
2.  Anthony Ravard (Fra) Agritubel + 0.00
3.  Mathieu Drujon (Fra) Caisse d'Epargne
  ...      
6.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank-Corratec
11.  Daniel Musiol (Ger) Team Volksbank-Corratec  


Zieleinlauf der ersten Etappe

Deutschland Tour auf Platz 90 beendet

Auf Platz 90 habe ich die diesjährige Deutschland Tour beendet, ohne einen spektakulären Ausreißversuch, und ohne eine Top Ten Platzierung. Das beste Ergebnis war Platz 19. Das heißt es lief bei der D-Tour überhaupt nicht nach meinem Geschmack, ich denke der Sturz eine Woche zuvor bei Trofeo Melinda hat mich ziemlich aus der Bahn gebracht.  Die Prellungen am Rücken und an den Rippen haben mir über die ganze Rundfahrt Probleme bereitet. Trotzdem war die D-tour wieder ein absolutes Highlight und ich bin froh dabei gewesen zu sein, die Strecke war super, viele Fans und das Wetter hat auch gepasst.

Auch das Abschließende Zeitfahren der Deutschland Tour in Bremen ist überstanden Foto: Roth 

Vattenfall Cyclassics Hamburg in der Spitzengruppe

Direkt im Anschluß an die Samstags zuende gegangene Deutschland Tour, hatten wir Sonntags die Vattenfall Cyclassics Hamburg als weiteres Highlight auf dem Programm. Ich war zwar sehr müde, da die 1300km der D-tour doch gewaltig zu spüren waren, doch vom Kopf her wollte ich unbedingt noch etwas zeigen. Nach vielen Attacken und hohem Tempo gelang es mir schlußendlich bei der richtigen Ausreißergruppe dabei zu sein. Die Gruppe umfasste 20Fahrer und nahezu alle Teams waren vertreten, und so konnten wir unseren Vorsprung erst mal auf 4min ausbauen. Ich hatte schon die Hoffnung dass es noch mehr wird und wir das Rennen unter uns ausmachen, aber bei einem Weltcup Rennen ist es doch bisschen anders: im Feld machten 2-3Teams Tempo und holten uns beim Vorletzten Mal am Anstieg zum Waseberg wieder ein, also ca. 30km vor dem Ziel, somit war es um mich geschehen. Ich habs dann in richtung Ziel ausrollen lassen. Trotzdem konnte ich zufrieden sein, bei den Sprintwertungen habe ich den zweiten Platz belegt und war schließlich 3h live im TV, was gut für unseren Sponsor ist. Die Veranstaltung selbst ist schon gigantisch, 19.000Jedermannfahrer starten auf der Nahezu identischen Strecke morgens und können sich somit mit den Profis vergleichen. Am Ziel stehen dann tausende von Zuschauern und brüllen einen an, wodurch man mit absoluter Gänsehaut durchs Ziel fährt...der erste Profi genauso wie der letzte Jedermannfahrer, eine super Sache!

 

Nr. 196 Weissinger in der Spitzengruppe bei den Vattenfall Cyclassics Foto: M.Stiehl

Attacke in der Schlußrunde beim Nürnberger Altstadtrennen

Heute war  Heimspiel angesagt und da hieß es sich von der besten Seite zeigen, beim Nürnberger Alstadtrennen. Das Rennen ging über 145km und insegsamt 17Runden, d.h. 17x der kurze Anstieg zum Tiergärtner Tor. Meine Taktik war bis zu den letzten 3Runden abwarten und dann bei den Atttacken mitgehen. So ähnlich hab ichs dann gemacht, ich hab alles auf eine Karte gesetzt. Ich hab 3km vor dem Ziel am Berg attackiert und konnte mich vom Feld absetzen. Kurz darauf war Markus Fothen bei mir am Rad und zu zweit haben wir versucht unseren Vorsprung bis ins Ziel zu retten. Leider war hinten im Feld das Team Columbia sehr stark und hat konsequent Tempo gemacht. So wurden wir 400m vor dem Ziel vom Feld eingeholt. Ich hab alles versucht um das Altstadtrennen für mich zu entscheiden, leider hats nicht gereicht.  Schade, es war mir einfach nicht vergönnt.

Weissinger 14. bei Coppa Bernocci in Legnano

21.08.2008 - Mit einem starken Ergebnis endete das "Trittico Lombardo" in Italien heute für das Team Volksbank: Der Deutsche René Weissinger belegte bei der 90. Edition der Coppa Bernocchi (UCI Kat. 1.1) nach 199 km den 14. Rang. Der Brite Steven Cummings (Barloworld) hatte sich aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus den Sieg gesichert. Weissinger, der auf der vorletzten Runde mit 16 weiteren Fahrern dem Feld davongefahren war und mit diesen das Ziel 2.22 Minuten nach der Spitze erreichte, wähnt sich nun in guter Form für die Deutschland-Tour.

"Ich bin zufrieden, dass ich bei diesem hochkarätigen Feld vorne dabei war", so der 29-jährige Schwabe. "Im Sprint habe ich voll reingehalten, war aber zu weit hinten positioniert und bin so nicht mehr weiter nach vorne gekommen." Schnellster Mann der Gruppe war der Schwede Lövkvist (Columbia), zuvor hatte der italienische Star Alessandro Ballan (Lampre) noch Meter zwischen sich und seine Fluchtgefährten bringen können. Weissinger: "Die Form ist gut, auch wenn heute nicht alles zu 100% gepasst hat. Ich weiß, dass ich bereit für die Deutschland-Tour bin, sofern ich aufgestellt werde."

Coppa Bernocchi
Legnano - Legnano (199 km)

1 Steve Cummings (GBr) Barloworld
2 Luca Celli (Ita) LPR Brakes
3 Vladislav Borisov (Rus) Amore & Vita - McDonald's
4 Alessandro Ballan (Ita) Lampre                 2.15
5 Thomas Lövkvist (Swe) Columbia                 2.22
6 Murilo Fischer (Bra) Liquigas
7 Donato Cannone (Ita) NGC Medical-OTC Industria Porte
8 Stefano Garzelli (Ita) Acqua Sapone-Caffè Mokambo
9 Danilo Di Luca (Ita) LPR Brakes
10Fabio Sacchi (Ita) Preti Mangimi
11 Francesco Gavazzi (Ita) Lampre
12 Cristiano Fumagalli (Ita) Ceramica Flaminia-Bossini Docce
13 Paolo Tiralongo (Ita) Lampre
14 René Weissinger (Ger) Team Volksbank
15 Michael Barry (Can) Columbia
16 Devis Miorin (Ita) Nippo-Endeka
17 Salvatore Commesso (Ita) Preti Mangimi
18 Simone Masciarelli (Ita) Acqua Sapone-Caffè Mokambo
19 Andrea Noè (Ita) Liquigas
20 Daniele Pietropolli (Ita) LPR Brakes          3.21


René Weissinger sprintet bei der Coppa Bernocchi aus einer Verfolgergruppe auf Rang 14.

Weissinger gewinnt in Rankweil

02.08.2008 - René Weissinger bescherte dem Team Volksbank beim Heimspiel in Vorarlberg einen Auftakt nach Maß. Der Deutsche gewann das Kriterium in Rankweil, das in einem Ausscheidungsrennen der besten 15 des Vorlaufs (50 Runden) entschieden wurde, vor Jürgen Kotulla (Kempten) und Peter Pichler (Elk Haus Simplon). Weissinger hatte sich zehn Runden vor Ende abgesetzt und einen souveränen Solosieg gefeiert.

Im Finale leisteten Gerrit Glomser und Harald Morscher, Sieger des Vorlaufs, perfekte Arbeit, hielten die Gegner in Schach und ebneten Weissinger damit den Weg zum Sieg. „Eine Demonstration vor heimischem Publikum, obwohl ich kein Vorarlberger bin“, meinte der 29-Jährige schmunzelnd. „Besser hätte es nicht laufen können. Und ein Erfolg vor dieser Kulisse macht besonderen Spaß. Ein gelungener Probegalopp für den GP Götzis.“

Das Video zum Rennen gibts unter http://www.powermoderator.tv/

 


René Weissinger gewinnt das Kriterium "Rund um den Liebfrauenberg" in Rankweil. Foto:Mario Stiehl

Platz drei in Wien auf Schlussetappe bei der Österreichrundfahrt

3.07.2008 - René Weissinger bescherte dem Team Volksbank zum Abschluss der 60. Österreich-Rundfahrt einen dritten Etappenrang. Im Massensprint vor dem Wiener Rathaus musste sich der Deutsche nach 128 km nur Ex-Weltmeister Tom Boonen (Quick Step) und Roberto Ferrari (LPR) geschlagen geben. Weissinger attackierte 1km vor dem Ziel und konnte sich leicht vom Feld absetzen, leider wurde er 20m vor der Ziellinie vom heranstürmenden Fahrerfeld eingeholt. "Der Sieg war zum greifen nahe, und wurde mir vor der Nase weggeschnappt" bilaniziert Weissinger nach dem Rennen.

Sein Landsmann und Teamkollege André Korff sprintete auf Platz sechs. "Heute ist es endlich fast so gelaufen, wie ich es mir für die gesamte Rundfahrt gewünscht hätte. Aber das Finale kann über eine insgesamt magere Ausbeute mit Gerrits Glocknerkönig bzw. zweitem Etappenrang in Toblach nicht hinwegtäuschen", bilanziert Team Manager Thomas Kofler. In der Gesamtwertung landete Florian Stalder (Sui) als bestklassierter Volksbank-Fahrer auf Rang 16 (+ 7.32 min).


Kurz vor der Ziellinie abgefangen...am Ende hats für Platz 3 gereicht

DM Straße in Bochum

Heute lief es leider überhaupt nicht so wie ich mir das erhofft hatte. Ich konnte mich gar nicht belasten, war nach dem Rennen auch gar nicht kaputt, aber sobald das Rennen schneller wurde konnte ich nicht mitgehen. Ich denke ich war nicht ausreichend von der Tour de Suisse erholt. Schließlich bin ich bei der Tour de Suisse nicht nur mitgerollt, sondern hab mich dort ordentlich belastet. Ich brauche vielleicht noch ein bisschen, bis ich mich ganz regeneriert habe, schade denn die Strecke in Bochum hätte mir schon gelegen. Am Ende bin ich dann mit dem abgeschlagenen Feld um Platz 23 ins Ziel gerollt....als 38.

krz:Spekulieren aufs Sprinttrikot

Rad-Profi René Weissinger aus Grafenau gehört zu den rund 160 Teilnehmern der noch bis Sonntag dauernden Tour de Suisse. Der 29-Jährige in Diensten der österreichischen Mannschaft Team Volksbank wird in den kommenden Tagen immer wieder in der KRZ über seine persönlichen Eindrücke auf den insgesamt neun anspruchsvollen Etappen zwischen dem Start in Langnau und dem Finale in Bern berichten.

"Am Samstag war ich bis am letzten Berg immer vorne dabei. Dann riss ein kleines Loch auf, und so sehr wir uns auch anstrengten, konnten wir den Abstand zur Spitze nicht wieder zufahren. So erreichte ich zusammen mit Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara, Erik Zabel und anderen Sprintern 23 Sekunden hinter dem Sieger Oscar Freire das Ziel. Dumm gelaufen! Eigentlich wäre das meine Etappe gewesen, bei der ich in der Entscheidung kräftig mitmischen wollte.

Sonntags bestimmte Regen den gesamten Rennverlauf. Der Schweizer Martin Elmiger fuhr alleine vorneweg. Ich konnte mir bei den beiden Zwischensprints des Tages nach 156 und 181 Kilometern aber immerhin die jeweils drei Punkte als Erster des Feldes sichern. Also werde ich mir in den kommenden Tagen wohl das Sprinttrikot vornehmen. Vor der Ankunft am Flumserberg schaltete ich dann einen Gang zurück und rollte mit dem Gruppetto nach oben.

Obwohl es jetzt total neblig ist und immer noch regnet, freue ich mich schon auf die kommenden beiden Flachetappen. Eine Ausreißergruppe wäre mein Ding, und ich werde alles versuchen, um im richtigen Moment mitzuspringen.

Weissinger holt Sprinttrikot bei der Tour de Suisse

16.06.2008 - Team Volksbank-Profi Rene Weissinger übernimmt die Führung in der Sprintwertung der 72. Tour de Suisse. Der 29-jährige Deutsche attackierte kurz nach dem Start der dritten Etappe (von Flums über 153 Kilometer nach Gossau), fuhr mit dem Franzosen Herve Duclos-Lasalle (Cofidis) und US-Boy Jeff Louder (BMC) bei einem maximalen Vorsprung von 7:30 Minuten an der Spitze und entschied beide Zwischensprints des Tages für sich. Erst zehn Kilometer vor dem Ziel bzw. nach 140 km wurde das Trio vom heranrasenden Feld gestellt. Im folgenden Massensprint erreicht Volksbank-Ass Andreas Dietziker (Sui) den 10. Rang, über den Etappensieg jubelt der Australier Robbie McEwen (Silence-Lotto).

Weissinger: "Dass der Tagessieg außer Reichweite ist, war bald klar. Das Sprinter-Trikot der viertgrößten Landes-Rundfahrt entschädigt aber für die Anstrengungen an diesem regnerischen Arbeitstag. Das war mein Ziel. Meine Form ist gut und ich bin guter Dinge, die Führung bis Bern erfolgreich verteidigen zu können. Ab sofort sehe ich weiß." In der Gesamtwertung belegt Florian Stalder (Sui) als bester Volksbank-Fahrer den 16. Zwischenrang, 1:34 Minuten hinter dem führenden Spanier Igor Anton (Euskaltel). Die morgige vierte Etappe führt von Flums über 171 km nach Domat-Ems.


Bei der Siegerehrung im weißen Trikot Foto: Mario Stiehl

KRZ: Weissinger im Weißen Trikot - Rad: Profi aus Grafenau setzt bei Tour de Suisse Ausrufezeichen

Damit feierte der 29-jährige Rad-Profi aus Döffingen einen seiner größten Erfolge.

Mit der Fahrt in einer fünfköpfigen Ausreißergruppe auf der Schlussetappe von Altdorf nach Bern machte der Schwabe ais dem österreichischen Team Volksbank alles klar. Beim vorletzten Zwischensprint war Weissinger wie schon bei seiner Flucht am vergangenen Montag der Schnellste, sicherte sich weitere sechs Punkte und damit den Sieg in der Sonderwertung um das begehrte weiße Kleidungsstück. "Dass der Tagessieg außer Reichweite war, wurde mir bald klar. Das Sprinter-Trikot der viertgrößten Landes-Rundfahrt entschädigt aber für die Anstrengungen der vergangenen neun Tage", so Weissinger. "Das war auch mein Ziel. Meine Form war zum Glück so gut, dass ich die zu Wochenbeginn übernommene Führung bis zum Schluss verteidigen konnte."

 

Weissinger gewinnt Sprintwertung bei der Tour de Suisse

22.06.2008 - Das Weiße Trikot der Tour de Suisse geht wie im Vorjahr (Florian Stalder/Sui) an das Vorarlberger Team Volksbank. René Weissinger gewinnt die Sprint-Gesamtwertung vor Herve Duclos-Lassalle (Fra) und David Loosli aus der Schweiz. Auf dem Schlussabschnitt über 168 Kilometer von Altdorf nach Bern agierte der 30-jährige Deutsche souverän, fuhr über 130 Kilometer in einer fünfköpfigen Spitzengruppe und gewann die erste Sprintwertung des Tages, wodurch ihm die Gesamtführung nicht mehr zu nehmen war. Erst zehn Kilometer vor dem Ziel wurden die Ausreißer von den Verfolgern gestellt. Der Schweizer CSC-Profi Fabian Cancellara eroberte in der Folge seinen zweiten Etappen-, der Tscheche Roman Kreuziger (Liquigas) den Gesamtsieg.

Team Manager Thomas Kofler, der wie Harald Morscher und Team-Mechaniker Johannes Kofler heute seinen 36. Geburtstag feiert, resümierte selbst ohne den angepeilten Etappensieg zufrieden: "Das Trikot zählt. Der Etappensieg war nach Pollacks Ausfall (Bronchitis, Anm.) zwar nicht außer Reichweite, aber schwer umzusetzen. Zudem fehlte Gerrit Glomser. In der ProTour müssen wir uns nach der Decke strecken: Wir haben uns gut gezeigt, waren oft in Gruppen vertreten. Die Burschen haben gesehen, dass sie vorne mitfahren können, was ihnen Mut und Hoffnung für die nächsten Rennen gibt." In der Gesamtwertung belegte der Schweizer Florian Stalder mit 13.28 Minuten Rückstand als bester Volksbank-Fahrer den 21. Rang.

Beim Bergzeitfahren am Klausenpass Foto: Mario Stiehl

René Weissinger bester Sprinter bei der Tour de Suisse

SCHWABACH/BERN – René Weissinger feierte am Sonntag in der Schweiz den bisher größten Erfolg seiner 3-jährigen Karriere als Radprofi: In eindrucksvollem Stil verteidigte der 29-jährige Schwabacher auf der 168 Kilometer langen Schlussetappe der Tour de Suisse das «Weiße Trikot«! René Weissinger, der für das österreichische Team Volksbank startet, holte sich nach neun Etappen über 1411 Kilometer die begehrte Sprintsonderwertung der Schweizer Rundfahrt mit 24 Punkten vor dem Franzosen Hervé Duclos-Lasall mit 15 und dem Schweizer David Loosli mit 14 Zählern!

Nach dem Motto «Angriff ist die beste Verteidigung« attackierte René Weissinger bereits im ersten Drittel der Schlussetappe, die von Altdorf nach Bern führte. Der Spanier Francisco Perez Sanchez, der Holländer Maarten Tjallingi, der Franzose Hervé Duclos-Lasalle und der Süd-Afrikaner Darren Lill folgten Weissinger, und es bildete sich eine 5-köpfige Spitzengruppe, die optimal harmonierte. Auf den folgenden 50 Kilometern bauten die fünf Ausreißer ihren Vorsprung bis auf maximal vier Minuten aus.

Erst nach über 100 Kilometern rückte das Feld wieder auf knapp zwei Minuten heran. Den Kampf um die erste Sprintwertung des Tages machten die fünf Spitzenreiter jedoch noch unter sich aus. Die schnellsten Beine hatte dabei erneut René Weissinger, der sich sicher vor Duclos-Lasall und Tjallingi durchsetzte und weitere sechs Punkte erkämpfte. Damit hatte René Weissinger mit insgesamt 24 Punkten die Gesamtwertung um das Weiße Sprint-Trikot endgültig und verdient gewonnen.

Als neun Kilometer vor dem Ziel das Hauptfeld bis auf wenige Sekunden heranbrauste, zeigte der ehrgeizige Schwabacher noch immer großen Kampfgeist. Zusammen mit Francisco Perez Sanchez versuchte er, einen knappen Vorsprung von etwa 300 Metern ins Ziel zu retten, während seine drei anderen Begleiter resignierten. Nach der langen Solojagd über 130 Kilometer bei hochsommerlichen Temperaturen fehlten Weissinger und seinen letzten Begleiter am Ende jedoch die nötigen Reserven.

«Für ein paar Sekunden träumt man so kurz vor dem Ziel schon vom Etappensieg, doch mir war sofort klar, dass wir da keine Chance mehr hatten«, sagte Weissinger erschöpft, aber glücklich im Ziel der Etappe, die der Schweizer Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancelara gewann. «Bis zu meiner Attacke gab es heute einige sehr heikle Momente. Da hatte ich wirklich Angst, ich könnte das Trikot doch noch verlieren«, gestand René Weissinger und fügte hinzu: « Es war für mich ein extrem harter Renntag. Am schlimmsten fand ich heute die große Hitze und den ständigen starken Gegenwind, der sehr viel Kraft kostete. Um so mehr freue ich mich, dass es trotzdem geklappt hat, denn das Weiße Trikot der Tour de Suisse ist für einen Rad-Profi schon etwas Besonderes«.

Auch Weissingers Teamchef Thomas Kofler, der am Sonntag seinen 36. Geburtstag feierte, war mehr als zufrieden: «Das Weiße Trikot von René ist ein toller Erfolg für das Team Volksbank. Unsere Jungs haben alles gegeben und sich im Wettbewerb mit den besten Pro-Tour-Mannschaften sehr beachtlich geschlagen. Sie waren sehr häufig bei Attacken vorne dabei, das macht mich optimistisch für die nächsten Rennen.« Manfred Marr

Gesamtergebnis der Sprint-Sonderwertung um das Weiße Trikot: 1. René Weissinger (Deutschland) Team Volksbank 24 Punkte, 2. Hervé Duclos-Lassalle (Frankreich) Cofidis - Le Crédit par Téléphone 15, 3. David Loosli (Schweiz) Lampre 14, 4. Martin Elmiger (Schweiz) AG2R La Mondiale 13, 5. Johan Van Summeren (Belgien) Silence - Lotto 12, 6. Philip Deignan (Irland) AG2R La Mondiale 9, 7. Pieter Jacobs (Belgien) Silence - Lotto 9, 8. Steve Morabito (Schweiz) Astana 6, 9. Andreas Dietziker (Schweiz) Team Volksbank 6, 10. Maarten Tjallingii (Holland) Silence - Lotto 5, 11. Steve Zampieri (Schweiz) Cofidis - Le Crédit par Téléphone 5, 12. Jérôme Pineau (Frankreich) Bouygues Telecom 4, 13. Ronny Scholz (Deutschland) Gerolsteiner 4, 14. Iñigo Landaluze Intxaurraga (Spanien) Euskaltel - Euskadi 4, 15. Sébastien Rosseler (Belgien) Quick Step 4, 16. Jens Voigt (Deutschland) Team CSC 3.

KRZ: René Weissinger liebt das weiße

Rad: Nach Husarenstreich bei der Tour de Suisse gibt Grafenauer Profi Sprinttrikot nicht mehr her

Kreiszeitung 26.06.08
Grafenau - Am Sonntag ist in Bern die Tour de Suisse zu Ende gegangen. Der Grafenauer René Weissinger war einer von wenigen Radprofis, die bei der abschließenden Siegerehrung auf dem Podest standen.

Der Gesamterfolg ging an den Tschechen Roman Kreuziger, die Punktewertung gewann Fabian Cancellara aus der Schweiz, die Bergwertung der Kasache Maxim Iglinsky, der zusammen mit seinen Mannschaftskameraden auch das beste Team nach 1411 Kilometern stellte, und das Sprinttrikot holte Weissinger. 24 Punkte hatte er am Ende auf seinem Konto und damit neun mehr als der Franzose Hervé Duclos-Lasalle. Zweimal war der Schwabe vom österreichischen Team Volksbank in der Ausreißergruppe des Tages und sicherte sich so die entscheidenden Zähler. Ein toller Erfolg bei der viertgrößten Landesrundfahrt der Welt hinter der Tour de France, dem Giro d'Italia und der Vuelta … Espana.

Genau genommen gab's sogar viele Weiße Trikots für Weissinger. "Jeden Tag eines mit langen und eines mit kurzen Ärmeln", erzählt er. Da kam von Montag bis Sonntag ein ganzer Haufen der begehrten Kleidungsstücke zusammen. "Einige habe ich verschenkt", verrät Weissinger. Gefahren ist er immer mit dem gleichen. "Das hebe ich auf." Es wird einen Ehrenplatz unter seinen Trophäen bekommen.

Auch das gefürchtete Bergzeitfahren am Samstag über 25 Kilometer hinauf auf den Klausenpass bestritt Weissinger in Weiß. Ob es deswegen viel besser lief als erwartet? "Schon nach fünf Kilometern habe ich den eine Minute vor mir gestarteten Konkurrenten eingeholt, nach zehn Kilometern den zweiten, der zwei Minuten vorher losgefahren war", erzählt er. Da wusste der ehemalige deutsche Bergmeister, dass er gut im Rennen lag und auf den restlichen Kilometern nicht mehr ans Limit gehen musste, um in der Karenzzeit zu bleiben.

Die gesparten Körner brauchte Weissinger schließlich am Tag darauf. Da galt es für ihn, zehn aussichtsreiche Rivalen im Kampf um das Sprinttrikot im Auge zu behalten. "Ich habe mir extra einen Zettel mit den Startnummern der anderen am Rahmen befestigt", erklärt er lachend. Doch am Ende war von den ernsthaften Anwärtern außer ihm nur Duclos-Lasalle mit in der fünfköpfigen Fluchtgruppe. Als er den im ersten Zwischensprint hinter sich gelassen hatte, war alles klar. Zum Tagessieg reichte es aber für keinen der fünf, da das Feld mit allen Sprintern die Ausreißer wenige Kilometer vor dem Ziel wieder einholte.

In den Tagen nach der Tour de Suisse ließ es Weissinger eher ruhig angehen. "Berge brauche ich nicht", sagt er nach den anstrengenden Kletterpartien der vergangenen Woche. Doch einmal möchte er schon noch vier bis fünf Stunden Rad fahren. Denn schließlich steht am Sonntag mit der deutschen Meisterschaft in Bochum der nächste wichtige Wettbewerb im Kalender. "Bei Attacken bin ich dabei", ist der Grafenauer von seiner derzeit guten Form überzeugt. Vorne mitfahren möchte er bei den nationalen Titelkämpfen. Das heißt für ihn: "Erste zehn oder noch besser."


Auf dem Podium im weißen Trikot Foto: Mario Stiehl

René Weissinger auf Japanischer Radsportseite

Ich kann zwar kein Japansich, aber die Bilder sagen genug:

http://masciclismo.web.infoseek.co.jp/news/news.html?06232223

 

Platz 2 in Köflach

17.05.2008 - Nur geschlagen von Lokalmatador und Topfavorit Bernhard Eisel (High Road) sprintete Team Volksbank-Legionär René Weissinger heute, Samstag, beim 3. Volksbank Radboom Rathauskriterium in Köflach auf den zweiten Rang. Damit sorgte der Deutsche für den zweiten Podiumsplatz in nur einer Woche für das Team Volksbank. Rund 3.000 Zuschauer drängten sich in Köflach an der 550 Meter langen Strecke und erlebten ein packendes Rennen, das in einem Sprint endete. "Eine tolle Kulisse und ein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können", freute sich Weissinger nach absolvierten 100 Runden. "Der Aufwärtstrend geht klar weiter."

Bei dem zum Volksbank Radboom zählenden Event machten die junge Truppe der Vorarlberger Équipe eine gute Figur. Zuerst der 22-jährige Kärntner Christoph Sokoll und dann der Oberösterreicher Josef Benetseder deckten alle Gruppen ab, im Finale sprang Kriteriumspezialist Weissinger auf den richtigen Zug auf. "Ein richtig schnelles und hartes Rennen. Immerwieder rissen Löcher auf, man musste ständig auf der Hut sein."
Sturzpech hatte wie schon bei den Kriteriumsmeisterschaften in Bludenz in der vergangenen Woche der Tiroler Alexander Egger und musste in Köflach vorzeitig aussteigen. Den Schlusssprint vor den Augen des Volksbank-Marketingverantwortlichen Dr. Kurt Böhm entschied der Voitsberger Eisel klar vor sich, Weissinger verwies Stefan Rucker (Elk) und Bernhard Kohl (Aut) auf die Ränge.

Verstärkt durch Cameron Wurf und Peter Presslauer startet die Mannschaft am Sonntag beim GP Judendorf (UCI Kat. 1.2).

 

Volksbank Radboom Rathauskriterium Köflach
Köflach (55 km)

1.  Bernhard Eisel (Aut) High Road
2.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank + 0.00
3.  Stefan Rucker (Aut) Elk

 

Ein Schwabe im "Steirer-Sandwich": René Weissinger am Köflach-Podium zwischen Bernhard Eisel (1.) und Stefan Rucker (3.).

Platz 2 für Pollack, Weissinger lange in Front

12.05.2008 - Starkes Rennen des Team Volksbank beim "Neuseen Classics" (Ger/UCI Kat. 1.1) - und starkes Ergebnis von Sprintass Olaf Pollack (Ger). Der Kolkwitzer belegt bei seinem Heimrennen im Massensprint nach 191 km Platz 2, nur knapp geschlagen vom Leipziger Lokalmatador Steffen Radochla (Ger/Elk). "Unser erster Podiumsplatz in der Saison, und das nach einer tollen Vorstellung des Teams", ist der Schweizer Gregor Gut, Sportlicher Leiter des Teams zufrieden. "Taktisch ein einwandfreies Rennen. An der Feinabstimmung im Sprint werden wir aber noch arbeiten."

Lange Zeit gestaltete eine elfköpfige Spitzengruppe das Rennen. Mit einem Maximalvorsprung von zwei Minuten beschäftigten die Ausreißer, unter ihnen Team Volksbank-Profi René Weissinger (Ger), das Feld, während das Vorarlberger Professional Continental Team sich voll und ganz aufs Finale konzentrieren konnte. 30 Kilometer vor dem Ziel waren die elf wieder gestellt und der Weg für den Doppel-Heimsieg geebnet. Zweitbester Fahrer des Teams wurde bei seinem Einstand der Australier Cameron Wurf als 36.

"Für uns ist es ideal gelaufen", sagt Gregor Gut. So sieht es auch Olaf Pollack: "Ein schönes Resultat, besonders für mich hier zu Hause. Für die gesamte Mannschaft sollte das ein erneuter Motivationsschub sein."

 

Kalte Angelegenheit in Belgien Foto: Mario Stiehl

Auszeichnung: reneweissinger.de ist Webseite des Monats März 2008

Ein erster Sieg steht in diesem Jahr schon zu Buche, auch wenn er dieses Mal etwas anderer Art ist. Die Firma Zeta-producer hat meine Webseite zur Webseite des Monats März gewählt. Ich freu mich natürlich besonders über die Auszeichnung.


Tour de Suisse Generalprobe

Am Wochenende stehen für mich zwei schwere Rennen an, am Samstag GP Schwarzwald in Triberg und am Sonntag in der Schweiz der GP Gippingen. Desweiteren werde ich am Montag bei der Schwenninger Radnacht am Start stehen. Sowohl beim GP Schwarzwald als auch bei der Schwenninger Radnacht konnte ich in der Vergangenheit gute Erfolge erzielen, daran will ich an diesem Wochenende anknüpfen.

Platz 14 beim GP Schwarzwald

Es lief heute nicht schlecht bei mir, leider war ich nicht in der ersten Gruppe vertreten, am ersten Anstieg hatte ich ein bisschen ein hänger, da ich zuvor schon in jeder Gruppe mitgesprungen war. Die 10Mann haben wir natürlich nie wieder gesehen. Das restliche feld hat sich dann auch ziemlich zerpflückt. Ich bin dann mit 4Fahrern um Platz 13gesprintet. Somit war der 14.Platz schon in Ordnung.

Giro del Trentino

4 Etappen waren beim Giro del Trentino zu bewältigen, ein Zeitfahren, und drei ziemlich Bergige Etappen. Für mich war das somit die Premiere für ein bergiges Rennen, da ich davor das ganze belgische Programm mit Windkante und eher kurzen Anstigen gefahren bin. Dementsprechend ist auch mein Ergebnis ausgefallen: jeden Tag im Gruppetto, zumal ich mir auch noch nach dem GP Denain einen Husten eingefangen hatte, musste ich mich bei dieser Rundfahrt doch sehr quälen. Als Vorbereitung auf den Henninger Turm aber auf jeden Fall sehr gut.


Schwere Etappen: Giro del Trentino

Platz 11 bei GP Denain

18.04.2008 - Mit der erfolgreichen Ankunft einer 15-köpfigen Fluchtgruppe endete gestern, Donnerstag, in Frankreich der GP de Denain (UCI Kat. 1.1). Nach 194 km setzte sich in Denain der Norweger Edvald Boasson Hagen durch, der damit nur einen Tag nach Mark Cavendishs Sieg beim Scheldeprijs das Double für das Team High Road fixierte. In der Fluchtgruppe, die sich schon bei Kilometer 20 absetzen konnte, befand sich mit dem Deutschen René Weissinger auch ein Fahrer des Team Volksbank. Weissinger erreichte das Ziel mit eineinhalb Minuten Verspätung auf dem 11. Rang.

"René ist früh mitgesprungen und hat dabei einen guten Riecher für die richtige Gruppe bewiesen", lobt der Sportliche Leiter Gregor Gut. Bei starkem Wind kümmerte sich im Feld lange das Team Milram um die Nachführarbeit, gab dieses Unterfangen am Ende jedoch auf. Das Feld erreichte das Ziel mit großem Rückstand und wurde nicht klassiert.

"Es ist sicherlicht schade, dass bei dieser starken Leistung heute nicht mehr als ein elfter Platz herausgekommen ist", so Gut. "Ein bisschen Glück gehört aber eben auch dazu, und das hat gefehlt, als auf der vorletzten Runde die Gruppe noch einmal zersprungen ist. Viel haben wir aber heute sicherlich nicht falsch gemacht."

 

GP de Denain
Raismes - Denain (194,6 km)

1.  Edvald Boasson Hagen (Nor) High Road Sports 4:22:59
2.  Jimmy Casper (Fra) Agritubel + 0.00
3.  Jimmy Engoulvent (Fra) Crédit Agricole
...  
11.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank + 1.32

 

von Andreas Richter

Weissinger enjoys racing in (sunny) Belgium

Weissinger enjoys racing in (sunny) Belgium

By Bjorn Haake in Schoten, Belgium

René Weissinger racing in the Scheldeprijs
Photo ©: Bjorn Haake

Team Volksbank's René Weissinger was positively surprised to not find typical Belgian weather at the start of the Scheldeprijs Vlaanderen in Antwerp. The 29 year-old German went on to finished 25th during sunny day that was marked by Mark Cavendish's win.

"I kept checking the weather report in the last couple of days. There was talk about rain," stated Weissinger to Cyclingnews. The rain, prevalent in the last couple of days, didn't materialise.

"It's nice, don't you think? I think everybody is happy when it's not raining." Weissinger soaked up the sun before the start and, after the sign-in, removed his leg warmers to get ready for some serious pedalling. "The sun is out and there isn't too much wind. I think we could see a bunch sprint."

And that, of course, wouldn't be so bad for Weissinger and some of his colleagues. "We have three sprinters; [André] Korff, [Daniel] Musiol and myself. We will decide [who to sprint for] during the race. It will depend on who has got the best legs," Weissinger made clear that bike racing is very dependent on team tactics and honestly speaking with team-mates. There is a lot of intuition and last minute scrambling in order to get into a winning position in a race as prestigious as the Scheldeprijs.

The Austrian team got going little later in the season, but they have competed in a few races in Belgium already. Weissinger himself has raced in the KBC-Driedaagse De Panne-Koksijde and in the Driedaagse van West-Vlaanderen. "We lack a bit of race practice," the German admitted. Not having raced all too much in Belgium, Weissinger added, "we still were behind a bit." But things are changing. "It's getting better. We did the Sarthe tour," Weissinger emphasised that the form is coming along.

One thing that makes the racing tricky in Belgium is the narrow streets and the nervous racing. Weissinger hoped Scheldeprijs wouldn't be that bad, "but in De Panne, yes, it was dangerous. In general, there are a lot of sidewalks and street dividers in the Belgian races." In addition to all that, the general rule is that the further up front you are the safer it is. "Everybody is trying to be at the front. Then, it's chaos."

However, the Belgian fans make up for a lot of it. "There was a super ambiance at the market square. It is very impressive." And with that, a smiling Weissinger went on to start his work day.

Sarthe Rundfahrt: Schwere Schlußetappe

Die letzte Etappe der Sarthe Rundfahrt wurde mir leider zum Verhängnis, ein steiler Anstieg mit 20% der 4x zu befahren hat mir leider beim letzten Mal hochfahren die Kräfte geraubt. Somit hab ich das Ziel 20sec hinter dem Sieger als 44. erreicht. In der Gesamtwertung bin ich 32. geworden. Jetzt heißt es erst mal kurz und schnell erholen, weil am Mittwoch & Donnerstag geht es auch schon mit dem Scheldepreis(BEL) & GP Denain (FRA) weiter. 

Blick aus dem Mannschaftswagen, noch gabs was zu lachen, warum auch immer Bild: K.Völmle

Sarthe Rundfahrt Platz 6 für Weissinger

08.04.2008 - Mit zwei Top 10-Ergebnissen startete das Team Volksbank heute in die viertägige Sarthe-Rundfahrt (UCI Kat. 2.1) in Frankreich. Auf der 1. Etappe von Aizenay nach Ligné (182,4 km) belegte René Weissinger Rang 6, Daniel Musiol wurde Neunter.
Den Etappensieg machten zwei frühe Ausreißer unter sich aus, die in einem spannenden Finish nur weniger Meter auf das heranjagende Feld retten konnten. Anthony Ravard (Fra/Agritubel) siegte vor Lokalmatador Thomas Voeckler (Fra/Bouygues Télécom) und trägt damit morgen auch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.
Bester Österreicher am heutigen Tag ist der 21-jährige Team Volksbank-Vorarlberger Philipp Ludescher als 39.

René Weissinger ist mit dem Auftakt zufrieden. Denn bevor er Youngster Yauheni Hutarovich und Sprintass Jean-Patrick Nazon im Spurt hinter sich ließ war der Deutsche noch gestürzt. "Das Finish war kriminiell", so der 29-Jährige. Mit dem Resultat ist er aber zufrieden, "denn es stehen viele gute Sprinter hier am Start. Auf der Halbetappe morgen Vormittag heißt es keine Zeit zu verlieren und noch einmal im Spurt vorne mitzumischen." Für das Zeitfahren am Nachmittag hat sich Weissinger nämlich auch einiges vorgenommen. "Die Beine sind nach den 'Drei Tagen von De Panne' gut und ich fühle mich stark. Wer morgen nach dem Zeitfahren am weitesten vorne ist, der wird auch in der Gesamtwertung ein Wörtchen mitreden können."

Der Sportliche Leiter der Vorarlberger, Gregor Gut, freut sich über die frühen Topresultate. "Das hat gut gepasst heute. An der Abstimmung im Finale werden wir aber trotzdem noch feilen müssen." Die morgige Halbetappe führt über 99 km von Varades nach Angers, wo am Nachmittag das neun Kilometer lange Zeitfahren stattfindet. Auf der offiziellen Website des Rennens berichtet ein Live-Ticker vom Geschehen.

 

1. Etappe
Aizenay - Ligné (182,4 km)

1.  Anthony Ravard (Fra) Agritubel 4:49.45
2.  Thomas Voeckler (Fra) Bouygues Télécom + 0.00
3.  Angelo Furlan (Ita) Crédit Agricole + 0.06
4.  Jimmy Casper (Fra) Agritubel
5.  René Weissinger (Ger Team Volksbank
9.  Daniel Musiol (Ger) Team Volksbank  
39.  Philipp Ludescher (Aut) Team Volksbank  

Gesamtwertung

1.  Anthony Ravard (Fra) Agritubel 4:49.29
...  
6.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank + 0.06
9.  Daniel Musiol (Ger) Team Volksbank

 

von Andreas Richter


Platz 6 zum Auftakt bei der Sarthe RF Foto:Mario Stiehl

Weissinger beendet De Panne als 47.

03.04.2008 - Zwei Halbetappen beendeten heute, Donnerstag, die "Drei Tage von De Panne" (UCI Kat. 2.HC) in Belgien. Auf der ersten Halbetappe über 119 Kilometer von und nach De Panne siegte wie bereits gestern der Brite Mark Cavendish (High Road) im Massensprint. Nach den schweren Stürzen von gestern riskierten die Team Volksbank-Profis nicht mehr, im abschließenden Zeitfahren zementierte der Deutsche René Weissinger als Bester Platz 47 (3:03 Minuten Rückstand), den Etappensieg und damit auch den Gesamtsieg holte sich in beeindruckender Manier der Holländer Joost Posthuma (Ned).

Der Sportliche Leiter des Team Volksbank Gregor Gut zieht nach den drei Tagen Resümee. "Es war eben wieder Belgien", so der Schweizer. "Wir müssen froh sein, dass wir am letzten Tag in keine Stürze mehr verwickelt waren." Nun dürfe man nach den harten Erfahrungen in dieser Woche aber den Kopf nicht hängen lassen. "Resultate waren keine dabei, aber die Rennkilometer haben allen sehr gut getan und sind sehr wertvoll." In die gleiche Kerbe schlägt Team Manager Thomas Kofler. "Ich denke, dass die Jungs in zwei Wochen parat sein werden", erwartet der Vorarlberger.

Beim Zeitfahren in De Panne Foto: Mario Stiehl

3a Etappe:
De Panne - De Panne (119 km)

1.  Mark Cavendish (Gbr) High Road 2:53.36
2.  Francesco Chicchi (Ita) Liquigas + 0:00
3.  Borut Bozic (Slo) Cycle Collstrop
...  
57.  René Weissinger (Aut) Team Volksbank  

3b Etappe:
De Panne - De Panne EZF (13,7 km)

1.  Joost Posthuma (Ned) Rabobank 16.27
2.  Magnus Backstedt (Swe) Slipstream Chipotle + 0:15
3.  Stijn Devolder (Bel) Quick Step + 0:16
...  
55.  René Weissinger (Aut) Team Volksbank + 1:31

Gesamtwertung

1.  Joost Posthuma (Ned) Rabobank 14:15.05
...  
47.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank + 3:03

Operation und mehrwöchige Pause für Hungerbühler

02.04.2008 - Für die Volksbank-Profis Olaf Pollack ("Ich wurde an der Spitze des Feldes abgeschossen") und Pascal Hungerbühler endeten die "Drei Tage von De Panne" (Kat. 2.HC) schmerzvoll. Der 31-jährige Schweizer erlitt auf der 2. Etappe eine Fraktur des linken Außenfußknochens. "Ein vorbeikommender Fahrer rollte, als ich nach Sturz in einem Busch lag, über mein Bein. Blöd gelaufen", so die Reaktion Hungerbühlers im Krankenhaus.

Noch im Spital in Oostende wurde ihm ein Gipsverband angelegt. Am Abend trat Hungerbühler die Heimreise in die Schweiz an, wo er am Donnerstag operiert werden soll. "Eine stablisierende Platte wird die Heilung beschleunigen, eine mehrwöchige Pause ist aber unumgänglich. Wir wollen kein Risiko eingehen", erklärt Team Manager Thomas Kofler.

Eine Röntgenuntersuchung bei Pollack bestätigte den Verdacht auf Hand-Fraktur (links) nicht, der 33-jährige Kolkwitzer kam mit einer schweren Prellung glimpflich davon. "Zum Glück hatte ich ohnehin eine zweiwöchige Traingspause eingeplant. Die Verletzung wirkt sich deshalb kaum aus. Schmerzhaft, aber nicht tragisch", sagt der Vizeweltmeister im Madison (mit Roger Kluge).

Kofler: "Das Pech klebt uns zwar hartnäckig an den Fersen, aber es kann nur besser werden, so schnell lassen wir uns nicht unterkriegen." Für einen kleinen Lichtblick hatten Daniel Musiol und Rene Weissinger am Ende der zweiten Etappe (228 km von Zottegem nach Koksijde) georgt: Die beiden Deutschen belegten im Massensprint die Tagesränge 21 und 22.

2. Etappe:
Zottegem - Koksijde (228 km)

1.  Mark Cavendish (Gbr) High Road 6:06.35
2.  Francesco Chicchi (Ita) Liquigas + 0:00
3.  Sébastien Chavanel (Fra) Francaise des Jeux
...  
21.  Daniel Musiol (Ger) Team Volksbank  
22.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank  


Gesamtwertung

1.  Enrico Gasparotto (Ita) Barloworld 11:04.35
...  
64.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank + 1:42


 

 

Wind und Regen reißen in De Panne Abstände

01.04.2008 - Wind und Regen machte die Auftaktetappe der "Drei Tage von De Panne" (UCI Kat. 2.HC) in Belgien zu alles anderem als einer Spazierfahrt: Hinter Etappensieger Enrico Gasparotto (Ita/Barloworld) rissen auf dem 192 Kilometer langen Tagesabschnitt von Middelkerke nach Zottegem trotz flachem Profil bereits teilweise große Zeitabstände auf. Bester Team Volksbank-Profi: Der Deutsche René Weissinger mit 1:31 Minuten Rückstand (68.).

Während Weissinger mit einer aktiven Fahrt aufzeigte, im Finale jedoch den Anschluss verpasste, setzte es für Olaf Pollack, der erst gestern nach der Bahn-WM in Manchester zum Team gestoßen war, einen ruppigen Empfang: Der Kolkwitzer stürzte und erreichte das Ziel wie seine Teamkollegen mit größem Zeitrückstand.

"Es geht besser", lautete der trockene Kommentar von Team Manager Thomas Kofler nach der 1. Etappe. "Heute war von den Bedingungen her alles dabei. Aber das gibt Härte und Form. Ich denke in zwei Wochen werden die Jungs topfit sein und ganz vorne um Ergebnisse mitfahren. Wir dürfen uns nicht zu wenig Zeit geben, um die nötige Rennhärte zu erlangen." Doch bereits morgen will Kofler eine Trotzreaktion seiner Mannschaft sehen. Auf dem 220 Kilometer langen Teilstück von Zottegem nach Koksijde gibt es nur eine Devise: "Attacke!"

Ein Squeezy nach dem Zieleinlauf Foto: Mario Stiehl

1. Etappe:
Middelkerke - Zottegem (192 km)

1.  Enrico Gasparotto (Ita) Barloworld 4:58.11
2.  Luca Paolini (Ita) Acqua & Sapone + 0:00
3.  Manuel Quinziato (Ita) Liquigas
...  
68.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank + 1:31
80.  Daniel Musiol (Ger) Team Volksbank + 6:09
81.  Josef Benetseder (Aut) Team Volksbank


Gesamtwertung

1.  Enrico Gasparotto (Ita) Barloworld 4:58.00
...  
68.  René Weissinger (Ger) Team Volksbank + 1:42
von Andreas Richter

3 Tage von De Panne Middelkirke-Zottegem 192km

Endlich ein Lichtblick: Heute lief es um einiges besser, als am Wochenende. Das heißt der Trend zeigt nach oben, trotzdem fehlt noch einiges. Heute konnte ich zum ersten Mal mich auch aktiv am Renngesschehen beteiligen, mitspringen und auch attackieren. Am Ende hat es dann leider nicht ganz gereicht um mit dem Feld ins Ziel zu fahren, am letzten Hügel 5km vorm Ziel musste ich leider reißen lassen und kam so als 67. mit 30sec Rückstand auf das Feld und 1.30min auf den Sieger Gasparotto ins Ziel.

Harelbeke & Brabant

Leider konnte ich bei Harelbeke & Pfeil von Brabant 2x mal das Ziel nicht erreichen. Bei Harelbeke musste ich nach 155km vom Feld reißen lassen, und war somit auch bald aus dem Rennen. Obwohl es mir nicht so schlecht lief fehlt doch noch ein Stück an meiner Form. Ich vermute die Rennkilometer fehlen halt schon, v.a. nach 3Wochen keine Rennen.

Auch beim Pfeil von Brabant hab ich das Ziel leider nicht erreicht, 2Runden vor Schluß musste ich die Segel streichen. Kurz danach gabs dann ein tolles Foto im Camper nach dem Rennen, das zeigt, dass das Rennen nicht ganz so sonnig war ;-)

Foto: Peter P.

Belgische Woche

Ab dem Wochenende geht es für eine Woche nach Belgien, zuerst stehen die zwei Eintagesklassiker E3 Preis Harelbeke und der Pfeil von Brabant an. Nach einem Tag Pause gehts dann direkt weiter mit der Rundfahrt 3Tage von de Panne an der Nordseeküste von Belgien. Nachdem Köln leider ausgefallen ist fehlen mir ein bisschen die Rennkilometer, das letzte Rennen ist jetzt 3Wochen her, das ist schon ganz schön lang. Ich bin schon richtig heiß wieder Rennen fahren zu dürfen, hoffen wir dass dieses Mal kein Schneechaos mehr dazwischen kommt. Mal sehen wie es läuft, ich bin zuversichtlich, hab doch ganz gut trainiert in der letzten Zeit.


2006 beim Pfeil von Brabant

Rund um Köln abgesagt wegen Schneechaos

24.03.2008 - "Als ich um sieben aufgestanden bin waren die Straßen noch frei, eine Viertelstunde später hat es durchgeschneit bis halb zwölf." Für den Sportlichen Leiter des Team Volksbank Patrick Vetsch gibt es keine Diskussion an der Absage der 93. Auflage von Rund im Köln zum 100-jährigen Bestehen des Rennens. "An ein Radrennen war heute nicht zu denken."

Auch für den achtfachen österreichischen Cross-Meister Peter Presslauer keine Frage, obwohl ihm solche Bedingungen doch nicht fremd sein sollten... "Schön und gut, aber für ein Straßenrennen viel zu gefährlich!", sagt der 29-jährige Tiroler. "Null Grad, verschneite Straßen - es war die einzig richtige Entscheidung." Auch die vorgeschlagene Verkürzung auf 60 Kilometer wäre für die Akteure des Team Volksbank keine Option gewesen. "Das wäre nicht mehr Rund um Köln gewesen", bekräftigt Vetsch. "Das hat sich so ein Rennen zum 100. Geburtstag nicht verdient."

Während beraten wurde sammelte sich an den Steigungen der Schnee, Räumfahrzeuge standen in der kurzen Zeit am Ostermontag nicht in ausrechendem Maß zur Verfügung. Vetsch: "Als der Start auf 13:30 Uhr verschoben wurde, war für uns eigentlich klar, dass nur noch eine Absage folgen kann. Dennoch", so der Schweizer weiter, "haben wir uns bis zuletzt so auf unsere Aufgabe vorbereitet, als würden wir fahren. Wir haben die taktischen Anweisungen auf die Bedingungen angepasst und uns auf alle Eventualitäten vorbereitet. Dass die Absage aber gekommen ist war die beste Entscheidung."

Und wie steht es nun um die Zukunft des Traditionsrennens, dessen Ausrichtung schon 2008 auf der Kippe stand? "Ich habe mit dem Veranstalter gesprochen, und natürlich kann diese Absage fatale Auswirkungen haben", ist sich Patrick Vetsch bewusst. "Es wird nächstes Jahr gewiss nicht einfacher für die Organisatoren werden, aber es wäre schade um dieses schöne Rennen. Wir rechnen damit, auch im 101. Jahr am Ostermontag nach Köln reisen zu können."

Blick aus dem hotelzimmer
Mein Blick am morgen aus dem Hotelzimmer

Rund um Köln: Team Volksbank setzt auf Ausreißer

21.03.2008 - Erstes Rennhighlight für das Team Volksbank am Ostermontag: Mit einem siebenköpfigen Aufgebot geht die "Ländle"-Equipe in die Jubliäumsausgabe der deutschen Saisoneröffnung "Rund um Köln" (UCI Kat. 1.HC). 100 Jahre Rund um Köln - und in seiner 93. Auflage will das Team Volksbank vorne mitmischen. 205 Kilometer über stark coupiertes Terrain, von Leverkusen hinein in die Rheinmetropole an die Dillenburger Straße. "Ein Rennen, dessen Verlauf so schwer vorherzusagen ist, wie bei keinem anderen", weiß Patrick Vetsch. Der Schweizer ist der Sportliche Leiter des Teams. "Sprint oder Gruppe - hier ist immer alles möglich. Das Wetter wird eine große Rolle spielen." Wird es wie angekündigt kalt, könnte der Klassiker zum beinharten Ausscheidungsrennen mutieren.

Mit einer Gruppenankunft dürfte auch Vetsch angesichts des zur Verfügung stehenden Kaders nicht unzufrieden sein: Die deutschen Sprintasse Olaf Pollack (Bahn-WM) und André Korff (Rückenprobleme) fehlen, nun setzt der Schweizer auf die Lokalmatadore Daniel Musiol und den Vorjahresneunten, René Weissinger. "Wir wollen das Resultat von 2007 bestätigen", peilt Vetsch für seine Schützlinge die Top 10 an. "Wir haben ein gutes und aggressives Team am Start, es ist also machbar." Eine besondere Rolle in den Planungen spielt Weissinger. "Ihm liegt der Kurs und die Massen an der Strecke werden für ihn als deutschen Fahrer sicher einen zusätzlichen Ansporn darstellen. Ich denke, er wird parat sein", sagt Vetsch, streicht aber auch heraus, dass "alles vom Rennverlauf abhängen wird. Mit den Fahrern, die wir am Start haben, sind wir aber für jede Situation gut gerüstet und freuen uns auf dieses besondere Rennen."

Der WDR überträgt die 93. Ausgabe von "Rund um Köln" am Ostermontag ab 10:20 Uhr live.

 

Das Team Volksbank bei Rund um Köln:
Josef Benetseder (Aut), Alexander Egger (Aut), Peter Presslauer (Aut), Pascal Hungerbühler (Sui), Philipp Ludescher (Aut), Daniel Musiol (Ger), René Weissinger (Ger)
Sportlicher Leiter: Patrick Vetsch (Sui)


Zieleinlauf Rund um Köln 2007: Weissinger auf Platz 9, eingeklemmt an der Bande

Training auf Mallorca

Nach den 3Tagen von Westflandern habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen nochmal für eine Woche nach Mallorca zu fliegen um nochmal an der Form zu feilen. Aufgrund des hervorragenden Wetters konnte ich meine geplanten Trainingseinheiten zu 100% durchziehen. Dieses Mal habe ich auch mehr Wert auf intensivere Trainingseinheiten gelegt und ich denke dass ich jetzt ganz gut gewappnet bin für die nächsten Rennen. Sind wir gespannt wie es bei Rund um Köln läuft.

Traumhafte Westküste vor Deia
Auch dieses mal war eine Runde über die traumhafte Westküste bis nach Andratx mit drin

Höllenritt in Westflandern 3.Etappe

Die heutige Etappe war absolut kein Spaß, schon am Morgen hörte ich das Grauenvolle Geräusch des Regengeplätschers am Fenster, und es war klar, dass  das heute keine Sonntagsausfahrt wird. Bei der Renn-Besprechung im Camper gabs dann nur die Devise: Rette sich wer kann!

Mit schlotternden Beinen und schon total durchnässt gings dann los, vom Start weg sofort die ersten Attacken und ich hoch motiviert mit dabei. Als ich mich für kurze Zeit sogar mit einem Rabobankfahrer vom Feld abgesetzt hatte, wurde ich mir meines übermütigen Leichtsinns überhaupt erst bewusst: "Hey was ist wenn die uns jetzt fahren lassen, Du bist kaum wieder gesund, hast noch nicht genug trainiert und willst hier 180km bei Wind, Regen und Kälte von vorne nehmen." Gottseidank wurden wir bald wieder eingeholt, denn so ein Unterfangen wäre wirklich nur zum Schiefgehen verurteilt.

Das Rennen blieb die ganze Zeit über schnell, nie wurde mal langsam gemacht damit man mal kurz durchschnaufen konnte. Nach der Hälfte des Rennens teilte sich das Feld in mehrer Gruppen, wo ich mich da befand kann ich nicht sagen, jedenfalls nicht vorne. In der Verpflegung kam ich das nächste Mal in die Predoullie als ich bei 60Sachen und Windkante einen Verpflegungsbeutel annahm...trotzdem der heiße Tee von unserem Betreuer Arek war Gold wert, 0,5l in 3Sekunden zu trinken ist glaube ich auch rekordverdächtig.

Bei km 125 kam dann auf einmal ein Stück von 2km Kopfsteinplaster, hier gings dann richtig zur Sache. Dass es auf ebener Strecke so schwer gehen kann, kann man sich nicht vorstellen, ich hab alles gegeben was ich konnte und ich schau runter auf mein Tacho und seh die depremierende Zahl: 22,3km/h .Das kann doch wirklich nicht war sein, dachte ich mir. Nach dem Plaster war ich jedenfalls noch(bzw.wieder) im Hauptfeld, bis es auf der Windkante vor mir einen Sturz gab, dabei bin ich in die Seitenrinne der Straße gekommen und nicht mehr raus gekommen...tja und dann wars vorbei, abgehangen und kurze Zeit später frierend und schlotternd Richtung Dusche spaziert.

Jetzt heißt es erst mal zwei Tage regenerieren und dann am Mittwoch ab nach Mallorca, eine Woche Training. Und dann gehts mit einem straffen Rennprogramm und einer bis dahin hoffentlich besseren From weiter zu den Rennen: Rund um Köln, E3 Preis Harelbeke, Pfeil von Brabant, 3Tage von de Panne und Circuit de la Sarthe.

"Wir probieren es aufs Neue" 2.Etappe Westflandern RF

08.03.2008 - Leaderwechsel bei den "Driedaagse van West-Vlaanderen": Der Weißrusse Yauheni Hutarovic (Francaise des Jeux) holt sich auf den 180,5 km von Torhout nach Handzame Etappensieg und Führungstrikot. Bester Fahrer des Team Volksbank wird der Deutsche René Weissinger, der als einziger in einer Führungsgruppe verblieb, die sich am Ende nach einem Massensturz im Feld absetzen konnte. Kein Spitzenresultat jedoch für den Schwaben, der sich rechtzeitig vor der Rundfahrt von einer schweren Erkältung erholt hatte.

Nicht mehr am Start stand heute Pascal Hungerbühler. Nach seinem Sturz gestern wurde der Schweizer aus dem Rennen genommen. "Ihm geht es aber gut, er konnte heute schon wieder sechs Stunden trainieren", beruhigt der Sportliche Leiter Gregor Gut.
Dafür erwischte das Sturzpech auch heute einen Volksbank-Fahrer: Der Berliner Daniel Musiol, auf der gestrigen Etappe noch 12., machte unliebsame Bekanntschaft mit einem der Begleitfahrzeuge, konnte das Rennen jedoch fortsetzen.

Guts Resümee vor der Schlussetappe am Sonntag: "Die Gruppe im Finale wäre ideal für René gewesen, er ist aber nach seiner Erkrankung noch nicht bei alter Stärke. Die anderen wurden durch den Sturz behindert. Man kann das Rennen hier aber nicht nur auf Glück oder Pech reduzieren, es war eben so, dass wir am Ende nur einen Mann vorne hatten und das kann man nicht ändern. Wir probieren es morgen aufs Neue."

Die Drei Tage von Westlfandern schließen morgen mit einem hügeligen Rundkurs um Ichtegem (185,7 km).

 

2. Etappe: Torhout - Handzame (180,5 km)
1. Yauheni Hutarovic (Blr) Francaise des Jeux
2. Aurélien Clerc (Sui) Bouygues Télécom +0:00
3. Jean-Patrick Nazon (Fra) AG2R
...
32. René Weissinger (Ger) Team Volksbank

Gesamtwertung (nach der 2. Etappe)
1. Yauheni Hutarovic (Blr) Francaise des Jeux

 

von Andreas Richter

René Weissinger beendet die 2. Etappe als bester Volksbank-Profi, für den Schlusssprint fehlen dem 29-Jährigen jedoch die Kräfte.
Foto © Mario Stiehl

Schmerzhafter Auftakt zur Westflandern-Rundfahrt 1.Etappe

07.03.2008 - Geprägt von harten Positionskämpfen, viel Wind und noch mehr Stürzen war die erste Etappe der Driedaagse van West-Vlaanderen (UCI Kat. 2.1) in Belgien: Auf den 176 km von Kortrijk nach Bellegem setzte sich der Schweizer Aurélien Clerc (Bouygues Télécom) im Sprint einer größeren Gruppe durch und ist damit auch erster Träger des Leadertrikots. Das Team Volksbank hielt sich bis zuletzt wacker und brachte Sprint-Spezialist Olaf Pollack in Position, ein Massensturz 250 Meter vor der Ziellinie behinderte aber nicht nur den Deutschen, sondern auch die Sprintstars.

"Die Fahrweise am Ende war schon beinahe kriminell", beschreibt der 34-Jährige das Finale. "Daniel Musiol und Josef Benetseder haben mich gut in Position gefahren, der Sturz direkt vor meiner Nase ist natürlich Pech." Gregor Gut, Sportlicher Leiter der Mannschaft, ist dennoch zufrieden: "So ist der Radsport, vor allem in Belgien. Eine richtig schwere Etappe mit Anstiegen und Kopfsteinpflasterpassagen, das Feld hat sich immer wieder geteilt."

Sturzpech auch in den eigenen Reihen, es erwischte Pascal Hungerbühler. Der Schweizer Allrounder trägt Prellungen und "eine Wunde am Ellbogen, die nicht gut aussieht", wie Gregor Gut beschreibt, davon. Die morgige zweite Etappe von Torhout nach Handzame (180,5 km) soll der Adliswiler jedoch bestreiten können.

Von Andreas Richter

René Weissinger: Ich selbst hab mich erstaunlich gut gefühlt, es lief besser als gedacht(nach dieser langwierigen Erkältungspause) und konnte ganz gut mitfahren. Natürlich fehlt noch einiges an der Form, aber das wird schon. Das Rennen war war heute wirklich sehr hektisch und ich bin froh nicht gestüzt zu sein, einige Male war es wirklich sehr kanpp. Auf den letzten 3km musst ich dann doch noch vom Feld reißen lassen und bin dann alleine ins Ziel gerollt. Aber das ist halb so wild. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich dass es bergauf geht.

3 daagse van Westvlaanderen

Am kommenden Wochenende ist wieder Belgien angesagt, das Rennen 3Tage von Westflandern. Meine Erwartungen setze ich nicht zu hoch, da ich nach einer sehr zähen Erkältung erst wieder meine Form finden muss, deswegen werde ich diese Rundfahrt als Vorbereitung nutzen und erst mal versuchen das Ziel am Sonntag überhaupt zu erreichen. Danach gehts nochmal zum Training nach Mallorca, bis dann ab Ostern ein strenges Rennprogramm auf mich wartet.

 

Homepage 3 Tage von Westflandern: http://www.3dwvl.be/

Auch am Wochenende gehts wieder oft über die Kasseien(Kopfsteinplaster) und Hellinge (Hügel)

Team Volksbank in Bregenz vorgestellt

Vor der Kulisse der Seebühne in Bregenz standen heute, Mittwoch, 16 Radprofis im Rampenlicht: Das Team Volksbank stellte sich im Festspielhaus den zahlreich versammelten Medien- und Sponsorenvertretern sowie vielen Fans und Gästen des Teams vor. Groß war der Andrang nach den ersten Erfolgen beim Saisonstart in Italien, die positive Atmosphäre in der Mannschaft deutlich zu spüren.

Vor der Seebühne in Bregenz

Nach einer Trauerminute für den am Heiligen Abend verstorbenen Team Volksbank-Profi Andreas Matzbacher stellten Powermoderator Martin Böckle und Eurosport-Kommentator Karsten Migels die gereifte Volksbank-Mannschaft vor. "Eine gute Mischung aus jungen, hochmotivierten Fahrern und Routiniers", stellte Migels mit fachmännischem Auge anerkennend fest. Das Team rund um Gerrit Glomser, Olaf Pollack und Co präsentierte sich sympathisch und voller Selbstvertrauen.



Teamfahrzeuge vor dem Festspielhaus

Zu den Zielen in der kommenden Saison äußerte sich Patrick Vetsch, Sportlicher Leiter der Vorarlberger Equipe: "Die sind ähnlich gesteckt wie im Vorjahr. Die Mannschaft ist nun breiter gefächert und die Fahrer gehen gut miteinander um. Ich habe keine Angst vor der neuen Saison." Freude auch bei Team Manager Thomas Kofler. "Es ist schön, dass wir zu Beginn unserer zehnten Saison hier an die Wurzeln der Mannschaft zurückkehren, wo unsere Fans zu Hause sind", sagte der 35-Jährige. Landesrat Siegi Stemer gratulierte Kofler zum Weg des Teams und der erfolgreichen Nachwuchsarbeit. "Das Land Vorarlberg steht voll und ganz hinter dem Team und seiner Philosophie. Die Mannschaft hat Schritt für Schritt eine seriöse Entwicklung durchgemacht."

Der Marketing-Beauftragte der Vorarlberger Volksbank, Markus Dietrich, bekräftigte, "dass die Volksbank als Hauptsponsor stolz auf dieses Projekt ist. Hier wird professionelle Arbeit geleistet, Werte wie Sympathie und Internationalität stehen ganz oben. Für diese Werte steht auch die Volksbank." Außerdem strich Dietrich die Vorbildwirkung der Profimannschaft heraus.

Nach eineinhalb Stunden war der offizhielle Teil der Teamvorstellung beendet und der Startschuss in das neue Jahr offiziell erfolgt. Das Team Volksbank begibt sich bereits morgen auf den Weg ins oberbayrische Raubling, wo die Mannschaft bei Rad-Ausstatter Corratec ein zweites Mal vorgestellt wird.

Teampräsentationen am 21.2. in Bregenz und 22.2. in Raubling

Die diesjährige Teampräsentation findet am 21.2. in Bregenz im Festspielhaus und am 22.2. in Raubling bei unserem Radausrüster Corratec statt. Zur Mannschaftsvorstellung im Festspielhaus Bregenz mit Blick auf den Bodensee werden zahlreiche Medien- sowie Sponsorenvertreter und Gäste des Teams erwartet.

Die Präsentation beginnt um 12:30 Uhr im Seestudio mit imposantem Blick auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele und die Bregenzer Bucht. Fahrer und Team-Management stehen nach der Vorstellung für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Für die Gäste stehen in der näheren Umgebung des Festspielhauses mehrere Großparkplätze zur Verfügung. Durch ein Parkleitsystem werden Sie während der Einfahrt Bregenz über freie Parkplätze informiert.
Detailierte Informationen zur Anfahrt finden Sie auf der Homepage des Festspielhaus Bregenz.

Das Team Volksbank 2008

 

Buongiorno Italia

Die letzte Woche habe ich zuhause verbracht, hier hab ich mich regeneriert mit Sauna, Massage & Co. und neue Kräfte für die nächsten 2Wochen gesammelt. Am Freitag gehts los in die Toscana zum Teamtrainingslager. Allerdings steht nicht nur Training auf dem Programm: Das neue Material muss erst mal eingestellt und ausprobiert werden. Des weiteren werden Fotos für die Autogrammkarten, Webseiten und Presse gemacht. Irgendwann werden wir dann auch mal zum Training kommen, doch schon sehr bald stehen auch gleich die ersten Rennen mit GP Costa degli Etruschi und GP della Grossetto an.


Toscana, Training in herrlicher Umgebung

Adios Mallorca

Mallorca ist leider wieder vorüber, 14tolle Tage, super Wetter, super Training und immer gute Laune (nicht zuletzt dank Peter) sind vorbei. Dabei möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei ihm bedanken dass wir zusammen 2 so tolle Wochen zusammen erlebt haben...mit Spaß läuft eben alles leichter.

Jetzt heißt es erst mal eine Woche bisschen erholen, bevor es mit dem Team in die Toscana zur Sache geht, zuerst Training und anschließend gleich die ersten Rennen, aber Sorgen muss ich mir keine machen, ich bin gewappnet.

Mandellblüte in Mallorca

Trainingslager auf Mallorca

Hier gebe ich mal einen Einblick was ich im Trainingslager so trainiere, bzw. sonst noch so mache.(Es gibt auch noch ein Leben ohne Fahrrad!!) Bin dieses Mal etwas geschwächt ins Trainingslager, da ich ziemlich lange krank war und dann noch beim Skifahren war, d.h ich hab 2 1/2 Wochen nicht auf dem Rad gesessen. Dementsprechend sind auch die Umfänge nicht ganz so hoch ausgefallen, da der Körper einfach noch nicht mehr her gegeben hat, trotzdem habe ich gemerkt wie die Form von Tag zu Tag besser wurde.

 Datum km   Bemerkung
 9.1.  82  flach mit Peter bis Sa Rapita- müde vom Flug - nachts nur 3h geschlafen
10.1.   130  4.20  flach - in Gruppe Felanitx - mit einigen von Gerolsteiner 
 11.1  150  5  flach - über Felanitx -
 12.1  180  6  bergig - Orient & Kloster Lluc
 13.1.  35  1h40  locker ins Café nach Palma - danach Stop im Fischrestauarnt
 14.1  150 5  flach mit 1x San Salvador - locker
 15.1.  135  bergig - mit 15km K3 allein unterwegs
 16.1.  180 6  bei Sturm und Regen zu viert Küstenstraße bis Porto Cristo- ziemlich ätzend
 17.1.  -  -  mit dem Mietwagen um die Insel, Stop bei Weingütern in Binisalem, Mittagessen in Son Sardinas in einer coolen span. Kneipe, Besuch eines Malers, und anschließend Bummel durch Palma mit Besuch des Kunstmuseums - toll-
 18.1.  150  5h30  bergig - aber locker - maxPuls 140 - über Puig und dann Soller schöne Runde bei Sonnenschein -allein unterwegs-Anfangs schwere Beine da gestern nicht trainiert
 19.1.  160  6h  bergig über Puig, Soller, Valldemossa, Deia Esporles- allein- abends in Palma beim Grillfest San Sebastian-lief gut heute
 20.1.  120  4h  locker mit Ballermann 6Gruppe bis Felanitx und zurück
 21.1.  180  6  zuerst flach dann bergig Orient-Soller-Valldemossa, mit Leipziger Truppe, 3x5km EB am Berg
22.1.  200  6h30

flach mit Jungs von Intel-Action

23.1.   60  2h  lockere Runde mit Peter nach Llucmajor ins Cafe und zurück - danach Kofferpacken und heim, jetzt heißts erst mal bisschen regenerieren

 

 

zwischen Felanitx und Porreres
Beim Training in Mallorca zwischen Felanitx und Porreres

Viva Mallorca

Ab Mittwoch geht´s wieder los: Ab ins Trainingslager. Zusammen mit meinem Freund Peter ( www.velo-team.de )  werde ich 2Wochen in Mallorca trainieren gehen. Hauptaugenmerk des Trainings wird Grundlagen- und Kraftausdauertraining sein, und nicht zu vergessen: Ganz viel Spaß haben!

Hier gehts zum Kilometer-Tagebuch von Mallorca

Hier gibts Bilder von Mallorca


Trainingsgebiet Mallorca

Skitouren-Training

Momentan halte ich mich mit allen verschiedenen Trainingsmitteln fit, zum einen natürlich mit dem Rad, zum anderen im Fitnessstudio, ab und zu joggen(sofern das Knie mitmacht), an Weihnachten kommt noch Langlaufen dazu. Aber das Tollste & Spaßigste hab ich jetzt erst entdeckt: Skitouren! Der Aufstieg mit Skiern an denen Felle haften eignet sich optimal um im Ausdauerbereich zu trainieren. Zudem bewegt man sich in einer absoluten Traumlandschaft. Oben am Gipfel angekommen wird man zum Einen mit einer tollen Aussicht belohnt, und im Anschluss mit einer Abfahrt im Tiefschnee. Hier ein paar Eindrücke vom Wochenende:

 

Weissinger bleibt bei Volksbank


René Weissinger bleibt beim Team Volksbank. Der 28-jährige deutsche Allrounder, der nach einjährigem Intermezzo bei Skil-Shimano 2006 nach Vorarlberg zurückgekehrt war, unterzeichnet bis Ende 2008 mit Option und nimmt seine insgesamt vierte Volksbank-Saison in Angriff. Weissingers größte Erfolge in der vergangenen Saison waren zwei sechste Etappenränge bei der Deutschland-Tour und der zweite Etappenrang bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt.
"An diese Erfolge will ich anknüpfen", hofft der Schwabe, der jetzt in Nürnberg lebt. "Und endlich wieder ein Rennen gewinnen." Als Ziele nennt er Deutschland-Tour und Tour de Suisse. "Sofern wir erneut starten, traue ich mir einen Etappensieg zu. Schwer, aber nicht unmöglich. Zumindest aufs Treppchen will ich kommen, was mir in diesem Jahr schon beinahe gelungen wäre", erklärt Weissinger, der die neue Saison wie gewohnt im Februar in Italien einläuten wird.

Das viertägige Teambuilding am Arlberg am vergangenen Wochenende stimmte ihn zusätzlich optimistisch. "Da herrschte super Stimmung. Wir hatten viel Spaß, ob beim Klettern, beim Wandern oder beim Kochen in der Selbstversorgerhütte. Die Harmonie passt. Ich denke, wir sind eine homogene Truppe mit starken, aber ausgewogenen Persönlichkeiten. Wenn wir das im Rennen umsetzen können, steht einer erfolgreichen Saison nichts im Wege", sagt er.

von Michael Fruhmann