Saisonende & Fazit 2008
Und schon ist die Saison vorbei. So schnell geht ein Jahr vorüber, man meint das Frühjahrstrainingslager war erst gestern. 2008 war für mich ein ereignissreiches Jahr, sehr erfolgreich aber trotzdem von Höhen und Tiefen geprägt.
Ein besonderes Highlight war im Januar mein Trainingslager mit meinem Freund Peter. So viel Spaß und Freude hatte ich selten in einem Trainingslager. Im Februar fand das Teamtrainingslager in der Toscana mit dem Team statt, wobei ich davon die meisten Zeit krank im Bett gelegen bin. Im März hab ich mich zusammen mit dem Velo-Team nach Mallorca begeben um nochmal an der Form zu feilen und bin danach direkt mit den Frühjahrsklassikern in Belgien gestartet.
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Schmutzige Angelegenheit: Nach dem Frühjahrsklassiker E3Preis in Harelbeke/BEL
So richtig in Schwung kam ich allerdings erst im April, bei der Sarthe Rf kam zum ersten mal ein Topten Ergebnis zustande. Im Mai hab ich nochmal eine 2wöchige Trainingszeit eingelegt, um mich für die Bayern RF (mein Heimrennen und Highlight) vorzubereiten. Dann traf es mich wie ein Schock: ich wurde nicht zur Bayern Rundfahrt nominiert. Zuerst war ich bitter enttäuscht, aber dann hab ichs gelassen gesehen.

Tour des Suisse: Ins Sprintertrikot geschlüpft und nicht mehr abgegeben
Bei der Tour de Suisse im Juni hab ich dann gezeigt was ich kann: Dort hab ich mir durch mehrere spektakuläre Ausreißversuche das Sprintertrikot erkämpft und bis zum Rundfahrtsende in Bern nicht mehr abgegeben. Im Juli bei der Österreich Rundfahrt wollte es zuerst nicht laufen und ich hab für meine Teamkollegen gearbeitet, aber auf der Schlußetappe war die Kraft da: Ich hab auf dem letzten km attackiert, wurde aber leider 10m vor dem Ziel von Tom Boonen abgefangen. Trotzdem sprang noch der dritte Platz heraus, was für mich ein super Erfolg war.

Österreich Rundfahrt: An der Schlußetappe Platz 3 belegt
Kurz danach kam mir ein Sturz beim Kriterium in Hohenems in Quere, wodurch ich lange zeit braucht um mich davon wieder zu erholen. Im August folgte dann kurz vor der D-Tour der nächste schwere Sturz, mit einem schweren Trauma am Rücken und starken Prellungen, so daß bei der D-Tour trotz Top Form nichts zu holen war für mich. Es ist die Hölle ein Rennen zu bestreiten beim dem man gesundheitlich angeschlagen ist. Die Probleme wurden von Tag zu Tag weniger, so dass ich sogar bei den VattenfallCyclassics(direkt im Anschluß an die D-Tour) noch 180km mit in der Spitzengruppe vertreten war.

Vattenfall Cylassics Hamburg: 180km lang in der Spitzengruppe
Doch danach lief es umso besser, im September beim Nürnberger Altstadtrennen konnte ich am Anstieg 5km vor dem Ziel eine Attacke setzen, und mich zusammen mit Markus Fothen vom Feld absetzen, leider hat es nicht ganz gereicht und wir wurden 100m vor dem Ziel gestellt. Ende September bei der Tour de Poitou Charentes lief es nochmal hervorragend: einen Tag im Leadertrikot, einmal Etappenzweiter, einmal 5. und einmal 6. auf den Etappen; eine Super ausbeute für das letzte Rennen und Saisonabschluß.

Tour de Poitou Charentes: Einen Tag als Gesamtführender im Leadertrikot
Im Oktober hab ich noch zuhause in Weil der Stadt beim Charity Race teilgenommen. Jetzt heißt es erst mal den Urlaub genießen und Anfang November wieder langsam mit dem Training beginnen und für die nächste Saison vorbereiten.

Zeit für Urlaub, Zeit für ferne Länder, Zeit andere Kulturen kennen zulernen : Das Backpackerziel dieses Mal heißt Vietnam
Besuch bei Run & Box
Gestern wurde ich von Bernhard Nuss dem Gründer des Vereins Never Walk Alone, und Initiator von Run & Box eingeladen einer seiner Aktionen anzuschauen. Zusammen mit Peter Althof hat Bernhard ein Programm zur Gewaltprävention an Schulen in die Wege geleitet. Ich finde die Aktion eine super Sache, die Kinder haben richtig Spaß am Boxen und sind richtig heiß darauf sich zu bewegen und etwas zu machen. Das Boxen erscheint mir wie ein Ventil für die überschüssige Energie der Kinder. Eine Super Sache, und ein großes Lob an alle Mitwirkenden!
Video zu Run & box: http://www.nwa-nuernberg.de/podcast/run_box.html

Frohe Weihnachten

Teambuilding in den Bergen Vorarlbergs
1.Dez.08 Dieses Jahr gab es das jährliche Teamtreffen in Vorarlberg. Auch dieses Mal hat sich unsere Teamleitung etwas ganz besonderes einfallen lassen. Wir haben uns 2Tage lang zu Fuß in den Bergen bewegt. Nicht nur der viele Neuschnee, die Berge und der Schneefall waren dabei die Hindernisse, sondern auch die Aufgaben die uns dabei gestellt wurden. Bei diesen Aufgaben musste jeder an seine eigenen Grenzen gehen, seinen Mut zusammen nehmen und sich überwinden. So musste z.B. eine 50m tiefe Schlucht auf einem Stahlseil überwunden werden, oder nur mit einem Seil einen steilen Felsen hinaufklettern. Am Abend gab es dann auf einer Almhütte, in der im Sommer Käse hergetellt wird, ein gemütliches Beisammensein mit Übernachtung. Am nächsten Tag wurde wieder den ganzen Tag gewandert. Zwischendurch mussten wir aus einem "brennenden Haus"(mit einer Nebelmaschine nachgestellt) eine Puppe retten und gegen Ende mit einer Landkarte den Weg alleine nach Hause finden. Abends sind wir dann ins Hotel Arlberg Hospiz gefahren, wo wir dann 2Tage geblieben sind und das Organisatorische der kommenden Rennsaison besprochen haben.
Das Teambuilding war dieses Mal wirklich ein besonderes Erlebnis, da ich wirklich an meine Grenzen gehen musste, besonders auf dem Stahlseil die Schlucht zu überwinden war wirklich nicht einfach und hat mich zum ersten Mal vor eine Situation gestellt die ich so nicht kannte. Umso stolzer ist man danach wenn man die Hürden überwunden und die Aufgaben bewältigt hat. Das diesjährige Teambuilding werde ich so schnell nicht vergessen.

Am Klettersteig "Wassermannweg" in Vorarlberg sind wir an unsere persönlichen Grenzen gestoßen
Vorarlberg-Corratec verlängert mit Weissinger und Musiol
13.11.2008 - (rsn) – Die beiden Deutschen Daniel Musiol und Rene Weissinger haben ihre Verträge beim Vorarlberg-Corratec-Team um jeweils ein Jahr verlängert, wie der österreichische Zweitdivisionär am Donnerstag meldete. Der 29-jährige Weissinger, der in diesem Jahr die Sprintwertung der Tour de Suisse gewann, will seinen Saisonschwerpunkt 2009 auf die Frühjahrsklassiker und Eintagesrennen legen. Der drei Jahre jüngere Musiol, Gewinner des Bergtrikots der Deutschland Tour, hat besonders „die wenigen deutschen Rennen, die im Kalender noch übrig sind“ im Visier.
Darüber hinaus bestätigte das Team die Verpflichtung von Tim Klinger. Der 24-jährige Kletterspezialist kommt von Gerolsteiner und unterschrieb ebenfalls einen Vertrag über eine Saison.

René Weissinger radelt beim Charity Race zugunster von Star Care Wir helfen Kindern
Letztes Wochenende gab es noch ein Radrennen der besonderen Art. In Weil der Stadt fand bereits zum zweiten Mal der Charity Bike Cup zugunsten von Star Care-Wir helfen Kindern statt. Mit dabei waren viele namhafte Sportler aus dem Radsport und anderen Sportarten.
Ich selbst stand als Teamkapitän des Team Derichsweiler Umzüge
Teams am Start des 80km langen Jedermannrennens. Zuerst gab es mit
meiner ca. 30köpfigen Jedermanntruppe eine
gemütliche gemeinsame Einführungsrunde.
Hier ergab sich die Möglichkeit für die Jedermänner
mich über die verschiedensten radsporttechnische
Fragen und Infos zu befragen. Nach dieser ersten Runde begann dann
das eigentliche Rennen bei dem wir auch mitgefahren sind.
Alles in allem ein super Idee, gemeinsam zu radeln, sich zu
unterhalten und anschließend noch ein Rennen zu bestreiten.
Ziel der Aktion ist es, hilfsbedürftige Kinder und Kinderprojekte
im Landkreis Böblingen finanziell zu unterstützen. Ein Gremium,
bestehend aus STAR CARE, dem Landrat und dem Bürgermeister von Weil
der Stadt, werden entscheiden für welche konkreten Maßnahmen die
Mittel eingesetzt werden.

René Weissinger im Team Derichsweiler Umzüge Trikot bei der Präsentation im Gespräch mit Karsten Migels

Ein Teil "meiner" Mannschaft, das Team Derichsweiler

Präsentation am Vortag in Weil der Stadt, die Teamkapitäne
Platz 5 zum Abschluss
René Weissinger hat auf der fünften und letzten
Etappe der französischen Tour du Poitou-Charentes (UCI Kat. 2.1),
gestern Samstag, im Massensprint den fünften Rang belegt. Die
Gesamtwertung, die Francaise des Jeux-Profi Benoît Vaugrenard für
sich entschied, beendete der 29-jährige Deutsche als Bester des
Volksbank-Corratec-Teams auf dem 22. Platz, in der Punktewertung
nahm er hinter Samuel Dumoulin (Fra/Cofidis) Rang zwei ein. "Einen
Tag im Weißen Führungstrikot, Zweiter in der Punktewertung, drei
Mal in den Top 10, ich bin zufrieden", bilanzierte
Weissinger.

Zieleinlauf bei der Schlußetappe in Poitiers
Der Samstag startete mit einem 23 km langen
Zeitfahren, das René Weissinger als 29. (1.17 Minuten Rückstand auf
Sieger Morizot/Auber 93) beendete und in der Gesamtwertung damit
auf den 27. Platz zurückrutschte.
Zum Abschluss startete um 14:00 Uhr am Nachmittag eine 108 km lange
Halbetappe von Lussac-lex-Châteaux nach Poitiers. Dieser fünfte
Abschnitt wurde lange Zeit mit einem Schnitt jenseits von 45 km/h
bestritten. Eine achtköpfige Ausreißergruppe hielt sich dabei bis
zur zweiten Zielpassage in Poitiers vor dem von Francaise des Jeux
angeführten Feld. Die Fahrer des Team Volksbank-Corratec
konzentrierten sich auf den Kampf um das Punktetrikot im Finale und
brachten René Weissinger optimal über die drei Mal zu befahrende
Côte de Buxerolles (500 Meter mit 11% Steigung). Der Anstieg, drei
Kilometer vor dem Ziel, wurde dem bisherigen Träger des Grünen
Trikots, Anthony Ravard (Agritubel) zum Verhängnis. Weissinger
erwischte ideal das Hinterrad von seinem größten Konkurrenten
Dumoulin, gegen den aber an diesem Tag kein Kraut gewachsen war.
René Weissinger: "Die enge letzte Kurve, als kleinwüchsiger Fahrer
war er im Vorteil, hat er absolut perfekt erwischt. Da konnte ich
sein Hinterrad nicht halten, musste sogar noch Bremsen, da ich fast
auf eine Verkehrsinsel gefahren wäre."
Gregor Gut, der Sportliche Leiter des Teams, bilanziert nach vier
Tagen Frankreich positiv. "Auch ohne das Punktetrikot war diese
Rundfahrt für uns ein großer Erfolg. Wir haben uns gegen die acht
ProTour-Mannschaften denkbar gut aus der Affäre gezogen", ist der
Schweizer zufrieden. Als letzte Renneinsätze stehen nun noch der GP
Cimurri in Italien und der Münsterland-Giro in Deutschland auf dem
Programm, bei dem ein Start Weissingers noch nicht fixiert ist.
5. Etappe
Pressignac - Montmorillon (175 km)
| 1. | Samuel Dumoulin | (Fra) | Cofidis | 2:27.03 |
| 2. | Thomas Voeckler | (Fra) | Bouygues Télécom | + 0.00 |
| 3. | Florian Vachon | (Fra) | Roubaix-Lille Metropole | |
| 4. | Anthony Roux | (Fra) | Francaise des Jeux | |
| 5. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank-Corratec |
Gesamtwertung
| 1. | Benoît Vaugrenard | (Fra) | Francaise des Jeux | 15:20.09 |
| ... | ||||
| 22. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank-Corratec | + 1.24 |

In der Gesamtwertung spielte René Weissinger nach dem Zeitfahren keine Rolle mehr, unterstrich aber im Massensprint, dass er zu den stärksten Fahrern der 22. Tour du Poitou-Charentes gehörte.
Weissinger muss Führung bei der Tour Poitou Charentes wieder abgeben
26.09.2008 - Nach einem Tag im Weißen
Führungstrikot der Tour du Poitou-Charentes (UCI Kat. 2.1) in
Frankreich muss Team Volksbank-Corratec-Profi René Weissinger
selbiges wieder abgeben. Der Deutsche belegt auf der 3. Etappe von
Pressignac nach Montmorillon (175 km) als bester Fahrer des Teams
Rang 40. Trikot und Etappensieg gehen an den Franzosen Benoît
Vaugrenard (Francaise des Jeux), der sich auf einer Finalrunde in
einer 13-köpfigen Spitzengruppe vom Feld absetzen konnte. "Die
heutige Etappe war vom Start bis zum Zieleinlauf Krieg", beschreibt
Weissinger, in der Punktewertung nach wie vor auf Platz 1, ex aequo
mit Anthony Ravard (Fra/Agritubel). "Die Rundfahrt ist erst morgen
zu Ende. Auch die letzte Etappe kommt mir vom Profil hier
entgegen."
Vom ersten Kilometer an stand das Team Volksbank-Corratec heute
durch das Weiße Trikot in der Pflicht. Die sieben Fahrer der
Ländle-Equipe (Alexander Egger beendete die 2. Etappe nicht)
mussten bei starkem Gegenwind zahlreiche Attacken kontern und
verschossen so bereits in der ersten Rennhälfte wertvolle Körner.
Erst nach 80 Kilometern lösten sich zum ersten Mal zwei Fahrer,
Nicolas Crosbie (Fra/Bouygues Télécom) und Daniel Musiol vom Team
Volksbank-Corratec. "Bis dahin fuhren wir bei Gegenwind einen
Schnitt von 45 km/h", beschreibt Youngster Philipp Ludescher, der
nach getaner Arbeit dem hohen Tempo Tribut zollen musste. Die
Fluchtgruppe rund um Daniel Musiol wurde bald von weiteren Fahrern
verstärkt, ehe die Mannschaft Agritubel auf der 40 km langen
Schlussrunde die Ausreißer stellte und sich die 13 Mann rund um den
späteren Sieger Vaugrenard absetzen konnten. "Zu diesem Zeitpunkt
konnte ich nicht mehr reagieren. Ich musste im Verfolgerfeld lauern
und hoffen, mein Punktekonto aufstocken zu können", so Weissinger
im Ziel. Die Verfolger rund um den 29-Jährigen erreichten das Ziel
mit 31 Sekunden Verspätung.
In der Gesamtwertung belegt Weissinger mit 33 Sekunden Rückstand
nun Platz 16. "Noch ist alles offen", hofft der Deutsche auf die
zwei Halbetappen am Samstag. "Im Zeitfahren muss ich auf eine Karte
setzen, am Nachmittag folgt noch einmal eine schwere Etappe." Das
morgige Zeitfahren fürt über 23 km von Saint Germain nach Saint
Savin. Die Abschlussetappe über 110 km bringt das Feld der 22. Tour
du Poitou-Charentes dann nach Poitiers. Die Top 10 der
Gesamtwertung hat Weissinger jedenfalls noch nicht abgeschrieben,
"auch wenn es sehr schwer wird."
3. Etappe
Pressignac - Montmorillon (175 km)
| 1. | Benoît Vaugrenard | (Fra) | Francaise des Jeux | 4:00.21 |
| 2. | Johannes Fröhlinger | (Ger) | Gerolsteiner | + 0.00 |
| 3. | Iban Mayoz | (Esp) | Xacobeo Galicia | |
| ... | ||||
| 40. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank-Corratec | + 0.31 |
Gesamtwertung
| 1. | Benoît Vaugrenard | (Fra) | Francaise des Jeux | 12:24.44 |
| ... | ||||
| 16. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank-Corratec | + 0.33 |

Am Beginn eines harten Tages im Leadertrikot
Platz zwei bei der 2.Etappe bringt Weissinger ins Leadertrikot
25.09.2008 - René Weissinger hat die zweite
Etappe der Tour du Poitou Charentes (UCI Kat. 2.1) in Frankreich
auf dem zweiten Platz beendet und damit die Gesamtführung
übernommen. Der 29-jährige Deutsche Volksbank-Corratec-Profi musste
sich in Massignac nach 175 Kilometern im ansteigenden Zielsprint
nach Jury-Entscheid nur dem Franzosen Samuel Dumoulin (Cofidis)
geschlagen geben. Der ursprüngliche Tagessieger, Michael van Stayen
(Bel/Rabobank Continental), wurde von der Jury ans Ende des Feldes
gereiht, weil er im Sprint eine Welle geschlagen hatte. "Die
Finalrunde war verdammt schnell, die ansteigende Zielgerade ist mir
entgegengekommen. Jetzt wartet viel Arbeit auf uns", so
Weissinger.
Der zweite Tagesabschnitt der Rundfahrt war bis zur Finalrunde in
Massignac von einer vierköpfigen Spitzengruppe geprägt, die einen
Vorsprung von vier Minuten auf das Peloton herausgefahren hatten.
Auf den letzten 15 Kilometern folgten zahlreiche Attacken, die
Weissinger an der Spitze des Feldes abwartete. Pech hatte kurz vor
dem Ziel der gestrige Etappensieger und bisherige Träger des
Führungstrikots, Tylar Farrar. Ihn stoppte im ungünstigsten Moment
eine Reifenpanne. Im Massensprint hatte dann der junge Belgier van
Stayen die schnellsten Beine. Von der Disqualifikation und seinem
weißen Leadertrikot erfuhr René Weissinger erst auf der Fahrt zum
Teamhotel. „Das kam sehr überraschend. Die Entscheidung der Jury
war aber absolut korrekt“, erklärte der Grafenauer. „Es läuft
blendend. Aber Vorsicht: Die morgige Etappe wird noch schwerer. Auf
uns wartet anstrengender Tag, denn mit dem Führungstrikot sind wir
in der Pflicht. Die Rundfahrt wird aber erst im Zeitfahren am
Samstag entschieden.“
Das weiß auch Gregor Gut, der Sportliche Leiter des Teams: "Morgen
gilt es, klug zu fahren. Nun sieht hier alles auf uns. Zwei Fahrer
liegen in der Gesamtwertung zeitgleich mit René, uns erwartet ein
heißer Tanz. Mit den bisherigen Leistungen können wir aber
zufrieden sein."
Die dritte Etappe führt morgen über 175,8 Kilometer von Pressignac
nach Montmorillon. René Weissinger wird diese im Weißen Trikot des
Gesamtleaders antreten. Außerdem führt der Deutsche die
Punktewertung an.
2. Etappe
St. Jean d'Angély - Massignac (175 km)
| 1. | Samuel Dumoulin | (Fra) | Cofidis | 4:36.51 |
| 2. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank-Corratec | + 0.00 |
| 3. | Steve Chainel | (Fra) | Auber 93 | |
| ... | ||||
| 12. | Daniel Musiol | (Ger) | Team Volksbank-Corratec |
Gesamtwertung
| 1. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank-Corratec | 8:24.25 |
| 2. | Anthony Ravard | (Fra) | Agritubel | + 0.00 |
| 3. | Samuel Dumoulin | (Fra) | Cofidis |

Zieleinlauf der zewiten Etappe
Weissinger auf Platz 6 auf der ersten Etappe bei Poitou Charentes
4.09.2008 - Mit einem Top 10-Resultat startete das Team
Volksbank-Corratec heute in die Tour du Poitou-Charentes (UCI Kat.
2.1) in Frankreich: René Weissinger (Ger) belegte auf der 1. Etappe
von Celles-sur-Belle nach St. Jean d'Angély (166,9 km) im
Massensprint den starken sechsten Rang. Sein Teamkollege und
Landsmann Daniel Musiol klassiert sich als Elfter. Der Etappensieg
geht an den US-Amerikaner Tyler Farrar (Garmin). "Ein Top
10-Resultat zum Auftakt motiviert ungemein. René hatte heute die
Beine fürs Podium. Die nächsten Tage versprechen also interessant
zu werden", sagt Gregor Gut, der Sportliche Leiter.
Der heutige Tag wurde von einer dreiköpfigen Fluchtgruppe geprägt,
die sich bis zur Schlussrunde in St. Jean d'Angély vor dem Feld
halten konnte, schließlich aber von den Sprinterteams gestellt
wurde. Beim Team Volksbank-Corratec wurden René Weissinger und
Daniel Musiol gut in Position gefahren. "In der letzten Kurve ist
vor mir ein Fahrer ausgeschert und hat mich anschließend
geschnitten", beschreibt Weissinger die letzten Meter. "Das hat
entscheidende Positionen gekostet und mich in den Wind gestellt."
Directeur Sportif Gregor Gut ist mit dem ersten Tag aber zufrieden.
"In der Mannschaftswertung liegen wir auf dem dritten Rang, was
zeigt, dass wir für dieses Profil die richtige Truppe am Start
haben. Diese Position nimmt uns für die nächsten Tage aber auch in
die Pflicht. Wir werden sicher etwas versuchen."
Die zweite Etappe führt morgen über 175,4 km von St. Jean d'Angély
nach Massignac.
1. Etappe
Celles-sur-Belle - St. Jean d'Angély (166,9 km)
| 1. | Tyler Farrar | (USA) | Team Garmin-Chipotle | 3:47.30 |
| 2. | Anthony Ravard | (Fra) | Agritubel | + 0.00 |
| 3. | Mathieu Drujon | (Fra) | Caisse d'Epargne | |
| ... | ||||
| 6. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank-Corratec | |
| 11. | Daniel Musiol | (Ger) | Team Volksbank-Corratec |

Zieleinlauf der ersten Etappe
Deutschland Tour auf Platz 90 beendet
Auf Platz 90 habe ich die diesjährige Deutschland Tour beendet, ohne einen spektakulären Ausreißversuch, und ohne eine Top Ten Platzierung. Das beste Ergebnis war Platz 19. Das heißt es lief bei der D-Tour überhaupt nicht nach meinem Geschmack, ich denke der Sturz eine Woche zuvor bei Trofeo Melinda hat mich ziemlich aus der Bahn gebracht. Die Prellungen am Rücken und an den Rippen haben mir über die ganze Rundfahrt Probleme bereitet. Trotzdem war die D-tour wieder ein absolutes Highlight und ich bin froh dabei gewesen zu sein, die Strecke war super, viele Fans und das Wetter hat auch gepasst.

Auch das Abschließende Zeitfahren der Deutschland Tour in Bremen ist überstanden Foto: Roth
Vattenfall Cyclassics Hamburg in der Spitzengruppe
Direkt im Anschluß an die Samstags zuende gegangene Deutschland Tour, hatten wir Sonntags die Vattenfall Cyclassics Hamburg als weiteres Highlight auf dem Programm. Ich war zwar sehr müde, da die 1300km der D-tour doch gewaltig zu spüren waren, doch vom Kopf her wollte ich unbedingt noch etwas zeigen. Nach vielen Attacken und hohem Tempo gelang es mir schlußendlich bei der richtigen Ausreißergruppe dabei zu sein. Die Gruppe umfasste 20Fahrer und nahezu alle Teams waren vertreten, und so konnten wir unseren Vorsprung erst mal auf 4min ausbauen. Ich hatte schon die Hoffnung dass es noch mehr wird und wir das Rennen unter uns ausmachen, aber bei einem Weltcup Rennen ist es doch bisschen anders: im Feld machten 2-3Teams Tempo und holten uns beim Vorletzten Mal am Anstieg zum Waseberg wieder ein, also ca. 30km vor dem Ziel, somit war es um mich geschehen. Ich habs dann in richtung Ziel ausrollen lassen. Trotzdem konnte ich zufrieden sein, bei den Sprintwertungen habe ich den zweiten Platz belegt und war schließlich 3h live im TV, was gut für unseren Sponsor ist. Die Veranstaltung selbst ist schon gigantisch, 19.000Jedermannfahrer starten auf der Nahezu identischen Strecke morgens und können sich somit mit den Profis vergleichen. Am Ziel stehen dann tausende von Zuschauern und brüllen einen an, wodurch man mit absoluter Gänsehaut durchs Ziel fährt...der erste Profi genauso wie der letzte Jedermannfahrer, eine super Sache!

Nr. 196 Weissinger in der Spitzengruppe bei den Vattenfall Cyclassics Foto: M.Stiehl
Attacke in der Schlußrunde beim Nürnberger Altstadtrennen
Weissinger 14. bei Coppa Bernocci in Legnano
21.08.2008 - Mit einem starken Ergebnis endete das "Trittico
Lombardo" in Italien heute für das Team Volksbank: Der Deutsche
René Weissinger belegte bei der 90. Edition der Coppa Bernocchi
(UCI Kat. 1.1) nach 199 km den 14. Rang. Der Brite Steven Cummings
(Barloworld) hatte sich aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus
den Sieg gesichert. Weissinger, der auf der vorletzten Runde mit 16
weiteren Fahrern dem Feld davongefahren war und mit diesen das Ziel
2.22 Minuten nach der Spitze erreichte, wähnt sich nun in guter
Form für die Deutschland-Tour.
"Ich bin zufrieden, dass ich bei diesem hochkarätigen Feld vorne
dabei war", so der 29-jährige Schwabe. "Im Sprint habe ich voll
reingehalten, war aber zu weit hinten positioniert und bin so nicht
mehr weiter nach vorne gekommen." Schnellster Mann der Gruppe war
der Schwede Lövkvist (Columbia), zuvor hatte der italienische Star
Alessandro Ballan (Lampre) noch Meter zwischen sich und seine
Fluchtgefährten bringen können. Weissinger: "Die Form ist gut, auch
wenn heute nicht alles zu 100% gepasst hat. Ich weiß, dass ich
bereit für die Deutschland-Tour bin, sofern ich aufgestellt
werde."
Coppa Bernocchi
Legnano - Legnano (199 km)
1 Steve Cummings (GBr) Barloworld 2 Luca Celli (Ita) LPR Brakes 3 Vladislav Borisov (Rus) Amore & Vita - McDonald's 4 Alessandro Ballan (Ita) Lampre 2.15 5 Thomas Lövkvist (Swe) Columbia 2.22 6 Murilo Fischer (Bra) Liquigas 7 Donato Cannone (Ita) NGC Medical-OTC Industria Porte 8 Stefano Garzelli (Ita) Acqua Sapone-Caffè Mokambo 9 Danilo Di Luca (Ita) LPR Brakes 10Fabio Sacchi (Ita) Preti Mangimi 11 Francesco Gavazzi (Ita) Lampre 12 Cristiano Fumagalli (Ita) Ceramica Flaminia-Bossini Docce 13 Paolo Tiralongo (Ita) Lampre 14 René Weissinger (Ger) Team Volksbank 15 Michael Barry (Can) Columbia 16 Devis Miorin (Ita) Nippo-Endeka 17 Salvatore Commesso (Ita) Preti Mangimi 18 Simone Masciarelli (Ita) Acqua Sapone-Caffè Mokambo 19 Andrea Noè (Ita) Liquigas 20 Daniele Pietropolli (Ita) LPR Brakes 3.21

René Weissinger sprintet bei der Coppa Bernocchi aus einer Verfolgergruppe auf Rang 14.
Weissinger gewinnt in Rankweil
02.08.2008 - René Weissinger bescherte dem Team
Volksbank beim Heimspiel in Vorarlberg einen Auftakt nach Maß. Der
Deutsche gewann das Kriterium in Rankweil, das in einem
Ausscheidungsrennen der besten 15 des Vorlaufs (50 Runden)
entschieden wurde, vor Jürgen Kotulla (Kempten) und Peter Pichler
(Elk Haus Simplon). Weissinger hatte sich zehn Runden vor Ende
abgesetzt und einen souveränen Solosieg gefeiert.
Im Finale leisteten Gerrit Glomser und Harald Morscher, Sieger des
Vorlaufs, perfekte Arbeit, hielten die Gegner in Schach und ebneten
Weissinger damit den Weg zum Sieg. „Eine Demonstration vor
heimischem Publikum, obwohl ich kein Vorarlberger bin“, meinte der
29-Jährige schmunzelnd. „Besser hätte es nicht laufen können. Und
ein Erfolg vor dieser Kulisse macht besonderen Spaß. Ein gelungener
Probegalopp für den GP Götzis.“
Das Video zum Rennen gibts unter http://www.powermoderator.tv/

René Weissinger gewinnt das Kriterium "Rund um den Liebfrauenberg" in Rankweil. Foto:Mario Stiehl
Platz drei in Wien auf Schlussetappe bei der Österreichrundfahrt
3.07.2008 - René Weissinger bescherte dem Team Volksbank zum Abschluss der 60. Österreich-Rundfahrt einen dritten Etappenrang. Im Massensprint vor dem Wiener Rathaus musste sich der Deutsche nach 128 km nur Ex-Weltmeister Tom Boonen (Quick Step) und Roberto Ferrari (LPR) geschlagen geben. Weissinger attackierte 1km vor dem Ziel und konnte sich leicht vom Feld absetzen, leider wurde er 20m vor der Ziellinie vom heranstürmenden Fahrerfeld eingeholt. "Der Sieg war zum greifen nahe, und wurde mir vor der Nase weggeschnappt" bilaniziert Weissinger nach dem Rennen.
Sein Landsmann und Teamkollege André Korff sprintete auf Platz sechs. "Heute ist es endlich fast so gelaufen, wie ich es mir für die gesamte Rundfahrt gewünscht hätte. Aber das Finale kann über eine insgesamt magere Ausbeute mit Gerrits Glocknerkönig bzw. zweitem Etappenrang in Toblach nicht hinwegtäuschen", bilanziert Team Manager Thomas Kofler. In der Gesamtwertung landete Florian Stalder (Sui) als bestklassierter Volksbank-Fahrer auf Rang 16 (+ 7.32 min).

Kurz vor der Ziellinie abgefangen...am Ende hats für Platz 3 gereicht
DM Straße in Bochum
krz:Spekulieren aufs Sprinttrikot
Rad-Profi René Weissinger aus Grafenau gehört zu den rund 160
Teilnehmern der noch bis Sonntag dauernden Tour de Suisse. Der
29-Jährige in Diensten der österreichischen Mannschaft Team
Volksbank wird in den kommenden Tagen immer wieder in der KRZ über
seine persönlichen Eindrücke auf den insgesamt neun anspruchsvollen
Etappen zwischen dem Start in Langnau und dem Finale in Bern
berichten.
"Am Samstag war ich bis am letzten Berg immer vorne dabei. Dann
riss ein kleines Loch auf, und so sehr wir uns auch anstrengten,
konnten wir den Abstand zur Spitze nicht wieder zufahren. So
erreichte ich zusammen mit Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara,
Erik Zabel und anderen Sprintern 23 Sekunden hinter dem Sieger
Oscar Freire das Ziel. Dumm gelaufen! Eigentlich wäre das meine
Etappe gewesen, bei der ich in der Entscheidung kräftig mitmischen
wollte.
Sonntags bestimmte Regen den gesamten Rennverlauf. Der Schweizer
Martin Elmiger fuhr alleine vorneweg. Ich konnte mir bei den beiden
Zwischensprints des Tages nach 156 und 181 Kilometern aber immerhin
die jeweils drei Punkte als Erster des Feldes sichern. Also werde
ich mir in den kommenden Tagen wohl das Sprinttrikot vornehmen. Vor
der Ankunft am Flumserberg schaltete ich dann einen Gang zurück und
rollte mit dem Gruppetto nach oben.
Obwohl es jetzt total neblig ist und immer noch regnet, freue ich
mich schon auf die kommenden beiden Flachetappen. Eine
Ausreißergruppe wäre mein Ding, und ich werde alles versuchen, um
im richtigen Moment mitzuspringen.
Weissinger holt Sprinttrikot bei der Tour de Suisse
Weissinger: "Dass der Tagessieg außer Reichweite ist, war bald klar. Das Sprinter-Trikot der viertgrößten Landes-Rundfahrt entschädigt aber für die Anstrengungen an diesem regnerischen Arbeitstag. Das war mein Ziel. Meine Form ist gut und ich bin guter Dinge, die Führung bis Bern erfolgreich verteidigen zu können. Ab sofort sehe ich weiß." In der Gesamtwertung belegt Florian Stalder (Sui) als bester Volksbank-Fahrer den 16. Zwischenrang, 1:34 Minuten hinter dem führenden Spanier Igor Anton (Euskaltel). Die morgige vierte Etappe führt von Flums über 171 km nach Domat-Ems.

Bei der Siegerehrung im weißen Trikot Foto: Mario Stiehl
KRZ: Weissinger im Weißen Trikot - Rad: Profi aus Grafenau setzt bei Tour de Suisse Ausrufezeichen
Damit feierte der 29-jährige Rad-Profi aus Döffingen einen
seiner größten Erfolge.
Mit der Fahrt in einer fünfköpfigen Ausreißergruppe auf der
Schlussetappe von Altdorf nach Bern machte der Schwabe ais dem
österreichischen Team Volksbank alles klar. Beim vorletzten
Zwischensprint war Weissinger wie schon bei seiner Flucht am
vergangenen Montag der Schnellste, sicherte sich weitere sechs
Punkte und damit den Sieg in der Sonderwertung um das begehrte
weiße Kleidungsstück. "Dass der Tagessieg außer Reichweite war,
wurde mir bald klar. Das Sprinter-Trikot der viertgrößten
Landes-Rundfahrt entschädigt aber für die Anstrengungen der
vergangenen neun Tage", so Weissinger. "Das war auch mein Ziel.
Meine Form war zum Glück so gut, dass ich die zu Wochenbeginn
übernommene Führung bis zum Schluss verteidigen konnte."
Weissinger gewinnt Sprintwertung bei der Tour de Suisse
22.06.2008 - Das Weiße Trikot der Tour de Suisse geht wie im
Vorjahr (Florian Stalder/Sui) an das Vorarlberger Team Volksbank.
René Weissinger gewinnt die Sprint-Gesamtwertung vor Herve
Duclos-Lassalle (Fra) und David Loosli aus der Schweiz. Auf dem
Schlussabschnitt über 168 Kilometer von Altdorf nach Bern agierte
der 30-jährige Deutsche souverän, fuhr über 130 Kilometer in einer
fünfköpfigen Spitzengruppe und gewann die erste Sprintwertung des
Tages, wodurch ihm die Gesamtführung nicht mehr zu nehmen war. Erst
zehn Kilometer vor dem Ziel wurden die Ausreißer von den Verfolgern
gestellt. Der Schweizer CSC-Profi Fabian Cancellara eroberte in der
Folge seinen zweiten Etappen-, der Tscheche Roman Kreuziger
(Liquigas) den Gesamtsieg.
Team Manager Thomas Kofler, der wie Harald Morscher und
Team-Mechaniker Johannes Kofler heute seinen 36. Geburtstag feiert,
resümierte selbst ohne den angepeilten Etappensieg zufrieden: "Das
Trikot zählt. Der Etappensieg war nach Pollacks Ausfall
(Bronchitis, Anm.) zwar nicht außer Reichweite, aber schwer
umzusetzen. Zudem fehlte Gerrit Glomser. In der ProTour müssen wir
uns nach der Decke strecken: Wir haben uns gut gezeigt, waren oft
in Gruppen vertreten. Die Burschen haben gesehen, dass sie vorne
mitfahren können, was ihnen Mut und Hoffnung für die nächsten
Rennen gibt." In der Gesamtwertung belegte der Schweizer Florian
Stalder mit 13.28 Minuten Rückstand als bester Volksbank-Fahrer den
21. Rang.

Beim Bergzeitfahren am Klausenpass Foto: Mario Stiehl
René Weissinger bester Sprinter bei der Tour de Suisse
Nach dem Motto «Angriff ist die beste Verteidigung« attackierte René Weissinger bereits im ersten Drittel der Schlussetappe, die von Altdorf nach Bern führte. Der Spanier Francisco Perez Sanchez, der Holländer Maarten Tjallingi, der Franzose Hervé Duclos-Lasalle und der Süd-Afrikaner Darren Lill folgten Weissinger, und es bildete sich eine 5-köpfige Spitzengruppe, die optimal harmonierte. Auf den folgenden 50 Kilometern bauten die fünf Ausreißer ihren Vorsprung bis auf maximal vier Minuten aus.
Erst nach über 100 Kilometern rückte das Feld wieder auf knapp zwei Minuten heran. Den Kampf um die erste Sprintwertung des Tages machten die fünf Spitzenreiter jedoch noch unter sich aus. Die schnellsten Beine hatte dabei erneut René Weissinger, der sich sicher vor Duclos-Lasall und Tjallingi durchsetzte und weitere sechs Punkte erkämpfte. Damit hatte René Weissinger mit insgesamt 24 Punkten die Gesamtwertung um das Weiße Sprint-Trikot endgültig und verdient gewonnen.
Als neun Kilometer vor dem Ziel das Hauptfeld bis auf wenige Sekunden heranbrauste, zeigte der ehrgeizige Schwabacher noch immer großen Kampfgeist. Zusammen mit Francisco Perez Sanchez versuchte er, einen knappen Vorsprung von etwa 300 Metern ins Ziel zu retten, während seine drei anderen Begleiter resignierten. Nach der langen Solojagd über 130 Kilometer bei hochsommerlichen Temperaturen fehlten Weissinger und seinen letzten Begleiter am Ende jedoch die nötigen Reserven.
«Für ein paar Sekunden träumt man so kurz vor dem Ziel schon vom Etappensieg, doch mir war sofort klar, dass wir da keine Chance mehr hatten«, sagte Weissinger erschöpft, aber glücklich im Ziel der Etappe, die der Schweizer Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancelara gewann. «Bis zu meiner Attacke gab es heute einige sehr heikle Momente. Da hatte ich wirklich Angst, ich könnte das Trikot doch noch verlieren«, gestand René Weissinger und fügte hinzu: « Es war für mich ein extrem harter Renntag. Am schlimmsten fand ich heute die große Hitze und den ständigen starken Gegenwind, der sehr viel Kraft kostete. Um so mehr freue ich mich, dass es trotzdem geklappt hat, denn das Weiße Trikot der Tour de Suisse ist für einen Rad-Profi schon etwas Besonderes«.
Auch Weissingers Teamchef Thomas Kofler, der am Sonntag seinen 36. Geburtstag feierte, war mehr als zufrieden: «Das Weiße Trikot von René ist ein toller Erfolg für das Team Volksbank. Unsere Jungs haben alles gegeben und sich im Wettbewerb mit den besten Pro-Tour-Mannschaften sehr beachtlich geschlagen. Sie waren sehr häufig bei Attacken vorne dabei, das macht mich optimistisch für die nächsten Rennen.« Manfred Marr
Gesamtergebnis der Sprint-Sonderwertung um das Weiße Trikot: 1. René Weissinger (Deutschland) Team Volksbank 24 Punkte, 2. Hervé Duclos-Lassalle (Frankreich) Cofidis - Le Crédit par Téléphone 15, 3. David Loosli (Schweiz) Lampre 14, 4. Martin Elmiger (Schweiz) AG2R La Mondiale 13, 5. Johan Van Summeren (Belgien) Silence - Lotto 12, 6. Philip Deignan (Irland) AG2R La Mondiale 9, 7. Pieter Jacobs (Belgien) Silence - Lotto 9, 8. Steve Morabito (Schweiz) Astana 6, 9. Andreas Dietziker (Schweiz) Team Volksbank 6, 10. Maarten Tjallingii (Holland) Silence - Lotto 5, 11. Steve Zampieri (Schweiz) Cofidis - Le Crédit par Téléphone 5, 12. Jérôme Pineau (Frankreich) Bouygues Telecom 4, 13. Ronny Scholz (Deutschland) Gerolsteiner 4, 14. Iñigo Landaluze Intxaurraga (Spanien) Euskaltel - Euskadi 4, 15. Sébastien Rosseler (Belgien) Quick Step 4, 16. Jens Voigt (Deutschland) Team CSC 3.
KRZ: René Weissinger liebt das weiße
Rad: Nach Husarenstreich bei der Tour de Suisse gibt Grafenauer Profi Sprinttrikot nicht mehr her
Kreiszeitung 26.06.08
Grafenau - Am Sonntag ist in Bern die Tour de Suisse zu Ende
gegangen. Der Grafenauer René Weissinger war einer von wenigen
Radprofis, die bei der abschließenden Siegerehrung auf dem Podest
standen.
Der Gesamterfolg ging an den Tschechen Roman Kreuziger, die
Punktewertung gewann Fabian Cancellara aus der Schweiz, die
Bergwertung der Kasache Maxim Iglinsky, der zusammen mit seinen
Mannschaftskameraden auch das beste Team nach 1411 Kilometern
stellte, und das Sprinttrikot holte Weissinger. 24 Punkte hatte er
am Ende auf seinem Konto und damit neun mehr als der Franzose Hervé
Duclos-Lasalle. Zweimal war der Schwabe vom österreichischen Team
Volksbank in der Ausreißergruppe des Tages und sicherte sich so die
entscheidenden Zähler. Ein toller Erfolg bei der viertgrößten
Landesrundfahrt der Welt hinter der Tour de France, dem Giro
d'Italia und der Vuelta … Espana.
Genau genommen gab's sogar viele Weiße Trikots für Weissinger.
"Jeden Tag eines mit langen und eines mit kurzen Ärmeln", erzählt
er. Da kam von Montag bis Sonntag ein ganzer Haufen der begehrten
Kleidungsstücke zusammen. "Einige habe ich verschenkt", verrät
Weissinger. Gefahren ist er immer mit dem gleichen. "Das hebe ich
auf." Es wird einen Ehrenplatz unter seinen Trophäen
bekommen.
Auch das gefürchtete Bergzeitfahren am Samstag über 25 Kilometer
hinauf auf den Klausenpass bestritt Weissinger in Weiß. Ob es
deswegen viel besser lief als erwartet? "Schon nach fünf Kilometern
habe ich den eine Minute vor mir gestarteten Konkurrenten
eingeholt, nach zehn Kilometern den zweiten, der zwei Minuten
vorher losgefahren war", erzählt er. Da wusste der ehemalige
deutsche Bergmeister, dass er gut im Rennen lag und auf den
restlichen Kilometern nicht mehr ans Limit gehen musste, um in der
Karenzzeit zu bleiben.
Die gesparten Körner brauchte Weissinger schließlich am Tag darauf.
Da galt es für ihn, zehn aussichtsreiche Rivalen im Kampf um das
Sprinttrikot im Auge zu behalten. "Ich habe mir extra einen Zettel
mit den Startnummern der anderen am Rahmen befestigt", erklärt er
lachend. Doch am Ende war von den ernsthaften Anwärtern außer ihm
nur Duclos-Lasalle mit in der fünfköpfigen Fluchtgruppe. Als er den
im ersten Zwischensprint hinter sich gelassen hatte, war alles
klar. Zum Tagessieg reichte es aber für keinen der fünf, da das
Feld mit allen Sprintern die Ausreißer wenige Kilometer vor dem
Ziel wieder einholte.
In den Tagen nach der Tour de Suisse ließ es Weissinger eher ruhig
angehen. "Berge brauche ich nicht", sagt er nach den anstrengenden
Kletterpartien der vergangenen Woche. Doch einmal möchte er schon
noch vier bis fünf Stunden Rad fahren. Denn schließlich steht am
Sonntag mit der deutschen Meisterschaft in Bochum der nächste
wichtige Wettbewerb im Kalender. "Bei Attacken bin ich dabei", ist
der Grafenauer von seiner derzeit guten Form überzeugt. Vorne
mitfahren möchte er bei den nationalen Titelkämpfen. Das heißt für
ihn: "Erste zehn oder noch besser."

Auf dem Podium im weißen Trikot Foto: Mario Stiehl
René Weissinger auf Japanischer Radsportseite
Ich kann zwar kein Japansich, aber die Bilder sagen genug:
http://masciclismo.web.infoseek.co.jp/news/news.html?06232223
Platz 2 in Köflach
17.05.2008 - Nur geschlagen von Lokalmatador und
Topfavorit Bernhard Eisel (High Road) sprintete Team
Volksbank-Legionär René Weissinger heute, Samstag, beim 3.
Volksbank Radboom Rathauskriterium in Köflach auf den zweiten Rang.
Damit sorgte der Deutsche für den zweiten Podiumsplatz in nur einer
Woche für das Team Volksbank. Rund 3.000 Zuschauer drängten sich in
Köflach an der 550 Meter langen Strecke und erlebten ein packendes
Rennen, das in einem Sprint endete. "Eine tolle Kulisse und ein
Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können", freute sich
Weissinger nach absolvierten 100 Runden. "Der Aufwärtstrend geht
klar weiter."
Bei dem zum Volksbank Radboom zählenden Event machten die junge
Truppe der Vorarlberger Équipe eine gute Figur. Zuerst der
22-jährige Kärntner Christoph Sokoll und dann der Oberösterreicher
Josef Benetseder deckten alle Gruppen ab, im Finale sprang
Kriteriumspezialist Weissinger auf den richtigen Zug auf. "Ein
richtig schnelles und hartes Rennen. Immerwieder rissen Löcher auf,
man musste ständig auf der Hut sein."
Sturzpech hatte wie schon bei den Kriteriumsmeisterschaften in
Bludenz in der vergangenen Woche der Tiroler Alexander Egger und
musste in Köflach vorzeitig aussteigen. Den Schlusssprint vor den
Augen des Volksbank-Marketingverantwortlichen Dr. Kurt Böhm
entschied der Voitsberger Eisel klar vor sich, Weissinger verwies
Stefan Rucker (Elk) und Bernhard Kohl (Aut) auf die Ränge.
Verstärkt durch Cameron Wurf und Peter Presslauer startet die
Mannschaft am Sonntag beim GP Judendorf (UCI Kat. 1.2).
Volksbank Radboom Rathauskriterium
Köflach
Köflach (55 km)
| 1. | Bernhard Eisel | (Aut) | High Road | |
| 2. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank | + 0.00 |
| 3. | Stefan Rucker | (Aut) | Elk |

Ein Schwabe im "Steirer-Sandwich": René Weissinger am Köflach-Podium zwischen Bernhard Eisel (1.) und Stefan Rucker (3.).
Platz 2 für Pollack, Weissinger lange in Front
12.05.2008 - Starkes Rennen des Team Volksbank
beim "Neuseen Classics" (Ger/UCI Kat. 1.1) - und starkes Ergebnis
von Sprintass Olaf Pollack (Ger). Der Kolkwitzer belegt bei seinem
Heimrennen im Massensprint nach 191 km Platz 2, nur knapp
geschlagen vom Leipziger Lokalmatador Steffen Radochla (Ger/Elk).
"Unser erster Podiumsplatz in der Saison, und das nach einer tollen
Vorstellung des Teams", ist der Schweizer Gregor Gut, Sportlicher
Leiter des Teams zufrieden. "Taktisch ein einwandfreies Rennen. An
der Feinabstimmung im Sprint werden wir aber noch arbeiten."
Lange Zeit gestaltete eine elfköpfige Spitzengruppe das Rennen. Mit
einem Maximalvorsprung von zwei Minuten beschäftigten die
Ausreißer, unter ihnen Team Volksbank-Profi René Weissinger (Ger),
das Feld, während das Vorarlberger Professional Continental Team
sich voll und ganz aufs Finale konzentrieren konnte. 30 Kilometer
vor dem Ziel waren die elf wieder gestellt und der Weg für den
Doppel-Heimsieg geebnet. Zweitbester Fahrer des Teams wurde bei
seinem Einstand der Australier Cameron Wurf als 36.
"Für uns ist es ideal gelaufen", sagt Gregor Gut. So sieht es auch
Olaf Pollack: "Ein schönes Resultat, besonders für mich hier zu
Hause. Für die gesamte Mannschaft sollte das ein erneuter
Motivationsschub sein."

Auszeichnung: reneweissinger.de ist Webseite des Monats März 2008
Tour de Suisse Generalprobe
Platz 14 beim GP Schwarzwald
Es lief heute nicht schlecht bei mir, leider war ich nicht in der ersten Gruppe vertreten, am ersten Anstieg hatte ich ein bisschen ein hänger, da ich zuvor schon in jeder Gruppe mitgesprungen war. Die 10Mann haben wir natürlich nie wieder gesehen. Das restliche feld hat sich dann auch ziemlich zerpflückt. Ich bin dann mit 4Fahrern um Platz 13gesprintet. Somit war der 14.Platz schon in Ordnung.

Giro del Trentino

Schwere Etappen: Giro del Trentino
Platz 11 bei GP Denain
18.04.2008 - Mit der erfolgreichen Ankunft einer
15-köpfigen Fluchtgruppe endete gestern, Donnerstag, in Frankreich
der GP de Denain (UCI Kat. 1.1). Nach 194 km setzte sich in Denain
der Norweger Edvald Boasson Hagen durch, der damit nur einen Tag
nach Mark Cavendishs Sieg beim Scheldeprijs das Double für das Team
High Road fixierte. In der Fluchtgruppe, die sich schon bei
Kilometer 20 absetzen konnte, befand sich mit dem Deutschen René
Weissinger auch ein Fahrer des Team Volksbank. Weissinger erreichte
das Ziel mit eineinhalb Minuten Verspätung auf dem 11. Rang.
"René ist früh mitgesprungen und hat dabei einen guten Riecher für
die richtige Gruppe bewiesen", lobt der Sportliche Leiter Gregor
Gut. Bei starkem Wind kümmerte sich im Feld lange das Team Milram
um die Nachführarbeit, gab dieses Unterfangen am Ende jedoch auf.
Das Feld erreichte das Ziel mit großem Rückstand und wurde nicht
klassiert.
"Es ist sicherlicht schade, dass bei dieser starken Leistung heute
nicht mehr als ein elfter Platz herausgekommen ist", so Gut. "Ein
bisschen Glück gehört aber eben auch dazu, und das hat gefehlt, als
auf der vorletzten Runde die Gruppe noch einmal zersprungen ist.
Viel haben wir aber heute sicherlich nicht falsch gemacht."
GP de Denain
Raismes - Denain (194,6 km)
| 1. | Edvald Boasson Hagen | (Nor) | High Road Sports | 4:22:59 |
| 2. | Jimmy Casper | (Fra) | Agritubel | + 0.00 |
| 3. | Jimmy Engoulvent | (Fra) | Crédit Agricole | |
| ... | ||||
| 11. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank | + 1.32 |
von Andreas Richter
Weissinger enjoys racing in (sunny) Belgium
By Bjorn Haake in Schoten, Belgium
Team Volksbank's René Weissinger was positively surprised to not find typical Belgian weather at the start of the Scheldeprijs Vlaanderen in Antwerp. The 29 year-old German went on to finished 25th during sunny day that was marked by Mark Cavendish's win.
"I kept checking the weather report in the last couple of days. There was talk about rain," stated Weissinger to Cyclingnews. The rain, prevalent in the last couple of days, didn't materialise.
"It's nice, don't you think? I think everybody is happy when it's not raining." Weissinger soaked up the sun before the start and, after the sign-in, removed his leg warmers to get ready for some serious pedalling. "The sun is out and there isn't too much wind. I think we could see a bunch sprint."
And that, of course, wouldn't be so bad for Weissinger and some of his colleagues. "We have three sprinters; [André] Korff, [Daniel] Musiol and myself. We will decide [who to sprint for] during the race. It will depend on who has got the best legs," Weissinger made clear that bike racing is very dependent on team tactics and honestly speaking with team-mates. There is a lot of intuition and last minute scrambling in order to get into a winning position in a race as prestigious as the Scheldeprijs.
The Austrian team got going little later in the season, but they have competed in a few races in Belgium already. Weissinger himself has raced in the KBC-Driedaagse De Panne-Koksijde and in the Driedaagse van West-Vlaanderen. "We lack a bit of race practice," the German admitted. Not having raced all too much in Belgium, Weissinger added, "we still were behind a bit." But things are changing. "It's getting better. We did the Sarthe tour," Weissinger emphasised that the form is coming along.
One thing that makes the racing tricky in Belgium is the narrow streets and the nervous racing. Weissinger hoped Scheldeprijs wouldn't be that bad, "but in De Panne, yes, it was dangerous. In general, there are a lot of sidewalks and street dividers in the Belgian races." In addition to all that, the general rule is that the further up front you are the safer it is. "Everybody is trying to be at the front. Then, it's chaos."
However, the Belgian fans make up for a lot of it. "There was a super ambiance at the market square. It is very impressive." And with that, a smiling Weissinger went on to start his work day.
Sarthe Rundfahrt: Schwere Schlußetappe
Die letzte Etappe der Sarthe Rundfahrt wurde mir leider zum Verhängnis, ein steiler Anstieg mit 20% der 4x zu befahren hat mir leider beim letzten Mal hochfahren die Kräfte geraubt. Somit hab ich das Ziel 20sec hinter dem Sieger als 44. erreicht. In der Gesamtwertung bin ich 32. geworden. Jetzt heißt es erst mal kurz und schnell erholen, weil am Mittwoch & Donnerstag geht es auch schon mit dem Scheldepreis(BEL) & GP Denain (FRA) weiter.

Blick aus dem Mannschaftswagen, noch gabs was zu lachen, warum auch immer Bild: K.Völmle
Sarthe Rundfahrt Platz 6 für Weissinger
08.04.2008 - Mit zwei Top 10-Ergebnissen
startete das Team Volksbank heute in die viertägige
Sarthe-Rundfahrt (UCI Kat. 2.1) in Frankreich. Auf der 1. Etappe
von Aizenay nach Ligné (182,4 km) belegte René Weissinger Rang 6,
Daniel Musiol wurde Neunter.
Den Etappensieg machten zwei frühe Ausreißer unter sich aus, die in
einem spannenden Finish nur weniger Meter auf das heranjagende Feld
retten konnten. Anthony Ravard (Fra/Agritubel) siegte vor
Lokalmatador Thomas Voeckler (Fra/Bouygues Télécom) und trägt damit
morgen auch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.
Bester Österreicher am heutigen Tag ist der 21-jährige Team
Volksbank-Vorarlberger Philipp Ludescher als 39.
René Weissinger ist mit dem Auftakt zufrieden. Denn bevor er
Youngster Yauheni Hutarovich und Sprintass Jean-Patrick Nazon im
Spurt hinter sich ließ war der Deutsche noch gestürzt. "Das Finish
war kriminiell", so der 29-Jährige. Mit dem Resultat ist er aber
zufrieden, "denn es stehen viele gute Sprinter hier am Start. Auf
der Halbetappe morgen Vormittag heißt es keine Zeit zu verlieren
und noch einmal im Spurt vorne mitzumischen." Für das Zeitfahren am
Nachmittag hat sich Weissinger nämlich auch einiges vorgenommen.
"Die Beine sind nach den 'Drei Tagen von De Panne' gut und ich
fühle mich stark. Wer morgen nach dem Zeitfahren am weitesten vorne
ist, der wird auch in der Gesamtwertung ein Wörtchen mitreden
können."
Der Sportliche Leiter der Vorarlberger, Gregor Gut, freut sich über
die frühen Topresultate. "Das hat gut gepasst heute. An der
Abstimmung im Finale werden wir aber trotzdem noch feilen müssen."
Die morgige Halbetappe führt über 99 km von Varades nach Angers, wo
am Nachmittag das neun Kilometer lange Zeitfahren stattfindet. Auf
der offiziellen Website des Rennens berichtet ein Live-Ticker vom
Geschehen.
1. Etappe
Aizenay - Ligné (182,4 km)
| 1. | Anthony Ravard | (Fra) | Agritubel | 4:49.45 |
| 2. | Thomas Voeckler | (Fra) | Bouygues Télécom | + 0.00 |
| 3. | Angelo Furlan | (Ita) | Crédit Agricole | + 0.06 |
| 4. | Jimmy Casper | (Fra) | Agritubel | |
| 5. | René Weissinger | (Ger | Team Volksbank | |
| 9. | Daniel Musiol | (Ger) | Team Volksbank | |
| 39. | Philipp Ludescher | (Aut) | Team Volksbank |
Gesamtwertung
| 1. | Anthony Ravard | (Fra) | Agritubel | 4:49.29 |
| ... | ||||
| 6. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank | + 0.06 |
| 9. | Daniel Musiol | (Ger) | Team Volksbank |
von Andreas Richter

Platz 6 zum Auftakt bei der Sarthe RF Foto:Mario Stiehl
Weissinger beendet De Panne als 47.
03.04.2008 - Zwei Halbetappen beendeten heute, Donnerstag, die
"Drei Tage von De Panne" (UCI Kat. 2.HC) in Belgien. Auf der ersten
Halbetappe über 119 Kilometer von und nach De Panne siegte wie
bereits gestern der Brite Mark Cavendish (High Road) im
Massensprint. Nach den schweren Stürzen von gestern riskierten die
Team Volksbank-Profis nicht mehr, im abschließenden Zeitfahren
zementierte der Deutsche René Weissinger als Bester Platz 47 (3:03
Minuten Rückstand), den Etappensieg und damit auch den Gesamtsieg
holte sich in beeindruckender Manier der Holländer Joost Posthuma
(Ned).
Der Sportliche Leiter des Team Volksbank Gregor Gut zieht nach den
drei Tagen Resümee. "Es war eben wieder Belgien", so der Schweizer.
"Wir müssen froh sein, dass wir am letzten Tag in keine Stürze mehr
verwickelt waren." Nun dürfe man nach den harten Erfahrungen in
dieser Woche aber den Kopf nicht hängen lassen. "Resultate waren
keine dabei, aber die Rennkilometer haben allen sehr gut getan und
sind sehr wertvoll." In die gleiche Kerbe schlägt Team Manager
Thomas Kofler. "Ich denke, dass die Jungs in zwei Wochen parat sein
werden", erwartet der Vorarlberger.

Beim Zeitfahren in De Panne Foto: Mario Stiehl
3a Etappe:
De Panne - De Panne (119 km)
| 1. | Mark Cavendish | (Gbr) | High Road | 2:53.36 |
| 2. | Francesco Chicchi | (Ita) | Liquigas | + 0:00 |
| 3. | Borut Bozic | (Slo) | Cycle Collstrop | |
| ... | ||||
| 57. | René Weissinger | (Aut) | Team Volksbank |
3b Etappe:
De Panne - De Panne EZF (13,7 km)
| 1. | Joost Posthuma | (Ned) | Rabobank | 16.27 |
| 2. | Magnus Backstedt | (Swe) | Slipstream Chipotle | + 0:15 |
| 3. | Stijn Devolder | (Bel) | Quick Step | + 0:16 |
| ... | ||||
| 55. | René Weissinger | (Aut) | Team Volksbank | + 1:31 |
Gesamtwertung
| 1. | Joost Posthuma | (Ned) | Rabobank | 14:15.05 |
| ... | ||||
| 47. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank | + 3:03 |
Operation und mehrwöchige Pause für Hungerbühler
02.04.2008 - Für die Volksbank-Profis Olaf
Pollack ("Ich wurde an der Spitze des Feldes abgeschossen") und
Pascal Hungerbühler endeten die "Drei Tage von De Panne" (Kat.
2.HC) schmerzvoll. Der 31-jährige Schweizer erlitt auf der 2.
Etappe eine Fraktur des linken Außenfußknochens. "Ein
vorbeikommender Fahrer rollte, als ich nach Sturz in einem Busch
lag, über mein Bein. Blöd gelaufen", so die Reaktion Hungerbühlers
im Krankenhaus.
Noch im Spital in Oostende wurde ihm ein Gipsverband angelegt. Am
Abend trat Hungerbühler die Heimreise in die Schweiz an, wo er am
Donnerstag operiert werden soll. "Eine stablisierende Platte wird
die Heilung beschleunigen, eine mehrwöchige Pause ist aber
unumgänglich. Wir wollen kein Risiko eingehen", erklärt Team
Manager Thomas Kofler.
Eine Röntgenuntersuchung bei Pollack bestätigte den Verdacht auf
Hand-Fraktur (links) nicht, der 33-jährige Kolkwitzer kam mit einer
schweren Prellung glimpflich davon. "Zum Glück hatte ich ohnehin
eine zweiwöchige Traingspause eingeplant. Die Verletzung wirkt sich
deshalb kaum aus. Schmerzhaft, aber nicht tragisch", sagt der
Vizeweltmeister im Madison (mit Roger Kluge).
Kofler: "Das Pech klebt uns zwar hartnäckig an den Fersen, aber es
kann nur besser werden, so schnell lassen wir uns nicht
unterkriegen." Für einen kleinen Lichtblick hatten Daniel Musiol
und Rene Weissinger am Ende der zweiten Etappe (228 km von Zottegem
nach Koksijde) georgt: Die beiden Deutschen belegten im
Massensprint die Tagesränge 21 und 22.
2. Etappe:
Zottegem - Koksijde (228 km)
| 1. | Mark Cavendish | (Gbr) | High Road | 6:06.35 |
| 2. | Francesco Chicchi | (Ita) | Liquigas | + 0:00 |
| 3. | Sébastien Chavanel | (Fra) | Francaise des Jeux | |
| ... | ||||
| 21. | Daniel Musiol | (Ger) | Team Volksbank | |
| 22. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank |
Gesamtwertung
| 1. | Enrico Gasparotto | (Ita) | Barloworld | 11:04.35 |
| ... | ||||
| 64. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank | + 1:42 |
Wind und Regen reißen in De Panne Abstände
01.04.2008 - Wind und Regen machte die Auftaktetappe der "Drei
Tage von De Panne" (UCI Kat. 2.HC) in Belgien zu alles anderem als
einer Spazierfahrt: Hinter Etappensieger Enrico Gasparotto
(Ita/Barloworld) rissen auf dem 192 Kilometer langen Tagesabschnitt
von Middelkerke nach Zottegem trotz flachem Profil bereits
teilweise große Zeitabstände auf. Bester Team Volksbank-Profi: Der
Deutsche René Weissinger mit 1:31 Minuten Rückstand (68.).
Während Weissinger mit einer aktiven Fahrt aufzeigte, im Finale
jedoch den Anschluss verpasste, setzte es für Olaf Pollack, der
erst gestern nach der Bahn-WM in Manchester zum Team gestoßen war,
einen ruppigen Empfang: Der Kolkwitzer stürzte und erreichte das
Ziel wie seine Teamkollegen mit größem Zeitrückstand.
"Es geht besser", lautete der trockene Kommentar von Team Manager
Thomas Kofler nach der 1. Etappe. "Heute war von den Bedingungen
her alles dabei. Aber das gibt Härte und Form. Ich denke in zwei
Wochen werden die Jungs topfit sein und ganz vorne um Ergebnisse
mitfahren. Wir dürfen uns nicht zu wenig Zeit geben, um die nötige
Rennhärte zu erlangen." Doch bereits morgen will Kofler eine
Trotzreaktion seiner Mannschaft sehen. Auf dem 220 Kilometer langen
Teilstück von Zottegem nach Koksijde gibt es nur eine Devise:
"Attacke!"

Ein Squeezy nach dem Zieleinlauf Foto: Mario Stiehl
1. Etappe:
Middelkerke - Zottegem (192 km)
| 1. | Enrico Gasparotto | (Ita) | Barloworld | 4:58.11 |
| 2. | Luca Paolini | (Ita) | Acqua & Sapone | + 0:00 |
| 3. | Manuel Quinziato | (Ita) | Liquigas | |
| ... | ||||
| 68. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank | + 1:31 |
| 80. | Daniel Musiol | (Ger) | Team Volksbank | + 6:09 |
| 81. | Josef Benetseder | (Aut) | Team Volksbank |
Gesamtwertung
| 1. | Enrico Gasparotto | (Ita) | Barloworld | 4:58.00 |
| ... | ||||
| 68. | René Weissinger | (Ger) | Team Volksbank | + 1:42 |
3 Tage von De Panne Middelkirke-Zottegem 192km
Harelbeke & Brabant
Leider konnte ich bei Harelbeke & Pfeil von Brabant 2x mal das Ziel nicht erreichen. Bei Harelbeke musste ich nach 155km vom Feld reißen lassen, und war somit auch bald aus dem Rennen. Obwohl es mir nicht so schlecht lief fehlt doch noch ein Stück an meiner Form. Ich vermute die Rennkilometer fehlen halt schon, v.a. nach 3Wochen keine Rennen.
Auch beim Pfeil von Brabant hab ich das Ziel leider nicht erreicht, 2Runden vor Schluß musste ich die Segel streichen. Kurz danach gabs dann ein tolles Foto im Camper nach dem Rennen, das zeigt, dass das Rennen nicht ganz so sonnig war ;-)
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Foto: Peter P.
Belgische Woche

2006 beim Pfeil von Brabant
Rund um Köln abgesagt wegen Schneechaos
24.03.2008 - "Als ich um sieben aufgestanden bin
waren die Straßen noch frei, eine Viertelstunde später hat es
durchgeschneit bis halb zwölf." Für den Sportlichen Leiter des Team
Volksbank Patrick Vetsch gibt es keine Diskussion an der Absage der
93. Auflage von Rund im Köln zum 100-jährigen Bestehen des Rennens.
"An ein Radrennen war heute nicht zu denken."
Auch für den achtfachen österreichischen
Cross-Meister Peter Presslauer keine Frage, obwohl ihm solche
Bedingungen doch nicht fremd sein sollten... "Schön und gut, aber
für ein Straßenrennen viel zu gefährlich!", sagt der 29-jährige
Tiroler. "Null Grad, verschneite Straßen - es war die einzig
richtige Entscheidung." Auch die vorgeschlagene Verkürzung auf 60
Kilometer wäre für die Akteure des Team Volksbank keine Option
gewesen. "Das wäre nicht mehr Rund um Köln gewesen", bekräftigt
Vetsch. "Das hat sich so ein Rennen zum 100. Geburtstag nicht
verdient."
Während beraten wurde sammelte sich an den Steigungen der Schnee,
Räumfahrzeuge standen in der kurzen Zeit am Ostermontag nicht in
ausrechendem Maß zur Verfügung. Vetsch: "Als der Start auf 13:30
Uhr verschoben wurde, war für uns eigentlich klar, dass nur noch
eine Absage folgen kann. Dennoch", so der Schweizer weiter, "haben
wir uns bis zuletzt so auf unsere Aufgabe vorbereitet, als würden
wir fahren. Wir haben die taktischen Anweisungen auf die
Bedingungen angepasst und uns auf alle Eventualitäten vorbereitet.
Dass die Absage aber gekommen ist war die beste
Entscheidung."
Und wie steht es nun um die Zukunft des Traditionsrennens, dessen
Ausrichtung schon 2008 auf der Kippe stand? "Ich habe mit dem
Veranstalter gesprochen, und natürlich kann diese Absage fatale
Auswirkungen haben", ist sich Patrick Vetsch bewusst. "Es wird
nächstes Jahr gewiss nicht einfacher für die Organisatoren werden,
aber es wäre schade um dieses schöne Rennen. Wir rechnen damit,
auch im 101. Jahr am Ostermontag nach Köln reisen zu können."

Mein Blick am morgen aus dem Hotelzimmer
Rund um Köln: Team Volksbank setzt auf Ausreißer
21.03.2008 - Erstes Rennhighlight für das Team
Volksbank am Ostermontag: Mit einem siebenköpfigen Aufgebot geht
die "Ländle"-Equipe in die Jubliäumsausgabe der deutschen
Saisoneröffnung "Rund um Köln" (UCI Kat. 1.HC). 100 Jahre Rund um
Köln - und in seiner 93. Auflage will das Team Volksbank vorne
mitmischen. 205 Kilometer über stark coupiertes Terrain, von
Leverkusen hinein in die Rheinmetropole an die Dillenburger Straße.
"Ein Rennen, dessen Verlauf so schwer vorherzusagen ist, wie bei
keinem anderen", weiß Patrick Vetsch. Der Schweizer ist der
Sportliche Leiter des Teams. "Sprint oder Gruppe - hier ist immer
alles möglich. Das Wetter wird eine große Rolle spielen." Wird es
wie angekündigt kalt, könnte der Klassiker zum beinharten
Ausscheidungsrennen mutieren.
Mit einer Gruppenankunft dürfte auch Vetsch angesichts des zur
Verfügung stehenden Kaders nicht unzufrieden sein: Die deutschen
Sprintasse Olaf Pollack (Bahn-WM) und André Korff (Rückenprobleme)
fehlen, nun setzt der Schweizer auf die Lokalmatadore Daniel Musiol
und den Vorjahresneunten, René Weissinger. "Wir wollen das Resultat
von 2007 bestätigen", peilt Vetsch für seine Schützlinge die Top 10
an. "Wir haben ein gutes und aggressives Team am Start, es ist also
machbar." Eine besondere Rolle in den Planungen spielt Weissinger.
"Ihm liegt der Kurs und die Massen an der Strecke werden für ihn
als deutschen Fahrer sicher einen zusätzlichen Ansporn darstellen.
Ich denke, er wird parat sein", sagt Vetsch, streicht aber auch
heraus, dass "alles vom Rennverlauf abhängen wird. Mit den Fahrern,
die wir am Start haben, sind wir aber für jede Situation gut
gerüstet und freuen uns auf dieses besondere Rennen."
Der WDR überträgt die 93. Ausgabe von "Rund um Köln" am Ostermontag
ab 10:20 Uhr live.
Das Team Volksbank bei Rund um
Köln:
Josef Benetseder (Aut), Alexander Egger (Aut), Peter
Presslauer (Aut), Pascal Hungerbühler (Sui), Philipp Ludescher
(Aut), Daniel Musiol (Ger), René Weissinger (Ger)
Sportlicher Leiter: Patrick Vetsch (Sui)

Zieleinlauf Rund um Köln 2007: Weissinger auf Platz 9, eingeklemmt an der Bande
Training auf Mallorca

Auch dieses mal war eine Runde über die traumhafte Westküste bis nach Andratx mit drin
Höllenritt in Westflandern 3.Etappe
Die heutige Etappe war absolut kein Spaß, schon am Morgen hörte ich das Grauenvolle Geräusch des Regengeplätschers am Fenster, und es war klar, dass das heute keine Sonntagsausfahrt wird. Bei der Renn-Besprechung im Camper gabs dann nur die Devise: Rette sich wer kann!
Mit schlotternden Beinen und schon total durchnässt gings dann los, vom Start weg sofort die ersten Attacken und ich hoch motiviert mit dabei. Als ich mich für kurze Zeit sogar mit einem Rabobankfahrer vom Feld abgesetzt hatte, wurde ich mir meines übermütigen Leichtsinns überhaupt erst bewusst: "Hey was ist wenn die uns jetzt fahren lassen, Du bist kaum wieder gesund, hast noch nicht genug trainiert und willst hier 180km bei Wind, Regen und Kälte von vorne nehmen." Gottseidank wurden wir bald wieder eingeholt, denn so ein Unterfangen wäre wirklich nur zum Schiefgehen verurteilt.
Das Rennen blieb die ganze Zeit über schnell, nie wurde mal langsam gemacht damit man mal kurz durchschnaufen konnte. Nach der Hälfte des Rennens teilte sich das Feld in mehrer Gruppen, wo ich mich da befand kann ich nicht sagen, jedenfalls nicht vorne. In der Verpflegung kam ich das nächste Mal in die Predoullie als ich bei 60Sachen und Windkante einen Verpflegungsbeutel annahm...trotzdem der heiße Tee von unserem Betreuer Arek war Gold wert, 0,5l in 3Sekunden zu trinken ist glaube ich auch rekordverdächtig.
Bei km 125 kam dann auf einmal ein Stück von 2km Kopfsteinplaster, hier gings dann richtig zur Sache. Dass es auf ebener Strecke so schwer gehen kann, kann man sich nicht vorstellen, ich hab alles gegeben was ich konnte und ich schau runter auf mein Tacho und seh die depremierende Zahl: 22,3km/h .Das kann doch wirklich nicht war sein, dachte ich mir. Nach dem Plaster war ich jedenfalls noch(bzw.wieder) im Hauptfeld, bis es auf der Windkante vor mir einen Sturz gab, dabei bin ich in die Seitenrinne der Straße gekommen und nicht mehr raus gekommen...tja und dann wars vorbei, abgehangen und kurze Zeit später frierend und schlotternd Richtung Dusche spaziert.
Jetzt heißt es erst mal zwei Tage regenerieren und dann am Mittwoch ab nach Mallorca, eine Woche Training. Und dann gehts mit einem straffen Rennprogramm und einer bis dahin hoffentlich besseren From weiter zu den Rennen: Rund um Köln, E3 Preis Harelbeke, Pfeil von Brabant, 3Tage von de Panne und Circuit de la Sarthe.
"Wir probieren es aufs Neue" 2.Etappe Westflandern RF
08.03.2008 - Leaderwechsel bei den "Driedaagse
van West-Vlaanderen": Der Weißrusse Yauheni Hutarovic (Francaise
des Jeux) holt sich auf den 180,5 km von Torhout nach Handzame
Etappensieg und Führungstrikot. Bester Fahrer des Team Volksbank
wird der Deutsche René Weissinger, der als einziger in einer
Führungsgruppe verblieb, die sich am Ende nach einem Massensturz im
Feld absetzen konnte. Kein Spitzenresultat jedoch für den Schwaben,
der sich rechtzeitig vor der Rundfahrt von einer schweren Erkältung
erholt hatte.
Nicht mehr am Start stand heute Pascal Hungerbühler. Nach seinem
Sturz gestern wurde der Schweizer aus dem Rennen genommen. "Ihm
geht es aber gut, er konnte heute schon wieder sechs Stunden
trainieren", beruhigt der Sportliche Leiter Gregor Gut.
Dafür erwischte das Sturzpech auch heute einen Volksbank-Fahrer:
Der Berliner Daniel Musiol, auf der gestrigen Etappe noch 12.,
machte unliebsame Bekanntschaft mit einem der Begleitfahrzeuge,
konnte das Rennen jedoch fortsetzen.
Guts Resümee vor der Schlussetappe am Sonntag: "Die Gruppe im
Finale wäre ideal für René gewesen, er ist aber nach seiner
Erkrankung noch nicht bei alter Stärke. Die anderen wurden durch
den Sturz behindert. Man kann das Rennen hier aber nicht nur auf
Glück oder Pech reduzieren, es war eben so, dass wir am Ende nur
einen Mann vorne hatten und das kann man nicht ändern. Wir
probieren es morgen aufs Neue."
Die Drei Tage von Westlfandern schließen morgen mit einem hügeligen
Rundkurs um Ichtegem (185,7 km).
2. Etappe: Torhout - Handzame (180,5
km)
1. Yauheni Hutarovic (Blr) Francaise des Jeux
2. Aurélien Clerc (Sui) Bouygues Télécom +0:00
3. Jean-Patrick Nazon (Fra) AG2R
...
32. René Weissinger (Ger) Team Volksbank
Gesamtwertung (nach der 2. Etappe)
1. Yauheni Hutarovic (Blr) Francaise des Jeux
von Andreas Richter

René Weissinger beendet die 2. Etappe als
bester Volksbank-Profi, für den Schlusssprint fehlen dem
29-Jährigen jedoch die Kräfte.
Foto © Mario Stiehl
Schmerzhafter Auftakt zur Westflandern-Rundfahrt 1.Etappe
07.03.2008 - Geprägt von harten Positionskämpfen, viel Wind und
noch mehr Stürzen war die erste Etappe der Driedaagse van
West-Vlaanderen (UCI Kat. 2.1) in Belgien: Auf den 176 km von
Kortrijk nach Bellegem setzte sich der Schweizer Aurélien Clerc
(Bouygues Télécom) im Sprint einer größeren Gruppe durch und ist
damit auch erster Träger des Leadertrikots. Das Team Volksbank
hielt sich bis zuletzt wacker und brachte Sprint-Spezialist Olaf
Pollack in Position, ein Massensturz 250 Meter vor der Ziellinie
behinderte aber nicht nur den Deutschen, sondern auch die
Sprintstars.
"Die Fahrweise am Ende war schon beinahe kriminell", beschreibt der
34-Jährige das Finale. "Daniel Musiol und Josef Benetseder haben
mich gut in Position gefahren, der Sturz direkt vor meiner Nase ist
natürlich Pech." Gregor Gut, Sportlicher Leiter der Mannschaft, ist
dennoch zufrieden: "So ist der Radsport, vor allem in Belgien. Eine
richtig schwere Etappe mit Anstiegen und Kopfsteinpflasterpassagen,
das Feld hat sich immer wieder geteilt."
Sturzpech auch in den eigenen Reihen, es erwischte Pascal
Hungerbühler. Der Schweizer Allrounder trägt Prellungen und "eine
Wunde am Ellbogen, die nicht gut aussieht", wie Gregor Gut
beschreibt, davon. Die morgige zweite Etappe von Torhout nach
Handzame (180,5 km) soll der Adliswiler jedoch bestreiten
können.
Von Andreas Richter
René Weissinger: Ich selbst hab mich erstaunlich gut gefühlt, es lief besser als gedacht(nach dieser langwierigen Erkältungspause) und konnte ganz gut mitfahren. Natürlich fehlt noch einiges an der Form, aber das wird schon. Das Rennen war war heute wirklich sehr hektisch und ich bin froh nicht gestüzt zu sein, einige Male war es wirklich sehr kanpp. Auf den letzten 3km musst ich dann doch noch vom Feld reißen lassen und bin dann alleine ins Ziel gerollt. Aber das ist halb so wild. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich dass es bergauf geht.
3 daagse van Westvlaanderen
Am kommenden Wochenende ist wieder Belgien angesagt, das Rennen 3Tage von Westflandern. Meine Erwartungen setze ich nicht zu hoch, da ich nach einer sehr zähen Erkältung erst wieder meine Form finden muss, deswegen werde ich diese Rundfahrt als Vorbereitung nutzen und erst mal versuchen das Ziel am Sonntag überhaupt zu erreichen. Danach gehts nochmal zum Training nach Mallorca, bis dann ab Ostern ein strenges Rennprogramm auf mich wartet.
Homepage 3 Tage von Westflandern: http://www.3dwvl.be/

Auch am Wochenende gehts wieder oft über die Kasseien(Kopfsteinplaster) und Hellinge (Hügel)
Team Volksbank in Bregenz vorgestellt
Vor der Kulisse der Seebühne in Bregenz standen heute, Mittwoch, 16 Radprofis im Rampenlicht: Das Team Volksbank stellte sich im Festspielhaus den zahlreich versammelten Medien- und Sponsorenvertretern sowie vielen Fans und Gästen des Teams vor. Groß war der Andrang nach den ersten Erfolgen beim Saisonstart in Italien, die positive Atmosphäre in der Mannschaft deutlich zu spüren.

Vor der Seebühne in Bregenz
Nach einer Trauerminute für den am Heiligen Abend verstorbenen Team
Volksbank-Profi Andreas Matzbacher stellten Powermoderator Martin
Böckle und Eurosport-Kommentator Karsten Migels die gereifte
Volksbank-Mannschaft vor. "Eine gute Mischung aus jungen,
hochmotivierten Fahrern und Routiniers", stellte Migels mit
fachmännischem Auge anerkennend fest. Das Team rund um Gerrit
Glomser, Olaf Pollack und Co präsentierte sich sympathisch und
voller Selbstvertrauen.

Teamfahrzeuge vor dem Festspielhaus
Zu den Zielen in der kommenden Saison äußerte sich Patrick
Vetsch, Sportlicher Leiter der Vorarlberger Equipe: "Die sind
ähnlich gesteckt wie im Vorjahr. Die Mannschaft ist nun breiter
gefächert und die Fahrer gehen gut miteinander um. Ich habe keine
Angst vor der neuen Saison." Freude auch bei Team Manager Thomas
Kofler. "Es ist schön, dass wir zu Beginn unserer zehnten Saison
hier an die Wurzeln der Mannschaft zurückkehren, wo unsere Fans zu
Hause sind", sagte der 35-Jährige. Landesrat Siegi Stemer
gratulierte Kofler zum Weg des Teams und der erfolgreichen
Nachwuchsarbeit. "Das Land Vorarlberg steht voll und ganz hinter
dem Team und seiner Philosophie. Die Mannschaft hat Schritt für
Schritt eine seriöse Entwicklung durchgemacht."
Der Marketing-Beauftragte der Vorarlberger Volksbank, Markus
Dietrich, bekräftigte, "dass die Volksbank als Hauptsponsor stolz
auf dieses Projekt ist. Hier wird professionelle Arbeit geleistet,
Werte wie Sympathie und Internationalität stehen ganz oben. Für
diese Werte steht auch die Volksbank." Außerdem strich Dietrich die
Vorbildwirkung der Profimannschaft heraus.
Nach eineinhalb Stunden war der offizhielle Teil der
Teamvorstellung beendet und der Startschuss in das neue Jahr
offiziell erfolgt. Das Team Volksbank begibt sich bereits morgen
auf den Weg ins oberbayrische Raubling, wo die Mannschaft bei
Rad-Ausstatter Corratec ein zweites Mal vorgestellt wird.
Teampräsentationen am 21.2. in Bregenz und 22.2. in Raubling
Die diesjährige Teampräsentation findet am 21.2. in Bregenz im
Festspielhaus und am 22.2. in Raubling bei unserem Radausrüster
Corratec statt. Zur Mannschaftsvorstellung im Festspielhaus
Bregenz mit Blick auf den Bodensee werden zahlreiche Medien-
sowie Sponsorenvertreter und Gäste des Teams erwartet.
Die Präsentation beginnt um 12:30 Uhr im Seestudio mit imposantem
Blick auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele und die Bregenzer
Bucht. Fahrer und Team-Management stehen nach der Vorstellung für
Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Für die Gäste stehen in der näheren Umgebung des
Festspielhauses mehrere Großparkplätze zur Verfügung. Durch ein
Parkleitsystem werden Sie während der Einfahrt Bregenz über freie
Parkplätze informiert.
Detailierte Informationen zur Anfahrt finden Sie auf der Homepage
des Festspielhaus Bregenz.

Das Team Volksbank 2008
Buongiorno Italia
Die letzte Woche habe ich zuhause verbracht, hier hab ich mich regeneriert mit Sauna, Massage & Co. und neue Kräfte für die nächsten 2Wochen gesammelt. Am Freitag gehts los in die Toscana zum Teamtrainingslager. Allerdings steht nicht nur Training auf dem Programm: Das neue Material muss erst mal eingestellt und ausprobiert werden. Des weiteren werden Fotos für die Autogrammkarten, Webseiten und Presse gemacht. Irgendwann werden wir dann auch mal zum Training kommen, doch schon sehr bald stehen auch gleich die ersten Rennen mit GP Costa degli Etruschi und GP della Grossetto an.

Toscana, Training in herrlicher Umgebung
Adios Mallorca
Mallorca ist leider wieder vorüber, 14tolle Tage, super Wetter, super Training und immer gute Laune (nicht zuletzt dank Peter) sind vorbei. Dabei möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei ihm bedanken dass wir zusammen 2 so tolle Wochen zusammen erlebt haben...mit Spaß läuft eben alles leichter.
Jetzt heißt es erst mal eine Woche bisschen erholen, bevor es mit dem Team in die Toscana zur Sache geht, zuerst Training und anschließend gleich die ersten Rennen, aber Sorgen muss ich mir keine machen, ich bin gewappnet.

Trainingslager auf Mallorca
Hier gebe ich mal einen Einblick was ich im Trainingslager so trainiere, bzw. sonst noch so mache.(Es gibt auch noch ein Leben ohne Fahrrad!!) Bin dieses Mal etwas geschwächt ins Trainingslager, da ich ziemlich lange krank war und dann noch beim Skifahren war, d.h ich hab 2 1/2 Wochen nicht auf dem Rad gesessen. Dementsprechend sind auch die Umfänge nicht ganz so hoch ausgefallen, da der Körper einfach noch nicht mehr her gegeben hat, trotzdem habe ich gemerkt wie die Form von Tag zu Tag besser wurde.
| Datum | km | h | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| 9.1. | 82 | 3 | flach mit Peter bis Sa Rapita- müde vom Flug - nachts nur 3h geschlafen |
| 10.1. | 130 | 4.20 | flach - in Gruppe Felanitx - mit einigen von Gerolsteiner |
| 11.1 | 150 | 5 | flach - über Felanitx - |
| 12.1 | 180 | 6 | bergig - Orient & Kloster Lluc |
| 13.1. | 35 | 1h40 | locker ins Café nach Palma - danach Stop im Fischrestauarnt |
| 14.1 | 150 | 5 | flach mit 1x San Salvador - locker |
| 15.1. | 135 | 5 | bergig - mit 15km K3 allein unterwegs |
| 16.1. | 180 | 6 | bei Sturm und Regen zu viert Küstenstraße bis Porto Cristo- ziemlich ätzend |
| 17.1. | - | - | mit dem Mietwagen um die Insel, Stop bei Weingütern in Binisalem, Mittagessen in Son Sardinas in einer coolen span. Kneipe, Besuch eines Malers, und anschließend Bummel durch Palma mit Besuch des Kunstmuseums - toll- |
| 18.1. | 150 | 5h30 | bergig - aber locker - maxPuls 140 - über Puig und dann Soller schöne Runde bei Sonnenschein -allein unterwegs-Anfangs schwere Beine da gestern nicht trainiert |
| 19.1. | 160 | 6h | bergig über Puig, Soller, Valldemossa, Deia Esporles- allein- abends in Palma beim Grillfest San Sebastian-lief gut heute |
| 20.1. | 120 | 4h | locker mit Ballermann 6Gruppe bis Felanitx und zurück |
| 21.1. | 180 | 6 | zuerst flach dann bergig Orient-Soller-Valldemossa, mit Leipziger Truppe, 3x5km EB am Berg |
| 22.1. | 200 | 6h30 |
flach mit Jungs von Intel-Action |
| 23.1. | 60 | 2h | lockere Runde mit Peter nach Llucmajor ins Cafe und zurück - danach Kofferpacken und heim, jetzt heißts erst mal bisschen regenerieren |

Beim Training in Mallorca zwischen Felanitx und Porreres
Viva Mallorca
Ab Mittwoch geht´s wieder los: Ab ins Trainingslager. Zusammen mit meinem Freund Peter ( www.velo-team.de ) werde ich 2Wochen in Mallorca trainieren gehen. Hauptaugenmerk des Trainings wird Grundlagen- und Kraftausdauertraining sein, und nicht zu vergessen: Ganz viel Spaß haben!
Hier gehts zum Kilometer-Tagebuch von Mallorca
Hier gibts Bilder von Mallorca

Trainingsgebiet Mallorca
Skitouren-Training
Momentan halte ich mich mit allen verschiedenen Trainingsmitteln fit, zum einen natürlich mit dem Rad, zum anderen im Fitnessstudio, ab und zu joggen(sofern das Knie mitmacht), an Weihnachten kommt noch Langlaufen dazu. Aber das Tollste & Spaßigste hab ich jetzt erst entdeckt: Skitouren! Der Aufstieg mit Skiern an denen Felle haften eignet sich optimal um im Ausdauerbereich zu trainieren. Zudem bewegt man sich in einer absoluten Traumlandschaft. Oben am Gipfel angekommen wird man zum Einen mit einer tollen Aussicht belohnt, und im Anschluss mit einer Abfahrt im Tiefschnee. Hier ein paar Eindrücke vom Wochenende:

Weissinger bleibt bei Volksbank
![]() René Weissinger bleibt beim Team Volksbank. Der 28-jährige
deutsche Allrounder, der nach einjährigem Intermezzo bei
Skil-Shimano 2006 nach Vorarlberg zurückgekehrt war, unterzeichnet
bis Ende 2008 mit Option und nimmt seine insgesamt vierte
Volksbank-Saison in Angriff. Weissingers größte Erfolge in der
vergangenen Saison waren zwei sechste Etappenränge bei der
Deutschland-Tour und der zweite Etappenrang bei der
Rheinland-Pfalz-Rundfahrt. von Michael Fruhmann |

