Platz 21 bei Vattenfall Cyclassics

214km in und um Hamburg: Die Vattenfall Cyclassics. Das größte Radrennen Deutschlands, bei Jedermännern sowie Profis. Entsprechend groß war heute meine Motivation! Nachdem gleich nach dem Start 2Fahrer dem Feld enteilten, war klar, dass dies heute ein sehr langer Tag werden würde. Die ersten 120km wurden in einem gemächlichen Tempo gefahren, allerdings wurde dann das Tempo  extrem erhöht. Und als es dann das erste Mal über den Waseberg ging, war Schluss mit lustig. Die erste Zieldurchfahrt bei km 150 war wahnsinn....soviele Menschen habe ich lange nicht mehr bei einem Radrennen erlebt. Menschenmassen ohne Ende. Ich bin komplett mit Gänsehaut da durchgefahren. Die nächsten drei Mal wurde dann der Waseberg in einem wirklich sehr hohen Tempo gefahren, so dass es das Feld ziemlich dezimiert hat. Ich hab immer versucht ganz vorne mit in den Berg zu fahren, allerdings ist das nicht einfach, da dies schließlich jeder will. Beim letzten Mal Waseberg musste ich wirklich alles geben um dabei zu bleiben, was mir auch gelungen ist. Im Finale am Schluß hab ich leider in einer rechts Kurve ca. 1km vor dem Ziel zu viele Positionen eingebüsst, so dass ich viel zu weit hinten auf die Zielgerade eingebogen bin. Und so wie man auf die Zielgerade gefahren ist, war dann auch die Zieleinfahrt, da die Straße ziemlich schmal und kurvig war. Ich bin dann 21. geworden, ein gutes Ergebnis, aber mit ein bisschen mehr Glück und etwas mehr Mut zum Risiko ist TopTen bei so einem Rennen möglich. 

6.Etappe Dänemark RF

Endlich ein Sieg für uns: Sebastian hat heute die Etappe gewonnen.

Wir haben heute mal wieder alles versucht in der Außreißergruppe zu sein, zuerst war ich in einer Gruppe, die leider nicht lief, danach war Andy Dietziker in einer Gruppe. Doch die Gruppe sollte nicht ankommen, das Feld wollte heute unbedingt einen Sprint. Im Nachhinein zum Vorteil von uns. Es ist sehr schön dass wir heute gewonnen haben, lastet doch immer ein gewisser Erfolgsdruck auf dem Team. Da kämpft man sich in eine Rundfahrt tagelang ab, und zeigt wirklich sehr starke Rennen, aber dann kommt aufgrund von Pech, kleinen fehlern oder dummen Zufällen einfach kein Erfolg bei raus. Deswegen ist es umso schöner dass am letzten Tag doch noch der Erfolg für unser Team da war.

Umso zuversichtlicher gehen wir jetzt in die nächsten Rennen. Für mich persönlich steht in 2Wochen das ProTour Rennen in Hamburg an. Meine Form ist jetzt wirklich sehr gut, und ich will dort nochmal ein sehr starkes Rennen zeigen. Letztes Jahr war ich 180km in der Spitzengruppe in Hamburg, allerdings ohne Resultat, das gilt es zu toppen, und das Ziel mit einem guten Resultat zu erreichen.

4.+5.Etappe

Am morgen gabs eine kurze aber zackige Etappe, die mit einem 50er Schnitt gefahren wurde. Leider ist nach der Hälfte des Rennens eine 4Mann Gruppe enteilt, welche das Glück hatte bis zur Schlußrunde mit Rückenwind zu segeln. Dies wurde vom Feld zu spät erkannt, und somit wurden die 4Außreißer nie wieder gesehen, für das Feld war es einfach unmöglich Boden gut zu machen.

Am Nachmittag war dann Zeitfahren angesagt, 15km, auf einer leicht welligen Runde. Meine Situation war so, dass ich als 35. in der Gesamtwertung noch maximal 2Plätze gut machen, oder verlieren konnte, also habe ich mich dazu entschlossen das Zeitfahren zwar zügig zu fahren aber nicht mit allem was ich habe. Also habe ich am Ende als 66. 2minuten Rückstand auf den Sieger gehabt.

3.Etappe Dänemark Rundfahrt

Heute war die Königsetappe angesagt. Ständige Richtungswechsel, sehr starker Wind, schmale Straße und eine Schlußrunde mit einem 20%Anstieg machten die heutige Etappe zu einem wahren Klassiker. Schon auf dem Weg zur Schlußrunde wurde ein sehr hohes Tempo gefahren, so dass sich das Feld auf nur noch 40 Fahrer dezimiert hatte. Auch heute spürte ich noch die Strapazen des ersten Tages, so dass ich 2Rund vor Ende der Etappe die Spitze am 20%Anstieg ziehen lassen musste. Am Ende habe ich dann mit ca. 1:30min als 26. das Ziel erreicht, was für eine Königsetappe nicht schlecht ist, allerdings spiegelt das Ergebnis nicht meinen derzeitig guten Formstand wieder.

2.Etappe Dänemark Rundfahrt

An der Windkante gescheitert! Leider verlief das Rennen heute nicht ganz nach meinem Geschmack. Das richtige Auge hatte ich, als Saxobank und Cervelo die Windkante eröffneten, allerdings hatte ich von meinem gestrigen langen Ausreißversuchs einen "schweren Huf" so dass ich als einer der letzten die vordere WindStaffel ziehen lassen musste. Also habe ich mich in die zweite Staffel mit eingereiht, in der Hoffung mit meinen Teamkollegen nochmal nach vorne zu kommen. Leider war dies nicht mehrmöglich, so dass wir mit 4min Verspätung das Ziel erreicht haben.

1. Etappe Dänemark-Rundfahrt 120km in der Fluchtgruppe

29.07.2009 | 1. Etappe Dänemark-Rundfahrt
Weissinger setzt erstes Zeichen

Die 1. Etappe der "Post Danmark Rundt" (UCI Kat. 2.HC) brachte einen Heimsieg für Matti Breschel (Saxo Bank). Der Dänische Straßenmeister setzte sich in einem Bergaufsprint nach 175 km von Hirtshals nach Rebild vor Simon Gerrans (Aus/Cervelo) und Landsmann Martin Pedersen (Capinordic) durch. Als bester Fahrer des Team Vorarlberg-Corratec landet der Schweizer Andreas Dietziker auf dem 21. Platz.
Dietzikers Teamkollege René Weissinger setzte mit einer langen Flucht auf der Auftaktetappe der fünftägigen Rundfahrt ein erstes Zeichen. Der Deutsche attackierte bereits auf den ersten Kilometern des Rennens und blieb zusammen mit fünf Fluchtgefährten 120 km lang an der Spitze des Rennens. "Wir sind ein gutes und aufmerksames Rennen gefahren", lobt Teammanager Thomas Kofler. "Im Finale setzten wir wegen des Terrains auf Andreas Dietziker. Leider wurde er im Sprint eingebaut und hatte so keine Chance auf die Top 10."

Zahlreiche Angriffe und Ausreißversuche machten die 1. Etappe der Dänemark-Rundfahrt spannend. Als vor dem Schlussrundkurs in Rebild René Weissinger, Jeremy Hunt (Cervelo), Thijs van Amerongen (Vacansoleil), Jacob Nielsen Larsen (Glud & Marstrand) und Nicolaj Olsen (Vesthimmerland), die zwischenzeitlich einen Maximalvorsprung von fünf Minuten aufweisen konnten, gestellt wurden, folgten zahlreiche Attacken auf die favorisierte Saxo Bank-Mannschaft. Eine vierköpfige Gruppe versuchte auf der Runde, auf der Bergpunkte verteilt wurden, ihr Glück, das Feld reagierte jedoch rechtzeitig. Im Sprint war gegen Matti Breschel kein Kraut gewachsen. Der Däne übernimmt damit auch das erste Führungstrikot der Rundfahrt.

Am Donnerstag steht die 2. Etappe von Aars nach Arhus über 190 km auf dem Programm.

Training auf Mallorca mit dem Velo-Team Radreisen Mallorca

Auch dieses Jahr war ich wieder im März auf Mallorca zum trainieren. Da sich dieses Jahr der Rennkalender im Monat März als äußerst spärlich erwiesen hat, hatte ich die Gelegenheit 2 Wochen auf Mallorca zu trainieren. Gleichzeitig habe ich das Training mit der Tätigkeit als Tourenguide verbunden. Das heißt ich habe beim Velo-Team die Speedgruppe geleitet. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit den ambitionierten Hobbyfahrern gemeinsam zu radeln, und ihnen hilfreiche Tips und Tricks rund um das Thema Radsport zu geben. Speedgruppe aber heißt nicht dass wir mit 15Mann losgefahren sind und mit 4Mann wieder zurück kommen. Jeder konnte an den Bergen sein Tempo fahren und oben haben wir aufeinander gewartet. In der Ebene haben wir zusammen Grundlagentraining gemacht, aber auch mal das eine oder andere Mal forciert und EB gefahren. Meistens habe ich davor oder zwischendurch noch meine speziellen Intervalle gefahren, so dass Interessierte mitfahren konnten, oder einfach nur zuschauen konnten wie ein professionelles Training ausschaut. Dieses Art von Einbeziehung der Velo-Team Gäste ist sehr gut angekommen, so dass wir nächstes Jahr ein Trainingscamp speziell für Jedermannrennfahrer und ambitionierte Hobbysportler anbieten. Außerdem habe ich einen Vortrag für Velo-Team Gäste rund um die Themen Ernährung und Trainingsgestaltung gehalten. 

Ein weiteres Highlight war, dass insgesamt 25 Velo-Team Gäste und Guides inkl. mir 2Wochen lang mit der Athlosoft-Software und Handy gefahren sind, und unsere Daten(Puls, km, Höhenmeter usw.) live übers Internet auf Google Earth einzusehen waren. Vorraussichtlich werde ich diese Software auch bei der Flandern-Rundfahrt fahren, so dass meine Position und meine Puls-Daten live übers Internet mitverfolgbar sind, eine sehr spannende Geschichte. Mehr dazu unter www.velo-team.de

Interviewvideo über Athlosoft aus Mallorca

René Weissingers Tachodaten bei Vlaamse Wielerweek Live verfolgbar

Nach einigen Wochen Pause starte ich am kommenden Wochenende mit der Vlamse Wielerweek wieder in den Rennbetrieb. Eine Woche vor der prestigeträchtigen Flandern-Rundfahrt (UCI ProTour) am Sonntag, dem 5. April, bestreitet ich zusammen mit meiner die österreichischen Équipe in Belgien alle Rennen der flandrischen Rennwoche ("Vlaamse Wielerweek"). Hier heißt es: "Windkanten, Kopfsteinpflaster und die giftigen "Hellingen" (Anstiege) zur Einstimmung auf das ProTour-Rennen."

Für alle Fans, Freunde und Radsportinteressierten starte ich zusammen mit Athlosoft ein weltweit einzigartiges Projekt: Ich bin während der ganzen Rennwoche live auf der Landkarte von Google Earth verfolgbar mit Pulsdaten, Kilometer, Geschwindigkeit, Trittfrequenz usw. Eine absolut super Sache, und das ganze funktioniert ohne Tacho, nämlich nur mit dem Mobiltelefon.

Unter fogendem Link ( http://www.athlosoft.com/live/?event=weissinger )mich auswählen und anklicken, am besten funktioniert das Ganze mit dem Internet Explorer und auf Eurem PC solltet Ihr die Anwendung Google Earth installiert haben.

Anleitungssschritte um meine Daten und Strecke zu verfolgen

  1. InternetExplorer benutzen
  2. Google Earth installieren
  3. Link öffnen: http://www.athlosoft.com/live/?event=weissinger
  4. Richtige Uhrzeit beachten: Die Rennen laufen meist von 12 bis 17Uhr
  5. Bei René Weissinger die Kugel neben LIVE auswählen
  6. Jetzt müsste sich Google Earth öffnen und meine Daten müssten sichbar sein

Mehr Infos unter http://www.athlosoft.com

Start bei Flandern Rundfahrt sicher

Nachdem ich bei der ersten Etappe der 3Tage von de Panne gestürzt war und mich an der Hand verletzt habe, war mein Start bei der Flandern Rundfahrt noch unklar. Nachdem ich heute 3h tranieren war, kann ich sagen, dass ich am Sonntag starten werden. Natürlich bin ich durch den Sturz noch gehandicapt, die Prellungen und Schürfungen brauchen auch Energie bis Sie verheilen. Trotzdem will ich am Sonntag mein Bestes geben und ich freu mich auch schon riesig drauf bei der Flandern Rundfahrt dabei zu sein. Die "Ronde" - wie Sie die Belgier nennen -  zu fahren, ist wie wenn ein Kindheitstraum in Erfüllung geht. Für mich ist das "das Eintagesrennen" schlechthin, im Grunde wichtiger als die Weltmeisterschaft.

Endstation Kopfseinpflaster bei den 3Tagen von de Panne Foto © Mario Stiehl

Morgen geht´s los

Heute gabs nochmal eine kurze lockere Trainingseinheit mit 40km, mit 2kurzen Vorbelastungen um die Beine zu "öffnen". Meine Hand wird von Tag zu Tag besser, ich denke, dass ich morgen nicht mal eine Schiene benötigen werde. Was mir eher Sorgen macht ist die Rippe, die ist doch sehr stark geprellt und schmerzt bei Antritten, aber da muss ich jetzt durch. Einen interessanten Link habe ich noch gefunden: http://rvv.be/rvv-data/pdf/rvv2009-elite-men-google-earth.kml Das ist der Streckenverlauf mit den Hellingen und der geplanten Uhrzeit von der Flandern-RF morgen. Ihr könnt also diese Daten bei Google Earth auf meine legen und sehen ob ich überhaupt noch auf der richtigen Strecke bin ;-) 

Flandernrundfahrt - Erneut im Sturzpech

Man kann sich nicht vorstellen was allein am Start in Brügge für eine Stimmung herrscht. Man fährt in einem 1,5km langen Spalier umringt von tausenden von Zuschauern vom Teamparkplatz zum Marktplatz in Brügge. Dort ist die Einschreibkontrolle und auch der Start. Der Marktplatz ist komplett mit Menschenmassen gefüllt, schätzungsweise 20.000Zuschauer...da hat man allein am Start schon Gänsehaut. Dementsprechend motiviert bin ich dann ins Rennen gestartet. Meine Beine waren heute sehr gut, kein Vergleich zur letzten Woche. Ich habe alles daran gesetzt in eine Ausreissergruppe zu kommen, ich war oft dabei, aber es wollten sehr viele Fahrer in der Gruppe sein. Also passierte was kommen musste: Es kam gar keine Gruppe entscheidend weg. Bei km 120 gabs dann einen sehr großen Sturz, René Haselbacher und ich waren darin verwickelt. René hat es schlimmer erwischt als mich...er liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.  Bei mir hats jetzt die rechte Seite aufgeschürft(nachdem es bei DePanne links war) und mein Knie ist etwas dick. Ich habe dann den Anschluß ans Feld nicht mehr geschafft und bin bei km 139 sehr depremiert in den Bus gestiegen.

Am Mittwoch gehts dann weiter mit Gent-Wevelgem, jetzt muss ich eben schauen, dass ich bis dahin meine Wunden pflege und dann am Mittwoch einfach mal nicht mehr stürze.

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Der nächsten Klassiker steht an: Gent Wevelgem

Auch morgen bin ich wieder live zu verfolgen, beim belgischen Klassiker Gent-Wevelgem. Trotz der Rückschläge durch die beiden Stürze bin ich sehr motiviert für das morgige Rennen. Der Start zum Rennen erfolgt um 11:30 Uhr in Deinze, süd-westlich von Gent. Die Strecke führt hinauf zur belgischen Küste und dann über Koksijde und Ieper zum Ziel in Wevelgem nahe Kortrijk. "Scharfrichter" des Parcours: Der legendäre "Kemmelberg", der rund 40 Kilometer vor dem Ziel zwei Mal gefahren werden muss. Die gesamte Strecke misst 203 km. Im Vorjahr wurde das Rennen im Sprint entschieden: Der Spanier Oscar Freire siegte vor Aurélien Clerc (Sui) und Wouter Weylandt (Bel).
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Platz 34 bei Gent Wevelgem

09.04.2009 | Norweger gewinnt Gent-Wevelgem
Nur Weissinger beendet Regenschlacht

Der Norweger Edvald Boasson Hagen (Columbia-High Road) hat gestern, Mittwoch, den belgischen ProTour-Klassiker Gent-Wevelgem gewonnen. In einer Regenschlacht schlug er nach 203 km seinen Fluchtgefährten Alexander Kushynski (Rus), Dritter wird der Australier Matthew Goss.
Beim Team Vorarlberg-Corratec beendete nur der Deutsche René Weissinger die Regenschlacht. Er erreichte das Ziel als 34. im Hauptfeld mit 11:35 Minuten Rückstand.

René Weissinger zum Rennen: "Das Rennen war von Beginn an sehr schnell und hektisch, da Regen und starker Wind herrschte. Schon nach wenigen Kilometern ging es auf die Windkante, und die 30Mann starke Spitzengruppe enteilte und wurde bis zum Schluß nicht mehr gefasst. Ich habe durch einen Tabubruch meiner eigenen Regeln den Anschluß verpasst: Ich bin mit der Regenjacke gestartet, was ich sonst bei Regen eigentlich nie mache. Aber da es mich am Start so gefroren hat musste ich die Jacke anbehalten. Nur das Problem ist, dass sich die Jacke so aufbläst und man bei Windkante einen erheblichen Nachteil hat. Ich war dann in der zweiten Windstaffel, mit 15weiteren Fahrern. Und bei km 70 waren wir wieder bis auf 20Sekunden an die Spitze herangefahren. Allerdings hat Quickstep mit Boonen &Co. dann aufgehört zu fahren, und der Abstand vergrößerte sich wieder. Von hinten kamen dann 2weitere Gruppen wieder an uns heran, womit unsere Gruppe ca. 50Mann stark war. So erreichten wir dann  auch das Ziel, wo ich dann als 3unserer Gruppe die Ziellinie überquerte. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung, und bin hoch motiviert für das nächste Rennen: Paris-Camembert am kommenden Dienstag den 14.4.


Mit Blessuren unterwegs bei Gent Wevelgem Foto © Mario Stiehl

René wird Mitglied bei Bike Pure

Seit neustem bin ich Mitglied bei Bike Pure, eine Organistion für Radsportler für dopingfreien Sport. Mehr Infos zu Bike Pure unter:

http://bike-pure.org/riders.html

Bike Pure schreibt dazu folgendes:

RENE WEISSINGER JOINS:
Rene Weissinger of Team Vorarlberg Corratec has contacted us to be Part of Bike Pure. The 30 year old German first became aware of Bike Pure through team mate Silvere Ackermann wearing the wristband and headset space on his team bike. A specialist climber, highlights of Rene's career so far include 1st overall in the points competition of last years Tour of Switzerland along with numerous stage finishes in the Circuit de la Sarthe and Tour of Qinghai Lake in China.

According to his website he states that he is fundamentaly against doping and embraces any anti-doping measures. He stated to us "Because we have to show and promote that there are also clean cyclists in this sport, Bike Pure helps to promote this aim, and that's why I want to be a member of Bike Pure and will fully support them"

Please see Rene's personal website here and his bio page here.

Frankfurt Eschborn City Loop und Tchibo Cup

Mit sehr niedrigen Erwartung bin ich zum Eschborn City Loop nach Frankfurt gereist. Nach einer langen Pause durch eine Langwerige Erkältung hatte ich keine großen Erwartungen an den Eschborn City Loop. Meine Devise lauetete: So weit kommen wie möglich und so gut es geht meine Teamkollegen unterstützen. Das hab ich auch gaschafft und bis zum Mammolsheimer Berg, danach war Schluß, 2Wochen ohne Training und dann so ein schweres Rennen, da war nicht mehr drin.

2Tage später stand noch ein schweres Rennen zum Tchibo Cup in Österreich an. Auch hier hatte ich keine großen Erwartungen. Doch es lief besser als ich dachte, ich bin mit dem Hauptfeld gut mitgekommen und am Ende auf Platz 28. ins Ziel gekommen. Mein Teamkollege Reto hat das Rennen sogar gewonnen, somit war das Rennen für uns sehr erfolgreich auch wenn ich nicht ganz vorne war.

Jetzt werde ich 2Wochen zeit haben um ordentlich trainieren zu können(mein Training könnt Ihr über Athlosoft verfolgen), und anschließend mit Circuit Lorraine wieder in die Rennen einsteigen. Anschließend steht die Bayern RF an, bei der ich dann hoffentlich wieder besser in Form bin und vorne mitmischen kann.

Am Start vom Eschborn City Loop

Bericht zur Bayern Rundfahrt

Nachdem ich jetzt für längere Zeit keine Renneinsätze hatte, bin ich mit gemischten Gefühlen und nicht allzu hohen Erwartungen in die Bayern Rundfahrt gestartet. Am ersten Tag hab ich mich noch ziemlich schwer getan, doch es lief mir jeden Tag besser. Ich konnte zwar für mich selbst kein nennenswertes Ergebnis einfahren, habe jedoch meine Teamkollegen tatkräftig unterstützt, Flaschen holen, Attacken mitgehen, Sprintanfahren....das waren so meine Tätigkeiten bei der diesjährigen Bayern Rundfahrt. Auf der dritten Etappe hatte ich sogar sehr gute Beine, ich war nahezu in jeder Ausreisserguppe dabei, und fand mich dann auch in der Spitzengruppe wieder. Zuerst waren wir 22Mann, doch so richtig wollte die Gruppe nicht laufen, also gab es weitere Attacken. Kurz darauf teilte sich die Gruppe und ich konnte mich mit weiteren 10Fahrer von den anderen absetzen: Und die Gruppe lief auf einmal! Leider waren damit nicht alle Teams im Feld einverstanden, so dass sich im Feld gleich drei Teams einreihten. Und da unsere 10Manngruppe leider nie mehr als 3 Minuten Vorsprung hatte, der Weg mit noch 90km noch sehr weit ins Ziel war und der Wind auf dem Weg nach Schrobenhausen ständig von vorne geblasen hat, schafften wir es nicht ins Ziel. Wir wurden kurz vorher vom Feld geschluckt und mir wurde die Chance auf eine Vordere Platzierung verwehrt, hatte ich doch alle Kraft in den einen Tag investiert.

Tags darauf hatte ich im Zeitfahren natürlich nicht so gute Beine, ich bin als 45. mit ca. 2Minuten Rückstand auf den Sieger Tony Martin gerollt. Am Schlußtag gabs nochmal in der Nähe meiner Heimat einen Massensprint: Hier hieß es alles für Sebastian Siedler zu geben, das hab ich auch gemacht und bin nahezu als letzter übers Ziel gerollt.  Mein Fazit der Bayern RF: Ich wurde jeden Tag stärker, am ersten Tag hatte ich noch an jeder Welle Probleme, gegen Ende war ich schon richtig kraftvoll und konnte bei den Attacken gut mitgehen. Das heißt ich brauch einfach genug Rennen um in Form zu kommen. 

Neuseenclassics Leipzig

Mit etwas schweren Beinen, aber doch doch einer guten Form bin ich mit meinem Team direkt nach der Bayern Rundfahrt nach Leipzig zu den Neuseenclassics gereist. Ich wollte das heutige Rennen nochmal nutzen um mich nochmal gut zu Belasten, damit ich wenigstens einmal 6Renntage am Stück hatte. Leider lief das Rennen etwas anders als geplant: Bei km 0kam die erste Attacke, ich war zum einen eingebaut, so dass ich nicht gleich mitspringen konnte, und zum anderen war mein Teamkollege Pascal dabei. Doch dass diese erste Attacke gleich die entscheidene war konnte auch niemand ahnen. Jedenfalls setzten die 12Fahrer sich sofort ab und das Feld machte keinen Zucker. Ich dachte schon jetzt ists vorbei. Ein paar Teams waren nicht dabei, aber nicht stark genug um das Loch zu schließen. Also wurde der Vorsprung der Spitzengruppe immer größer: Bis zu 10Minuten! Das Feld rollte so vor sich hin und für mich schien das Rennen gelaufen. Doch vorne machten sie einen Fehler: Sie attackierten sich gegenseitig und hängten die Fahrer der 3großen Teams (Cervelo, Highroad & Milram) in den Bergen ab, was zur Folge hatte dass diese hinten Tempo machten. Und Sie schafften es tatsächlich die Spitzegruppe vor dem Ziel noch einzufangen und es kam zum Massensprint. Ich hab dann für unser Team den Sprint angefahren, 3km vor dem Ziel hab ich auf der Windkante das Feld auf der Seite überholt und unsere Sprinter direkt bei Highroad platziert. Sebastian ist dann 3.geworden, für uns ein sehr guter Erfolg, vor allem weil die Zusammenarbeit zum Sprint sehr gut geklappt hat.

Als nächstes stehen jetzt der GP Schwarzwald und der GP Gippingen an, beide Rennen sind nicht leicht und werden mir liegen. Vielleicht springt dort für mich das eine oder andere gute Ergebnis raus. Ich bin jedenfalls topmotiviert.

Platz 20 beim GP Schwarzwald

06.06.2009 | Ausscheidungsrennen im Schwarzwald

Der GP Triberg-Schwarzwald (UCI Kat. 1.1) präsentierte sich auch in diesem Jahr trotz einer vereinfachten Streckenführung von seiner schweren Seite: Nur 20 der 90 gestarteten Fahrer erreichten nach 150 km auf dem Rundkurs rund um Triberg das Ziel. Der Sieg geht an Heinrich Haussler (Ger/Cervelo), der das Renen heraus aus einer achtköpfigen Ausreißergruppe gewann. Bester Fahrer aus dem Team Vorarlberg-Corratec wird der junge Schweizer Elias Schmäh als 14. Ebenfalls das Ziel erreicht René Weissinger (20.).

Insgesamt 3.500 Höhenmeter galt es auf dem schwierigen Kurs zu absolvieren. Eine achtköpfige Spitzengruppe ohne Vorarlberg-Corratec-Beteiligung machte sich auf und davon, dahinter bildete sich eine 20-köpfige Verfolgergruppe in der neben Schmäh und Weissinger lange Zeit auch Andreas Dietziker und Pascal Hungerbühler vertreten waren. Teammanager Thomas Kofler: "Für ganz vorne reicht es bei einem so schwierigen Rennen leider noch nicht ganz. Der GP Gippingen morgen ist aber eine zweite Chance und liegt uns vom Profil her etwas besser. Wir werden auf jeden Fall wieder alles geben." Der GP Gippingen morgen, Sonntag, wird über 196 km führen und startet um 11:15 Uhr.

Nach der rasanten Abfahrt im Regen mit 20% Gefälle und einem Tempo von über 100km/h gabs eine Spitzkehre von 180Grad...kein Rennen für schwache Nerven und schlechte Steuerkünste Foto: Tina Buchholz

Platz 11 beim GP Gippingen

07.06.2009 | GP Kanton Aargau-Gippingen
Weissinger verpasst Top 10 knapp

Der Slowake Peter Velits (Milram) gewann heute die 46. Auflage des GP Kanton Aargau (UCI Kat. 1.HC) im Schweizerischen Gippingen. Der deutsche Vorarlberg-Corratec-Legionär René Weissinger verpasst als Elfter im Sprint der Hauptgruppe die Top 10 denkbar knapp. Pascal Hungerbühler fuhr lange Zeit in der rennprägenden Ausreißergruppe, die bis zu drei Minuten Vorsprung auf das Feld herausfahren konnte. "Schade, dass wir heute nicht mehr erreichen konnten", sagt Teammanager Thomas Kofler. "Als im Finale die entscheidenden Attacken kamen, konnte keiner von uns mitgehen. Die Jungs haben sich heute einfach selber zu wenig zugetraut."

196 km aufgeteilt auf 10 Runden galt es in Gippingen heute zu absolvieren. Bei Traumwetter und einer Traumkulisse mit zahlreichen Zuschauern fuhr eine sechsköpfige Spitzengruppe mit Vorarlberg-Corratec-Schweizer Pascal Hungerbühler lange Zeit an der Spitze, bevor das Peloton im Finale ernst machte. Wenige Kilometer vor dem Ziel erfolgte dann an der Strickhöhe die Attacke des späteren Siegern Velits, dem nur der Belgier Ben Hermans folgen konnte. "Bei diesem Angriff hätten wir dabei sein müssen, aber keiner hatte es heute drauf", analysiert Kofler. Das Führungsduo rettete zwei Sekunden auf die Zielgerade, dahinter sprintete eine rund 50 Mann große Hauptgruppe mit Weissinger, Dietziker und Schmäh um die Platzierungen. Für René Weissinger fehlten dann nur wenige Zentimeter auf einen Top 10-Platz. Kofler: "Das ist das Terrain, das uns eigentlich liegt und bei dem wir unsere Chancen nützen sollten.

Tour des Lebens

SCHWABACH - 2001 strahlte der 21-jährige René Weissinger, als er bei der deutschen Bergmeisterschaft auf der gefürchteten Spalter Runde überraschend den Topfavoriten und Ex-Meister Jens Zemke (Team Nürnberger) entthronte. Noch glücklicher war René Weissinger am Samstag nun an fast gleicher Stelle. In der Michaelskirche in Fünfbronn führte der erfolgreiche Rad-Profi Tina Buchholz zum Traualtar. Die deutschen Ex-Meister Roland Weissinger (re.) und Klaus Buchholz (Herpersdorf) erhoffen sich als Schwiegerväter natürlich radsportlichen Nachwuchs, zumal Tina Buchholz seit Jahren begeisterte Hobbysportlerin in der Triathlonabteilung des SV Rednitzhembach ist. 

Text/Foto: Manfred Marr

 

Platz 4 auf Mallorca

Da ich mich zur Zeit zum Training auf Mallorca befinde, und am heutigen Sonntag ein Rennen in Paguera veranstaltet wurde, hab ich die Chance genutzt und bin zu Trainingszwecken mitgefahren. Gleich von Beginnn an wurde ein hohes Tempo gefahren, und ich befand mich nach kurzer Zeit in einer 6Mann Spitzengruppe. Leider wurden wir falsch geleitet, so dass wir kurz darauf wieder vom Feld eingeholt wurden. Kurz darauf ist der spätere Sieger allein davon geeilt. In der letzten Runde hab ich versucht noch dem Feld allein zu enteielen und hab attackiert. Leider nicht sehr erfolgreich, da mir nach meinem Magen-Darminfekt von letzter Woche noch die Kraft gefehlt hat. Erst 3km vor dem Ziel konnte ich mich mit 5Mann doch noch dem Feld davon machen. Im Schlußsprint habe ich dann den 3Platz, also im Gesamten Platz vier belegt. Für einen Wettkampf den ich nur zum Trainieren genutzt habe ein ganz gutes Ergebnis. 

6.Etappe Batang Kali - Shah Alam 147km

Heute gings von Batagn Kali, nach Shah Alam. Jetzt fragt mich bitte nicht wo das ist...ich hab keine Ahnung ;-) Wie erwartet ging das Rennen wieder bei km 0 mit Attacken los, und der Tempomat wurde auf 60 gestellt. Jedenfalls haben wir in der ersten Stunde 53km gefahren. Sehr viel langsamer wurde es danach auch nicht. Bei km 40 hatte ich auch noch einen Platten im Vorderrad und bei diesem Tempo wieder ins Feld zurück zu kommen ist nicht einfach. Zumal die Fahrzeuge, welche von der Rundfahrtsorganisation gestellt werden (Proton nennen sich die) total flach sind, und auf vielen Autos keine Räder drauf sind. Dazu kommt, dass die meisten Fahrer nicht richtig fahren können, bzw. nicht mit den Rechtslenkern zurecht kommen. Naja irgendwann war ich abgekämpft wieder im Feld. Und als ich wieder im Feld war, war auch schon eine Gruppe mit 8Fahrern weggefahren. Kurz danach gab es auch noch ein witziges Ereignis: Als ich das Feld erreichte, seh ich von links eine Kuhherde mit ca. 100Kühe anspringen. Jedenfalls haben die keine Anstalten gemacht jetzt wegen unserem Radrennen zu bremsen. Die Herde ist dann direkt hinter mir (ich war einer der letzten im Feld) und der Fahrzeugkolonne über die Straße und hat die Autos erst mal ausgebremst.

Morgen ist dann noch zum Abschluss der Rundfahrt das Kriterium in der Innenstadt von Kuala Lumpur.

Cows had little respect for the race but at least crossed after the riders.
Photo ©: Evis Chu/Photosport International Quelle: cyclingnews.com

5.Etappe Petaling Jaya-Genting Highlands 102km

Heute war Bergankunft auf 1600m angesagt. Vom Start weg ging es sehr schnell los, da sich einige dabei erhofften mit etwas Vorsprung in den Berg zu kommen. Aberd em war nicht so, nur zewi Fahrer konnten sich etwas absetzen, aber ohne eine realistische Chance oben als erster anzukommen. Ich hab versucht mich so ruhig wie möglich zu verhalten und mich dabei um einiges kleiner gemacht als ich bin, um meine verbliebenen Kräfte zu sparen. Ich bin dann solange es ging im Feld geblieben und die letzten 15km bis zum Gipfel in meinem Tempo weiter gefahren, aber ohne in den roten Bereich zu gehen. Erstaunlicherweise war nicht total müde von gestern, falls es morgen geht, werde ich noch einmal versuchen in die Fluchtgruppe zu gehen. Allerdings werde ich mit dieser Idee nicht der einzige sein, und deswegen wird es wieder einen heißen Kampf geben.  

Morgen gehts von Batang Kali nach Shah Alam über 147km, mit ganz leicht welligem Gelände.

4.Etappe Melakka-Bangi 221km

"221km bei der Hitze, wie soll ich das nur durchstehen?" Hab ich mich vor dem Start gefragt. Wie erwartet gings von Anfang an mit Attacken los, da nahezu jeder Interesse hatte in der Fluchtgruppe zu sein. Nach 50km wars dann soweit, eine 8Mann Gruppe konnte sich absetzen. und wer war dabei: ICH! Ich hätte mich am liebsten geohrfeigt. Aber naja, wenn man schon mal vorne dabei ist, dann zieht man es auch durch, bis zum bitteren Ende. Jedenfalls bauten wir unseren Vorsprung bis zu 6Minuten aus. Bei der ersten Bergwertung, bei km 120, gings mir noch ganz gut. Am Beginn des Anstiegs zur zweiten Bergwertung, bei km 170, dachte ich fall vom Fahrrad. Mir war so heiß, und hatte das gefühl ich kollabier. Meine gruppe hätte mich fast abgehangen, obwohl es nicht so schnell war. Dann hab ich mir am Auto 2frische Flaschen geholt, und über den Kopf, und in den Nacken geschüttet. Danach fühlte ich mich besser und es ging wieder. 20km vor dem Ziel hab ich dann die entscheidene Attacke gefahren. Zunächst war ich eine Zeit lang alleine unterwegs, dann schloss ein weiterer Fahrer vom Letua Team auf. Zu zweit sind wir dann in Richtung ziel gefahren, ich war mir sicher heute kommen wir an. 10km vor dem Ziel schlossen noch zwei andere Fahrer(noch einer vom Letua Team und einer von Diquigiovanni) zu uns auf. Dummerweise war das ganze Stück zum Ziel nur Gegenwind, und da wir schon ewig vorne waren neigten sich unsere Kräfte auch dem Ende zu. Und dann passierte das unmögliche: 2km vor dem Ziel holt uns doch tatsächlich das Feld ein. Echt ärgerlich, zumal ich mir sicher war dass ich mindestens einen von den 3Begleitern absprinte. Naja was solls. Auf jeden Fall war ich im Ziel dann ziemlich K.O.

Morgen gehts dann von Petaling Jaya hinauf zu den Genting Highlands. Ich werde allerdings morgen keine Rolle spielen, und einfach nur schauen dass ich das Ziel erreiche.

René Weissinger (Vorarlberg-Corratec) and Jeremy Yates (LeTua Cycling Team) were holding a slender lead on two chasers and the peloton with a little over 15 kilometres to the finish.
Photo ©: Shane Goss ; Quelle: cyclingnews.com

3.Etappe Melakka-Melakka 186km

Heute gings über 186km rund um die historisch sehr interessante Stadt Melakka. Da es am Start schon wieder über 30Grad hatte, und die letzten beiden Tage nicht sehr langsam waren, hat sich keiner richtig getraut zu attackieren. Nur 3Mutige habens gewagt, und zwischendurch 8min Vorsprung heraus gefahren, allerdings das Ganze auch sehr büssen müssen. Bei dieser Hitze, Spitzenwert war wieder 39Grad am Tacho, überlegt man sich jeden Tritt zweimal. Wir haben heute mit 6Fahrern 70Trinkflaschen verbraucht, das sagt schon alles. Am Ende kam es dann wieder zum Massensprint, dort hieß es wieder den Sprint für René Haselbacher anzuziehen. Ich hab ihn bis kurz vor dem Ziel unterstützt und bin dann ins Ziel gerollt. Allerdings bin ich hierbei ganz knapp dem Sturz entkommen, ein chinesischer Fahrer ist rechts vor mir gestürzt, und für einen Moment dachte ich, dass es jetzt um mich geschehen ist. Ich hab dann versucht auszuweichen, bin dabei auch nicht zu Fall gekommen, allerdings bin ich leider über seinen Arm gefahren. Ob ihm etwas dabei passiert ist, weiß und hoffe ich nicht. Ein Sturz wäre wirklich das letzte gewesen was ich hier hätte brauchen können. 

Morgen gehts über 220km von Melakka nach Bangi mit zwei schwierigen Anstiegen. Es wird erwartet dass sich eine Ausreißergruppe durchsetzt und somit eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung fällt. Ich werde morgen versuchen in dieser Gruppe mit dabei sein, ob es klappt und wie das geht bei dieser Hitze werden wir ja morgen sehen.

Sturz im Finale, ich bin ganz rechts

2.Etappe Tour de Langkawi 160km Serawang-Malakka

Nachdem es gestern nicht so gut lief, bin ich heute mit etwas weniger großen Erwartungen in die zweite Etappe gestartet. Nach 24km stand die einzige Bergwertung an. Auf dem Höhenprofil war zwar nur ein kleiner Hügel eingezeichnet, aber dieser Hügel hatte es in sich, 250hm mit bis zu 13% Steigung. Am Anstieg zerfiel das Feld in mehrere Gruppen, ich hab mich mit Müh und Not am Ende vorderen Gruppe gehalten, in der Hoffnung dass dies die entscheidende Gruppe ist, aber leider war dem nicht so. Oben waren alle so platt, dass keiner weiter fahren wollte, bzw. konnte, und somit das ganze Feld wieder zusammen rollte. Nach 160km kam es dann zum Massensprint, hier hab ich René Haselbacher unterstützt, für ihn kam dann der 7. Platz heraus, was sicher nicht schlecht ist, aber wir wollen auf jeden Fall mehr. Morgen gehts über 180km, wieder mit flachem Profil, d.h. es könnte wieder zum Sprint kommen.

Bild: Morgens vor dem Start in Serawang

1.Etappe Tour de Langkawi 135km Putrajaya - Serawang

Mit großen Erwartungen und guter Form bin ich heute in die Saison gestartet. Die erste Etappe führte über 135km von Putrajaya (eine imposante Stadt in welcher sämtliche Regierungsgebäude stehen) nach Serawang, mit leicht welligem Gelände. Anfangs waren viele Attacken, bei denen ich auch immer gut verteten war und mich dabei ich sehr stark gefühlt habe. Nach km 70 ging es dann hinauf zur einzigen Bergwertung. Als ich leichter schalten wollte verklemmte sich irgendwie mein Schalthebel und wollte nicht mehr funktionieren. Also hab ich den Materialwagen gerufen. Allerdings dauert dies immer ein bisschen, und bis er da war, sind wir auch schon oben am Berg angekommen. Wir beschlossen dann nach der Abfahrt auf das Ersatzrad zu wechseln. Da wir hier nur zwei Ersatzräder dabei haben, war es nicht mein eigenes Rad auf das ich wechselte.  Somit musste auch noch die Sattelhöhe eingestellt werden. Das alles dauerte zwar ein bisschen, aber ich konnte trotzdem noch im Konvoi dann nach vorne fahren. Allerdings ging von diesem Zeitpunkt an absolut nichts mehr, obs an dem anderen Fahrrad lag, an der Kraft die veloren ging beim nach vorne fahren in diesen chaotischen Konvoi oder einfach nur an den 40Grad mit 90%Luftfeuchtigkeit, ich weiß es nicht. Jedenfalls hab ich noch versucht die anderen so gut es geht zu unterstützen, und bin dann mit dem Feld ins Ziel gekommen. Fazit: Ein eher bescheidener Saisonbeginn 

Foto: Die Saison beginnt, Start zur Tour de Langkawi in Putrajaya

Team Präsentation

Heute fand die Teampräsentation statt. Mit einer großen Feierlichkeit fand die Präsentation im Hotel "Palace of the Golden Horses" statt. Insgesamt sind 20Team aus 17Ländern vertreten. Morgen gehts dann mit der ersten Etappe los, 135km von Putrajaya nach Serawang, mit nahezu flachem Profil.

Unser Team in neuem Outfit bei der Präsentation

Saison beginnt in Asien mit Tour de Langkawi - Malaysia

Dieses  mal beginnt meine Saison nicht in Europa, sondern in Malaysia. Wir starten vom 9.-15.2. bei der Tour de Langkawi in Malaysia. Ich freue mich besonders nach Malaysia zu kommen, da ich gern in Asien unterwegs bin und auch dort immer ziemlich gute Ergebnisse erzielen konnte. Außerdem fehlt Malyasia in meiner Sammlung der Asiatischen Ländern die ich bereist habe. Leider wird nicht viel Zeit für Land & Leute bleiben, da wir sehr knapp vor dem Start der Rundfahrt anreisen. Aber schließlich bin ich auch nicht zum Vergnügen unterwegs ;-) Kein Vergnügen wird jedenfalls der Anstieg auf 1600m zu den Genting Highlands auf der fünften Etappe. Hier wird die Rundfahrt entschieden. Ich selbst rechne mir eher an den Sprinteretappen ein gutes Ergebnis aus. Schauen wir mal wie es läuft, motiviert genug bin ich jedenfalls.

Link zur Veranstalter Seite: http://www.ltdl.com.my/

Training auf Mallorca

Auch dieses Jahr bin ich wieder für 2Wochen nach Mallorca mit dem Velo-Team geflogen um mich auf die Saison vorzubereiten. Dieses Mal bin ich aufgrund des starken Winters zuvor wenig Rad gefahren, was allerdings nicht bedeutet, dass ich nichts trainiert habe. Ich habe dieses Mal sehr viel im Kraftraum gearbeitet, viel Skilanglauf betrieben und auch einige Skitouren gegangen. Deswegen hatte ich Anfangs nicht so gute Beine und war nach dem Training doch müde. Allerdings lief es in der zweite Woche sehr gut, und ich denke, dass ich mit einer guten Form aus dem Trainingslager komme und damit auch in Malaysia bei der einen oder anderen Etappe schon was zeigen kann. Aus diesem Grund habe ich auch nicht nur Ausdauer traniert, sondern versucht jeden Tag ein bisschen härtere Belastungen einzubauen. Da sich sicher der eine oder andere fragt, was trainiert denn so ein Profi im Traningslager, habe ich Euch hier mal einen kurzen Auszug des Trainings hineingestellt. Ich mach da kein Geheimnis draus, wie manch andere Fahrer. Training ist zwar wichtig, aber viele vergessen den Spaß an der Sache. Das wichtigste am Training ist immer noch der Spaßfaktor: macht das ganze keinen Spaß, schlägt das Training auf die Moral und das Training ist nutzlos, bzw. uneffektiv. Für mich gehören intensive Intervalle genauso zum Training, wie das gemütliche einkehren in einer Bar, oder einem Café. Hier stärkt man sich mit einem Kaffe und einem Pa amb Oli, und fetzt danach wieder frisch gestärkt los und weckt neue Kräfte.

Jetzt gehts erst mal wieder ab ins kalte Deutschland, hier heißt es sich gut regenerieren, die eine oder andere Trainingseinheit möglichst auf dem Rad absolvieren, und dann gehts auch schon ab nach Malaysia zur Tour de Langkawi.

Traumhafte Westküste vor Deia

Skitouren & Langlauf

Wie jedes Jahr hab ich Weihnachten und Neujahr genutzt um ein bisschen an meiner allgemeinen Athletik zu arbeiten und mit anderen Sportgeräten als nur dem Fahrrad zu trainieren. Deswegen war ich letzte Woche jeden Tag Langlaufen oder Skitouren. Das normale Skifahren hab ich abgelegt, da es in meinen Augen kaum Trainingseffekt hat....ich lass mich ja auch nicht mit dem Fahrrad den Berg hoch ziehen und fahr nur die Abfahrt.

Skitouren ist für mich das genussvollere Training, mit mehr Belohnung für die Mühen. Der Aufstieg mit Skiern an denen Felle haften eignet sich optimal um im Ausdauerbereich zu trainieren. Zudem bewegt man sich in einer absoluten Traumlandschaft. Oben am Gipfel angekommen wird man zum Einen mit einer tollen Aussicht belohnt, und im Anschluss mit einer Abfahrt im Tiefschnee.
Das Langlaufen ist eher das sportlichere Training, hier kann man aber auch sehr schnell "überziehen", denn der Puls schnellt bei ungeübten doch recht rasch in die Höhe. Allerdings hat Langlaufen den Vorteil, dass man hier ohne große Vorkenntnisse und Beachtung der Schnee und Lawinenverhältnisse einfach loslegen kann, ohne in Gefahr zu kommen. Mir macht beides sehr viel Spaß, und es ergänzt sich beides sehr gut.

Im Sommer qualvoller Anstieg bei der Ö-Tour, im Winter ein Traum um Skitouren zu gehen: das Kitzbühler Horn, hier mit Blick Richtung Fieberbrunn

Beim Langlaufen in Aschau